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Autor: Axel Schneider

Geschäftsführer

eMail: janine.weidanz@jugend-lsa.de

Initiative transparente Zivilgesellschaft

Wir verpflichten uns zu Transparenz! Wer für das Gemeinwohl tätig wird, sollte der Gemeinschaft sagen: Was die Organisation tut, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer die Entscheidungsträger sind.

Wir, die Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e. V., verpflichten uns, die nachstehend aufgeführten Informationen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, indem wir sie mit dieser Erklärung leicht auffindbar auf unsere Website stellen oder auf Anfrage elektronisch bzw. postalisch versenden:

Direkt zu unseren Antworten auf die folgenden 10 Punkte – Selbstverpflichtung (pdf)

1. Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr unserer Organisation
2. Vollständige Satzung oder Gesellschaftervertrag sowie weitere wesentliche Dokumente, die Auskunft darüber geben, welche konkreten Ziele wir verfolgen und wie diese erreicht werden (z.B. Vision, Leitbild, Werte, Förderkriterien)
3. Datum des jüngsten Bescheides vom Finanzamt über die Anerkennung als steuerbegünstigte (gemeinnützige) Körperschaft, sofern es sich um eine solche Körperschaft handelt
4. Name und Funktion der wesentlichen Entscheidungsträger (z.B. Geschäftsführung, Vorstand und Aufsichtsorgane)
5. Bericht über die Tätigkeiten unserer Organisation: zeitnah, verständlich und so umfassend, wie mit vertretbarem Aufwand herstellbar (z.B. Kopie des Berichts, der jährlich gegenüber der Mitglieder- oder Gesellschafterversammlung abzugeben ist)
6. Personalstruktur: Anzahl der hauptberuflichen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, Honorarkräfte, geringfügig Beschäftigte, Zivildienstleistende, Freiwilligendienstleistende; Angaben zu ehrenamtlichen Mitarbeitern
7. Mittelherkunft: Angaben über sämtliche Einnahmen, dargelegt als Teil der jährlich erstellten Einnahmen- / Ausgaben- oder Gewinn- und Verlustrechnung, aufgeschlüsselt nach Mitteln aus dem ideellen Bereich (z.B. Spenden, Mitglieds und Förderbeiträge), öffentlichen Zuwendungen, Einkünften aus wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb, Zweckbetrieb und / oder der Vermögensverwaltung
8. Mittelverwendung: Angaben über die Verwendung sämtlicher Einnahmen, dargelegt als Teil der jährlich erstellten Einnahmen- und Ausgaben- oder Gewinn und Verlustrechnung sowie der Vermögensübersicht bzw. der Bilanz
9. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten, z.B. Mutter- oder Tochtergesellschaft, Förderverein, ausgegliederter Wirtschaftsbetrieb, Partnerorganisation
10. Namen von juristischen Personen, deren jährliche Zuwendung mehr als zehn Prozent unserer gesamten Jahreseinnahmen ausmachen. Angaben zu entsprechenden Spenden von natürlichen Personen werden nach Zustimmung derselben veröffentlicht, in jedem Fall aber als „Großspenden von Privatpersonen“ gekennzeichnet.

Wir bestätigen, dass die Organe, welche für unsere Organisation bindende Entscheidungen zu treffen haben, regelmäßig tagen und dass die Sitzungen protokolliert werden. Anfragen an unsere Organisation werden in angemessener Frist beantwortet. Die Jahresrechnung wird namentlich durch einen Entscheidungsträger unserer Organisation abgezeichnet.

Bei Prüfung unseres Jahresberichtes wird die Einhaltung dieser Verpflichtung von unseren internen Prüfgremien (z.B. Kassenprüfer), dem vereidigten Buchprüfer oder dem Wirtschaftsprüfer kontrolliert.

Zu unseren 10 Punkten (Stand 2016/17) –Selbstverpflichtung (pdf)

Zur Initiative Transparente Zivilgesellschaft – externer Link

Positionspapier: Schule / außerschulische Bildung

„Bildung ist Koproduktion. Außerschulische und schulische Kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche wirksam entfalten – eigenständig und gemeinsam“ so die zentrale These des gleichnamigen neuen BKJ-Positionspapiers zum Verhältnis und den Potenzialen außerschulischer und schulischer Kultureller Bildung.

In einem gemeinsamen Positionierungsprozess haben die in der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) zusammengeschlossenen Fachorganisationen der schulischen und außerschulischen Kulturellen Bildung Empfehlungen und Forderungen erarbeitet, welche dazu beitragen, die Zugänge zu Bildung und kultureller Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen zu sichern und zu erweitern:

  • Außerschulische und schulische Bildungsakteure müssen transparent, abgestimmt und kooperativ arbeiten, damit für alle Kinder und Jugendlichen kulturelle Bildungsgelegenheiten erschlossen und gesichert werden können.
  • Kinder und Jugendliche sind dabei nicht „Zielgruppe“ von Kultureller Bildung, sondern müssen durch die Träger der Kulturellen Bildung als Gestalter/innen ihrer kulturellen Selbstbildungsprozesse in Planungs- und Umsetzungsprozessen anerkannt werden.
  • Außerschulische Träger der Kulturellen Bildung haben eigene und unverzichtbare Qualitäten und Potenziale, um Kinder und Jugendliche interessen- und lebensweltorientiert in ihrer Bildungsbiografie und Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen.
  • Schulen gewährleisten mit künstlerischem Fachunterricht sowie mit vielen Angeboten und Projekten darüber hinaus einen grundständigen Zugang zu Kultureller Bildung und kultureller Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen.
  • Kinder und Jugendliche benötigen selbstbestimmte Freiräume, um ihre Identität entwickeln und entfalten zu können. Auch deshalb sollten Bildungsdebatten nicht nur non-formale und formale Bildungseinrichtungen, sondern ebenso kulturelle Begegnungen in und mit Peers und Familien berücksichtigen.
  • Die Eigenständigkeit außerschulischer und schulischer Bildung und ihr Wert für Kinder und Jugendliche drücken sich in einer je spezifischen Qualität und Fachlichkeit aus, die Bestand haben müssen. Sie bedürfen einer angemessenen Akzeptanz und entsprechenden Rahmenbedingungen in Bund, Ländern und Kommunen.
  • Um Kinder und Jugendliche zu stärken, braucht es eine kontinuierliche, verlässliche und offene Zusammenarbeit von außerschulischen und schulischen Anbietern in Bildungslandschaften, Kooperationsprojekten und kulturellen Schulentwicklungsprozessen. Sie bilden die notwendige Infrastruktur und müssen mit entsprechenden Ressourcen ausgestattet werden.

„Wir machen mit der Stellungnahme deutlich: Es gibt in Hinsicht auf Bildungschancen noch viel zu tun!“, sagt Prof. Dr. Gerd Taube, Vorsitzender der BKJ. „Außerschulische und schulische Träger der Kulturellen Bildung leisten dabei einen großen Beitrag. Das lässt sich nicht nur eigenständig oder bilateral durch die Akteure vor Ort lösen. Bildung ist Koproduktion und damit auch eine Aufgabe, der sich Bund, Länder und Kommunen gemeinsam mit der Zivilgesellschaft annehmen müssen.“, so Prof. Dr. Taube weiter.

Das Positionspapier zum Download: www.bkj.de/pub./downloads/id/7834.html

MIXED UP Wettbewerb 2015 sucht innovative Kooperationen mit Schule

MIXED UP ist der bundesweite Wettbewerb für Kooperationen zwischen kultureller Kinder- und Jugendbildung und Schule. Am 1. April fällt der Startschuss für 2015. Zum elften Mal werden Bildungspartnerschaften gesucht und prämiert, die Kindern und Jugendlichen ästhetische und künstlerische Erfahrungen sowie Bildungsprozesse ermöglichen und sie damit in ihrer Persönlichkeitsbildung und Kompetenzentwicklung unterstützen. 

Ehemaliger MIXED_UP-Preisträger "Zirkus Don Giovanni"
Ehemaliger MIXED_UP-Preisträger „Zirkus Don Giovanni“

Remscheid, 31.03.2015. Welche Perspektiven haben Kinder und Jugendliche auf ihre Lebenswelt? Wie können sie in kultureller Bildungspraxis ihre Interessen ausdrücken und ihr Umfeld gestalten? Welche kulturpädagogischen Konzepte und Kooperationen ermöglichen es, dass Kinder und Jugendliche Selbstwirksamkeit erfahren? Und unter welchen Bedingungen und Qualitätsvereinbarungen gelingt die Zusammenarbeit zwischen schulischen und außerschulischen Partnern? Diese Fragen stellt und beantwortet seit über zehn Jahren der MIXED UP Wettbewerb für Kooperationen. Er prämiert herausragende Kooperationen von Trägern und Einrichtungen der kulturellen Kinder- und Jugendbildung mit Schulen. Im Fokus steht dabei der Aspekt, wie die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure Zugänge zur Kulturellen Bildung erweitert und dadurch kulturelle und soziale Teilhabe, Bildungschancen und gesellschaftliche Beteiligung fördert.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) loben den MIXED UP Wettbewerb gemeinsam aus. Mit Preisen in Höhe von je 2.500 Euro werden erneut sieben Kooperationen ausgezeichnet. Der Wettbewerb wird in diesem Jahr in Kooperation mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen ausgelobt, dieses stiftet den MIXED UP Länderpreis NRW.

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt 2015 auf den zwei MIXED UP Preisen Partizipation. Gesucht werden hier Kooperationen, die in Kulturprojekten besondere Möglichkeiten für die Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen vorsehen, neue Partizipationsformen erproben und die gesellschaftspolitische Mitsprache von Schüler/innen fördern.

In folgenden weiteren Kategorien wird jeweils ein Preis vergeben:

// MIXED UP Preis Teilhabe mit dem Schwerpunkt Zugangswege
// MIXED UP Preis Dauerbrenner mit dem Profil Nachhaltigkeit
// MIXED UP Preis Start Up für Neueinsteiger in die Kooperationspraxis
// MIXED UP Preis Ländlicher Raum für Kooperationen jenseits der großen Ballungsgebiete
// MIXED UP Länderpreis Nordrhein-Westfalen für eine Partnerschaft, in der Träger und Einrichtungen der kulturellen Kinder- und Jugendbildung die Entwicklung und Umsetzung eines kulturellen Schulprofils auf den Weg bringen und unterstützen.

Erläuterungen und ausführliche Informationen finden sich in der Ausschreibung [ PDF | 295 KB ].

Zwischen 1. April und 15. Mai 2015 können Bewerbungen per Onlineformular unter www.mixed-up-wettbewerb.de eingereicht werden. Das Bewerbungsverfahren ist für alle Preise identisch.

Kulturdialog: LKJs trafen sich in Rendsburg

Im Nordkolleg Rendsburg trafen sich im Januar 2015 LKJs aus 14 Bundesländern mit der BKJ und der Kultusministerin Spoorendonk (3.v.r.) zum Kulturdialog.
Im Nordkolleg Rendsburg trafen sich im Januar 2015 LKJs aus 14 Bundesländern mit der BKJ und der Kultusministerin Spoorendonk (3.v.r.) zum Kulturdialog.

Länderkonferenz der BKJ in Rendsburg/Schleswig Holstein

Am 16. und 17. Januar trafen sich Vorstände und Geschäftsführer von 14 Landesvereinigungen, um gemeinsam über Entwicklungsziele, Strategieberatung und Fachaufgaben in den Ländern zu beraten. Die .lkj) Sachsen-Anhalt war durch das Vorstandsmitglied Dr. Hotopp-Riecke und Geschäftsführer Axel Schneider vertreten.  Vor einem Jahr war die LKJ Sachsen Gastgeberin der Tagung und konnte über sehr positive Entwicklungen im Bereich der kulturellen Bildung berichten. Auch Schleswig-Holstein hatte Positives zu berichten. Nachdem das Jahr 2014 zum Jahr der kulturellen Bildung ausgerufen worden war, stellte Anke Spoorendonk, Ministerin für Justiz, Kultur und Europa, den anwesenden Verbandsvertretern das druckfrische Kulturkonzept des Landes vor. Erarbeitet wurde es innerhalb eines halben Jahres unter Einbeziehung von Verbänden, Kultureinrichtungen, Künstlern, Landtagsabgeordneten und Ministerien. Für die BKJ selbst steht in diesem Jahr das Thema Partizipation im Zentrum. Die Herbsttagung am 13./14. November wird sich dieser Frage widmen. Im Jahr 2016 ist Hessen Ausrichter und 2017 wird das Januar-Treffen in Sachsen-Anhalt stattfinden.

www.kulturdialog.schleswig-holstein.de

 

Kultur in Gefahr? TTIP-Infoveranstaltung am 25.11.2014

Dienstag, 25. November um 17:00 im FORUM GESTALTUNG MAGDEBURG Brandenburger Straße 10, 39104 Magdeburg

Landeszentrale für politische Bildung und Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt e. V. laden ein!

Derzeit wird das transatlantische Freihandelsabkommen EU-USA (TTIP) verhandelt. Das Freihandelsabkommen EU-Kanada (CETA), dessen Verhandlungen am 26. September 2014 abgeschlossen wurden, steht vor der Ratifizierung. Beide Abkommen sollen den Welthandel liberalisieren. Den gleichen Zweck verfolgt im Bereich der Dienstleistungen das „Trade in Services Agreement“ kurz: TiSA.

Wir erweitern die öffentliche Diskussion auf die Bereiche Kultur und kulturelle Bildung in Sachsen-Anhalt. Nach dem gegenwärtigen Informationsstand könnten die kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Strukturen unseres Kulturstaats gefährdet sein. Wie wären diese Strukturen gegebenenfalls zu sichern?

In das Thema führt der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, Olaf Zimmermann, ein.
Im Anschluss diskutieren:
• Prof. Dr. Claudia Dalbert, Fraktionvorsitzende Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
• Wulf Gallert, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE
• André Schröder, Fraktionsvorsitzender der CDU
• Tilmann Tögel, Fraktionssprecher Bundes- und Europaangelegenheiten der SPD
• Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates
• Dr. Christian Reineke, Vorsitzender Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt e.V.

Moderation: Maik Reichel, Direktor Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt

In der Informationsveranstaltung, die am 25. November 2014 von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr im Magdeburger Forum Gestaltung stattfindet, soll Folgendes erörtert werden:

• Bedeuten die transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP und CETA beziehungsweise das Dienstleistungsabkommen TiSA das Ende unserer kulturellen Vielfalt und wird eine öffentliche Kulturförderung möglicherweise zukünftig als wettbewerbsverzerrend begriffen?
• Welche Auswirkungen sind für die öffentliche Kulturförderung, für kulturelle Bildung, für Kultureinrichtungen, Stiftungen, Beschäftige im Kulturbereich, Kulturnutzer und somit für die gesamte kulturelle Bandbreite unseres Bundeslandes zu erwarten?

Hierzu laden die Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt e.V. und die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt herzlich ein.

Anmeldung per E-Mail: anmeldung@kulturkonferenz-sachsen-anhalt.de

oder per Fax an 0391 – 2445170

Die .lkj) Sachsen-Anhalt unterstützt die Europäische Bürgerinitiative (EBI) gegen TTIP und CETA, da diese nicht nur Rechtsstaat und Demokratie auszuhöhlen drohen und Umwelt- oder Verbraucherschutzstandards senken könnten, sondern eine unmittelbare Gefahr für die Gewährleistungen öffentlicher Dienstleistungen und insbesondere der Kulturförderung bedeuten.

Wir schließen uns dabei dem Vorgehen des Deutschen Kulturrats an – des Dachverbands aller Kulturverbände – der sich seit einiger Zeit intensiv mit diesem Thema befasst und auf seiner Web-Seite dazu umfangreiche Informationen zusammengestellt hat.

Deutscher Kulturrat:“Wir wollen TTIP und CETA verhindern, da sie diverse kritische Punkte wie Investor-Staat-Schiedsverfahren und Regelungen zur regulatorischen Kooperation enthalten, die Demokratie und Rechtsstaat aushöhlen. Wir wollen verhindern, dass in intransparenten Verhandlungen Arbeits-, Sozial-, Umwelt-, Datenschutz- und Verbraucherschutzstandards gesenkt sowie öffentliche Dienstleistungen (z. B. Wasserversorgung) und Kulturgüter dereguliert werden. Die selbstorganisierte EBI unterstützt eine alternative Handels- und Investitionspolitik der EU.“

Gerade der Kulturbereich ist von TTIP und CETA existentiell betroffen. Bitte unterschreiben auch Sie deshalb hier:
http://stop-ttip.org/de/unterschreiben/

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.lkj) unterstützt Protest gegen TTIP/CETA

Die .lkj) Sachsen-Anhalt unterstützt die Europäische Bürgerinitiative (EBI) gegen TTIP und CETA, da diese nicht nur Rechtsstaat und Demokratie auszuhöhlen drohen und Umwelt- oder Verbraucherschutzstandards senken könnten, sondern eine unmittelbare Gefahr für die Gewährleistungen öffentlicher Dienstleistungen und insbesondere der Kulturförderung bedeuten.

Wir schließen uns dabei dem Vorgehen des Deutschen Kulturrats an – des Dachverbands aller Kulturverbände – der sich seit einiger Zeit intensiv mit diesem Thema befasst und auf seiner Web-Seite dazu umfangreiche Informationen zusammengestellt hat.

Deutscher Kulturrat:”Wir wollen TTIP und CETA verhindern, da sie diverse kritische Punkte wie Investor-Staat-Schiedsverfahren und Regelungen zur regulatorischen Kooperation enthalten, die Demokratie und Rechtsstaat aushöhlen. Wir wollen verhindern, dass in intransparenten Verhandlungen Arbeits-, Sozial-, Umwelt-, Datenschutz- und Verbraucherschutzstandards gesenkt sowie öffentliche Dienstleistungen (z. B. Wasserversorgung) und Kulturgüter dereguliert werden. Die selbstorganisierte EBI unterstützt eine alternative Handels- und Investitionspolitik der EU.”

Gerade der Kulturbereich ist von TTIP und CETA existentiell betroffen. Bitte unterschreiben auch Sie deshalb hier:
http://stop-ttip.org/de/unterschreiben/

 

Innovationsfondsprojekt der .lkj) erfolgreich

Am 29.09.2014 trafen sich auf Einladung des Bundesjugendministeriums (BMFSFJ) rund 30 Vertreterinnen und Vertreter von internationalen Projekten, die aus Mitteln des Innovationsfonds im Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) in den nächsten zwei Jahren gefördert werden. Erörtert wurden die Rahmenbedingungen, Unterstützungsangebote sowie das gemeinsame fachliche Anliegen: die stärkere Anerkennung der internationalen Jugendarbeit als non-formales Bildungsangebot.

Die erste Förderphase des Fonds ist 2013 abgeschlossen worden. Das Auftakttreffen steht nun am Beginn der zweiten Runde mit 13 neuen innovativen Projekten (siehe dazu die Liste der Projekte weiter unten). Anwesend waren Akteure aus verschiedenen Arbeitsfeldern der Jugendhilfe, der Forschung, Verwaltung sowie aus Jobcentern und der Wirtschaft, die Anfang des Jahres an einem Interessensbekundungsverfahren des BMFSFJ teilgenommen hatten und zwischenzeitlich die Zusage für eine Finanzierung aus dem Programm Internationale Jugendarbeit des Innovationsfonds erhalten haben.

Ziel der Innovationsprojekte

Albert Klein-Reinhardt, Referent für Europäische und Internationale Jugendpolitik im BMFSFJ, begrüßte die anwesenden Projektvertreter und -vertreterinnen und betonte in seiner Einführung, dass die Stärkung, Anerkennung und Sichtbarmachung der europäischen und internationalen Jugendarbeit als Lernort ein wichtiges jugend- und bildungspolitisches Ziel sei. Im Bereich der formalen und beruflichen Bildung, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft würden die Potenziale der Jugendarbeit als Räume für non-formales und informelles Lernen aber noch zu wenig wahrgenommen. Daher sei das Thema nun mit dem Innovationsfonds im Rahmen des Kinder- und Jugendplans des Bundes aufgegriffen worden. Anerkennung habe dabei mehrere Dimensionen: die Stärkung der Persönlichkeit, die politische Anerkennung, die gesellschaftliche Anerkennung und einen formalen Nachweis.

Innovation soll in diesem Zusammenhang die Bereitschaft und Absicht verdeutlichen, neue Wege zu gehen und in neuen Akteurskonstellationen auch über den Rahmen der Jugendarbeit hinaus zu agieren. „Wir wollen dieses Anregungspotenzial, das wir bei ihren Projekten sehen, nutzen und uns mit ihnen gemeinsam auf den Weg machen, um die Anerkennung der internationalen Jugendarbeit als non-formales Bildungsangebot weiter voranzubringen“ umschrieb Klein-Reinhardt das Ziel. Gefördert werde dabei auch der fachliche Austausch sowie die unmittelbare Beteiligung von Jugendlichen während der zweijährigen Laufzeit. Hinsichtlich der politischen Einordnung verwies er darauf, dass das Thema Anerkennung non-formalen Lernens im Prozess der Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik in Deutschland ebenso wie bei der Umsetzung der EU-Jugendstrategie eine wichtige Rolle spielt.

Fachliche Begleitung durch IJAB

Im Anschluss an eine kurze Information über fördertechnische Fragen und deren Abwicklung durch Vertreterinnen des BMFSFJ und des Bundesverwaltungsamtes stellte Christoph Bruners (IJAB) das Angebot der fachlichen Begleitung und Unterstützung der Innovationsfondsprojekte durch die Fachstelle vor. Dieses besteht aus vier Bausteinen:

  • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung zentraler Veranstaltungen wie etwa eine Zwischenauswertung im Jahr 2015 sowie die bilanzierende Abschlusstagung Ende 2016,
  • Qualifizierungs- und Beratungsangebote,
  • journalistische Begleitung und Öffentlichkeitsarbeit sowie
  • Begleitung der Projekte aus jugendlicher Perspektive durch eine Jugendredaktion (Link zu Youtube – mediale pfade).

Die Begleitung durch IJAB wird den fachlichen Erfahrungsaustausch und die Vernetzung miteinander stärken und den inhaltlichen Schwerpunkt, Anerkennung Internationaler Jugendarbeit als non-formales Bildungsangebot, fachlich vertiefen. Die Ergebnisse der Projekte werden im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit über das lokale Umfeld hinaus publik gemacht, um sie nach außen hin sichtbar zu machen. Die fachliche Begleitung erstreckt sich über die gesamte Laufzeit und schließt Projektbesuche vor Ort und gemeinsame Öffentlichkeitsvorhaben ein. Um Jugendliche direkt anzusprechen, werden wichtige Inhalte durch eine Jugendredaktion jugendgerecht und mit Einsatz neuer Medien aufbereitet. Geplant ist außerdem ein Reporting zum Abschluss zur Darstellung der Ergebnisse, Erfahrungen und Schlussfolgerungen (siehe die Dokumentation der Projekte von 2012-2013).

Das Ziel: non-formale Bildung stärker anerkennen

Im Anschluss an die Ausführungen durch Christoph Bruners verdeutlichte Manfred von Hebel (JUGEND für Europa) in seiner Kurzvorstellung von Erasmus+ JUGEND IN AKTION, dass non-formale Bildung bereits auf europäischer Ebene eine entsprechende Anerkennung findet und sich dort vor allem in der letzten Dekade viel bewegt hat. Beispielhaft dafür sind das in der Einführung vorgestellte Pathways 2.0-Papier sowie dieEmpfehlungen des Rats für die Anerkennung nicht formalen Lernens von Ende 2012 für alle Mitgliedstaaten der EU. Wünschenswert ist aus seiner Sicht, wenn die Ergebnisse der Innovationsfondsprojekte auch in den europäischen Prozess einfließen könnten.

Die bereits am Vormittag genannten vier Dimensionen der Anerkennung wurden mit einem World-Café am Nachmittag von den Beteiligten ausgiebig diskutiert und differenziert. So ging es zum Beispiel um die politische Anerkennung non-formaler Bildung in Gesetzen, politischen Strategien oder in der Bildungsberichterstattung. Zur gesellschaftlichen Anerkennung wurde zusammengetragen, wie möglichst viele Akteure aus der Gesellschaft erreicht werden können, um ein Bewusstsein für die Stärken der Jugendarbeit zu entwickeln. Der Austausch zur persönlichen Anerkennung stellte die Jugendlichen in den Mittelpunkt: wie nehmen sie ihre Kompetenzentwicklung und das Gelernte wahr und bewerten es. Wie können sie dies auf andere Lebensbereiche übertragen und zum Beispiel auch bei Bewerbungen selbst darstellen. Schließlich wurde als vierter Schwerpunkt die formale Anerkennung durch Zertifizierungen und Nachweise thematisiert.

Die Akteure diskutierten angeregt die vier Dimensionen anhand von Beispielen und konnten dazu sowohl zurückliegende Erfahrungen einbringen, als auch die Schwerpunktsetzungen in ihren aktuellen Innovationsprojekten vorstellen. Die Arbeitsergebnisse werden von IJAB in einer Kurzdokumentation über die Auftaktveranstaltung zusammengestellt und den Akteuren zugänglich gemacht.

Ansprechpartner bei IJAB: Christoph Bruners (bruners@ijab.de).

13 Innovationsprojekte der Internationalen Jugendarbeit 2014-2016:

  • Ewoca3 – for everyone (mit Trägern aus Brandenburg, Thüringen, Schleswig-Holstein)
    Internationales Bildungs- und Begegnungswerk e.V.
  • Hanse Suitcase Theatre
    Kommunales Jobcenter Hamm AöR
  • Die Mobilitäts-Aktie für benachteiligte Jugendliche in der Region Schwerin/Westmecklenburg
    Schweriner Bildungswerkstatt
  • Inter-Kulturelle Bildung sichtbar machen! (gemeinsam mit Partnern aus Frankreich)
    BKJ – Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V.
  • Internationale Jugendarbeit in der kommunalen Jugendhilfeplanung (mit 5-6 Kommunen)
    IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.
  • Internationale Jugendarbeit trifft Schule
    Amt für Jugend, Familie und Bildung der Stadt Leipzig
  • Learning Badges (Digitale Lernabzeichen)
    Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.
  • Perspektiven in Europa – Wie lebt und arbeitet unsere Nachbarschaft
    Palais e.V. (Trier)
  • SCRIPT – Verfahren zur kompetenzbezogenen Erfassung von Lernleistungen im Rahmen internationaler Jugendbegegnungen
    Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN (DGB/VHS) e.V.
  • Trialog München – Ljubljana – Pristina (Dokumentation und Reflektion von Mobilitätserfahrungen)
    Euro-Trainings-Centre ETC e.V.
  • Werbekampagne für die Partizipation Jugendlicher mit erhöhtem Förderbedarf
    Centre Francais de Berlin GmbH
  • Zusammen kommen wir weiter (u.a. mit Bildungsstätten, Förder-, Haupt- und Realschulen)
    Deutsch-Polnisches Jugendwerk (DPJW)
  • „Zwischen Welten Lernen“ – Formatentwicklung: Internationale Jugendbegegnungen im Übergang Schule-Beruf
    Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V.

3000 Kinder machen Musik

Landesweiter „Tag des Singens“ am 2. Oktober

 

Tag des Singens_Foto Barbara Bräuer
(Foto Barbara Bräuer)

Den diesjährigen traditionellen „Tag des Singens“ werden wieder zahlreiche Kindergärten, Schulen und Horte zum Anlass nehmen, um die Musik und das älteste Instrument der Welt – die menschliche Stimme – zu feiern. Von der Altmark bis in den Burgenlandkreis werden Kinder am 2. Oktober Lieder aus aller Welt singen, trommeln, berühmte Musikstücke entdecken, tanzen – erlaubt ist, was gefällt und die Freude an der Musik weckt!

Das musikalische Erleben und vor allem das Singen in Kindergärten und Grundschulen zu fördern, war Anliegen des Landesmusikrates, der im Jahr 2002 den „Tag des Singens“ aus der Taufe hob und dafür mit dem „Inventio“-Preis für hervorragendes pädagogisches Engagement ausgezeichnet wurde. Die teilnehmenden Einrichtungen unterstützt der Landesmusikrat Sachsen-Anhalt bei der Durchführung des Aktionstages.

Der Tag des Singens ist der traditionelle Abschluss des Jugendmusikfestes Sachsen-Anhalt, das in diesem Jahr unter dem Motto „Musik verführt“ vom 12. September bis zum 2. Oktober 2014 in 23 Städten und Gemeinden des gesamten Bundeslandes sowie mit einem Konzert in der Landesvertretung in Berlin stattfindet. Schirmherr des Festivals ist Landtagspräsident Detlef Gürth. In Trägerschaft des Landesmusikrates Sachsen-Anhalt möchte das Festival Lust auf Musik machen, jungen Musikern die Gelegenheit geben, sich einem breiten Publikum vorzustellen und den Austausch über Generationengrenzen hinaus fördern. Es wird finanziert vom Land Sachsen-Anhalt und erhält Unterstützung von Ströer Out-of-Home-Media, der Saalesparkasse, der Harzsparkasse und ist Kulturpartner von MDR Figaro.

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Tag des Singens

  1. Oktober 2014 in Kindertagesstätten, Grundschulen und Horten Sachsen-Anhalts

Informationen und Übersicht unter: http://jugendmusikfest.de/tag-des-singens

Kooperation von Kultur und Schule – MIXED UP

Bundesjugendministerin zeichnet erfolgreiche Kooperationen von Kultur und Schule aus

Im Rahmen eines bundesweiten BKJ-Fachforums zum Thema „FREIRAUM im Ganztag. Zeit für Kulturelle Bildung in und mit Schule“ wird Bundesjugendministerin Manuela Schwesig am 5. September 2014 im Podewil Berlin die MIXED UP Kulturpreise 2014 überreichen.

Seit zehn Jahren schreiben das Bundesjugendministerium und die BKJ den MIXED UP Wettbewerb für Kooperationen von Schulen und Kulturpartnern jährlich gemeinsam aus. „Wir freuen uns sehr, dass die Bundesjugendministerin beim zehnten MIXED UP Jubiläum die Preise persönlich überreichen wird. Sie unterstreicht damit, wie wichtig die Zusammenarbeit von Jugendarbeit, Kultur und Schule ist, um Kindern und Jugendlichen vielfältige, an ihren Lebenswelten orientierte Bildungs- und Entwicklungschancen zu bieten“, erklärt der BKJ-Vorsitzende Prof. Dr. Gerd Taube.

2014 ist zum zweiten Mal ein Bundesland als Partner mit dabei: Das gastgebende Land Berlin stiftete den MIXED UP Preis Berlin. Dieser geht an das Kinderrechte Filmfestival, bei dem sich Berliner Grundschulkinder spielerisch mit den eigenen Rechten und Bedürfnissen auseinandersetzten und Kurzfilme zum Thema Kinderrechte drehten.

Die Beschäftigung mit gesellschaftspolitisch relevanten Themen stand auch bei weiteren Preisträgerprojekten im Mittelpunkt. Im Schleswig-Holsteinischen Neumünster etwa begegneten sich Schüler/innen und junge Flüchtlinge ohne gesicherten Aufenthaltsstatus und beschäftigten sich in gemeinsamer künstlerischer Arbeit mit Fluchterfahrungen, ungleichen Chancen, Identität, Wünschen und Hoffnungen. Weitere Preisträger kommen aus Berlin und Teterow (Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern), Minden und Münster (beide Nordrhein-Westfalen) sowie Stollberg (Erzgebirgskreis, Sachsen). Alle sieben MIXED UP Preise wurden von einer Fach- bzw. Jugendjury unter 384 Bewerbern aus ganz Deutschland ausgewählt und sind mit je 2.500 Euro dotiert.

20. Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt | Junge Filmemacher gesucht

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Der größte Jugend-Kurzfilmwettbewerb Sachsen-Anhalts feiert sein 20-jähriges Jubiläum und geht in eine neue Runde! . Die 7 Offenen Kanäle in Sachsen-Anhalt machen sich auch dieses Jahr wieder auf die Suche nach jungen Filmtalenten aus der Region. Die für den Wettbewerb nominierten Filme werden am 16. November auf großer Leinwand im Schauspielhaus Magdeburg öffentlich gezeigt und von einer Fachjury mit insgesamt 2650,00 Euro prämiert. 

Wie jedes Jahr sind junge Menschen bis 27 Jahre aus Sachsen-Anhalt dazu aufgerufen, ihre Filmideen praktisch umzusetzen und ihre selbstproduzierten Werke zum Jugendvideopreis einzureichen. Dabei können sich die jungen Filmemacher in allen Genres ausprobieren: ob Dokumentar- oder Spielfilm, Experimental- oder Trickfilm, Musikclip oder Animation, Form und Inhalt wählen allein die Bewerber. Die eigenen, kreativen  Ideen und deren originelle Umsetzungen werden prämiert. Wem dazu die passende Technik fehlt, kann sich an die Offenen Kanäle in Sachsen-Anhalt wenden. Sie stellen Kameras, Ton, Licht, Mikrofone und alles, was man zum Filme machen braucht, kostenfrei zur Verfügung.

Der 20. Jugendvideopreis wird in drei Kategorien vergeben: Wer noch nicht viel Videoerfahrung, dafür aber coole Ideen hat, kann sich mit einem maximal 10-minütigen Film bei den Newcomern ausprobieren. Alle jungen Produzenten, die beim Filmdreh kein Neuland betreten und sich bereits mit Kamera, Schnitt und Regie auskennen, können sich in der Kategorie Erfahrene messen. Hierbei sollte die Filmlänge nicht mehr als 15 Minuten überschreiten. Die Kategorie Junge Teams  bietet Schulen, Vereinen oder anderen Jugendfreizeiteinrichtungen die Möglichkeit, im Rahmen medienpädagogischer Projekte selbst produzierte Filme mit einer maximalen Länge von 10 Minuten einzureichen.

Das Schauspielhaus in Magdeburg wird am  16. November 2014 Schauplatz des Wettbewerbs der feierlichen  Preisverleihung. Alle  nominierten Filme werden auf großer Leinwand gezeigt und in den drei Kategorien prämiert. Zu gewinnen gibt es insgesamt 2.650 Euro.

Alle weiteren Informationen sowie das Anmeldeformular für den Wettbewerb sind auf www.jugend-video-preis.de zu finden, auf Facebook oder beim Landesverband der Offenen Kanäle in Magdeburg telefonisch zu erfragen: 0391-7391327.

Der Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt wird unterstützt vom Kultusministerium Sachsen-Anhalt, der Hochschule Magdeburg-Stendal, der Landeszentrale für politische Bildung, der Lotto-Toto-GmbH Sachsen-Anhalt, der Medienanstalt Sachsen-Anhalt und der LAG Jugend und Film.

Mit freundlichen Grüßen,
Landesverband Offene Kanäle Sachsen-Anhalt e.V.

Öffentlichkeitsarbeit | Christoph Wochnik

Olvenstedter Straße 10

39108 Magdeburg

Fon: 0391-7391327

kontakt@jugend-video-preis.de

www.jugend-video-preis.de

 

Soziokultur-Heft zu „Geschichte und Erinnerung“ erschienen

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2014, ein Jahr voller Jubiläen und Gedenktage: Geschichte hat Konjunktur. Und in vielen Projekten, auch der „Hochkultur“, ist der Umgang mit ihr soziokulturell geprägt – durch Aktivierung, Teilhabe, niedrigschwelligen Zugang, künstlerische Interventionen … Die neue SOZIOkultur zeigt anhand einer Fülle von Beispielen, wie sich aktuelle Geschichts- und Erinnerungsarbeit nach soziokulturellen Prinzipien gestaltet.

Da geht es um Jahrhunderte alte Verbindungen zum Orient. In dem interdisziplinären Bildungsprogramm „Der Pascha von Magdeburg“ des ICATAT Magdeburg (Mitglied der .lkj) Sachsen-Anhalt)  suchen Kinder und Jugendliche in Stadtrundgängen und Workshops historische Stätten auf, die von den Verbindungen der Stadt zum Osmanischen Reich zeugen.

Da wird Migrationsgeschichte deutlich gemacht: Die multiethnische Migrantengruppe Die Unmündigen aus Mannheim engagiert sich in einem Oral-History-Projekt für eine gleichberechtigte Erinnerungskultur. BerlinerInnen mit und ohne Migrationshintergrund recherchierten zur Migrationsgeschichte im Stadtbezirk – für einen riesigen Stadtplan, der in der Ausstellung „ortsgespräche“ des Friedrichshain-Kreuzberg-Museums mit allen Sinnen erkundet werden kann.

Den Holocaust thematisiert das Hamburger Erinnerungs- und Verständigungsprojekt „Sound in the Silence“, das der 2013 verstorbene Künstler Jens Huckeriede gemeinsam mit dem Stadtteil- und Kulturzentrum MOTTE initiierte: An authentischen Orten setzen sich SchülerInnen aus Hamburg und Koszalin (Polen) gemeinsam mit amerikanischen, polnischen und deutschen KünstlerInnen mit der deutschen und polnischen Geschichte auseinander.

Der Geschichte der Sinti und Roma widmete sich das Projekt „Denk_mal im Kopf“ des Werkhaus e.V.,Krefeld: Ein handlungsorientiertes Konzept führte zu einer Ausstellung, die sich während des  Ausstellungszeitraums immer weiter veränderte.

Und auch die jüngere Geschichte wird befragt: Im Projekt „Endstation Twin Towers“ des Tanzenden Theaters Wolfsburg versuchen Jugendliche mit künstlerischen Mitteln die Schicksale Einzelner während des Terroranschlags am 11. September 2001 zu verstehen und zu rekonstruieren.

Das und noch mehr lesen Sie in der neuen SOZIOkultur. Erhältlich im Shop auf www.soziokultur.de.

 

Weitere Informationen und Kontakt:

Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.
Ute Fürstenberg, Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit
Lehrter Str. 27-30, 10557 Berlin, T 030.39 74 45 93
ute.fuerstenberg@soziokultur.de, www.soziokultur.de