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Kategorie: Aktuelles

Initiative transparente Zivilgesellschaft

Wir verpflichten uns zu Transparenz! Wer für das Gemeinwohl tätig wird, sollte der Gemeinschaft sagen: Was die Organisation tut, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer die Entscheidungsträger sind.

Wir, die Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e. V., verpflichten uns, die nachstehend aufgeführten Informationen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, indem wir sie mit dieser Erklärung leicht auffindbar auf unsere Website stellen oder auf Anfrage elektronisch bzw. postalisch versenden:

Direkt zu unseren Antworten auf die folgenden 10 Punkte – Selbstverpflichtung16-17.pdf

1. Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr unserer Organisation
2. Vollständige Satzung oder Gesellschaftervertrag sowie weitere wesentliche Dokumente, die Auskunft darüber geben, welche konkreten Ziele wir verfolgen und wie diese erreicht werden (z.B. Vision, Leitbild, Werte, Förderkriterien)
3. Datum des jüngsten Bescheides vom Finanzamt über die Anerkennung als steuerbegünstigte (gemeinnützige) Körperschaft, sofern es sich um eine solche Körperschaft handelt
4. Name und Funktion der wesentlichen Entscheidungsträger (z.B. Geschäftsführung, Vorstand und Aufsichtsorgane)
5. Bericht über die Tätigkeiten unserer Organisation: zeitnah, verständlich und so umfassend, wie mit vertretbarem Aufwand herstellbar (z.B. Kopie des Berichts, der jährlich gegenüber der Mitglieder- oder Gesellschafterversammlung abzugeben ist)
6. Personalstruktur: Anzahl der hauptberuflichen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, Honorarkräfte, geringfügig Beschäftigte, Zivildienstleistende, Freiwilligendienstleistende; Angaben zu ehrenamtlichen Mitarbeitern
7. Mittelherkunft: Angaben über sämtliche Einnahmen, dargelegt als Teil der jährlich erstellten Einnahmen- / Ausgaben- oder Gewinn- und Verlustrechnung, aufgeschlüsselt nach Mitteln aus dem ideellen Bereich (z.B. Spenden, Mitglieds und Förderbeiträge), öffentlichen Zuwendungen, Einkünften aus wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb, Zweckbetrieb und / oder der Vermögensverwaltung
8. Mittelverwendung: Angaben über die Verwendung sämtlicher Einnahmen, dargelegt als Teil der jährlich erstellten Einnahmen- und Ausgaben- oder Gewinn und Verlustrechnung sowie der Vermögensübersicht bzw. der Bilanz
9. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten, z.B. Mutter- oder Tochtergesellschaft, Förderverein, ausgegliederter Wirtschaftsbetrieb, Partnerorganisation
10. Namen von juristischen Personen, deren jährliche Zuwendung mehr als zehn Prozent unserer gesamten Jahreseinnahmen ausmachen. Angaben zu entsprechenden Spenden von natürlichen Personen werden nach Zustimmung derselben veröffentlicht, in jedem Fall aber als „Großspenden von Privatpersonen“ gekennzeichnet.

Wir bestätigen, dass die Organe, welche für unsere Organisation bindende Entscheidungen zu treffen haben, regelmäßig tagen und dass die Sitzungen protokolliert werden. Anfragen an unsere Organisation werden in angemessener Frist beantwortet. Die Jahresrechnung wird namentlich durch einen Entscheidungsträger unserer Organisation abgezeichnet.

Bei Prüfung unseres Jahresberichtes wird die Einhaltung dieser Verpflichtung von unseren internen Prüfgremien (z.B. Kassenprüfer), dem vereidigten Buchprüfer oder dem Wirtschaftsprüfer kontrolliert.

Zu unseren 10 Punkten (Stand 2016/17) – pdf

Zur Initiative Transparente Zivilgesellschaft – externer Link

Länderbericht „Bürgerschaftliches Engagement in Sachsen-Anhalt 2016“

„Engagement als Chance für die Bildung“  ist der Titel des Länderberichts „Bürgerschaftliches Engagement in Sachsen-Anhalt 2016“, der jetzt vorliegt. Mit den Projekten „Freiwilligendienste“, „globalista“, „Resonanzboden“ und „Dehnungsfuge“ werden u.a. auch die Vorhaben der .lkJ) Sachsen-Anhalt e. V. ausführlich vorgestellt. Im Wortlaut Länderbericht 2016

Viele Menschen engagieren sich auch, weil sie durch das Engagement etwas dazulernen und bestimmte Kompetenzen erwerben.

Der 4. Freiwilligensurvey 2014 bestätigte, dass der Erwerb von Fähigkeiten (Fachkenntnisse, soziale und persönliche Fähigkeiten) im freiwilligen Engagement einen hohen Stellenwert hat. Fähigkeiten und Kenntnisse können nicht nur im Rahmen von formalen Weiterbildungsmaßnahmen erworben werden, sondern auch während der Ausübung von freiwilligen, ehrenamtlichen Tätigkeiten. Freiwilliges Engagement ermöglicht somit Lernerfahrungen.

Im Ländervergleich verzeichnet Sachsen-Anhalt den höchsten Anteil an Engagierten, der angibt, persönliche Fähigkeiten, z.B. Selbständigkeit, Zeitmanagement oder Arbeitstechniken durch das Engagement erworben zu haben (63,5 %).

Download Länderbericht BE 2016

Mit dem Urban Kaffeeklatsch für mehr Vielfalt

Passend zum Sonnenschein ist die Stimmung auf dem kleinen Straßenfest am Ende der Schweriner Straße in Magdeburg. Dort wird sich zu Kaffee und selbstgemachten Kuchen über die Neuigkeiten im Viertel ausgetauscht, hier mischen Kinder sogenannten Mondsand zusammen, eine träge Masse, die aus Sand, Haarshampoo und Glitzerstaub besteht und zu fesselnder Begeisterung führt.

Kreativität und gute Laune auf dem Kulturaktionstag
Kulturaktionstag

Anlässlich zum bundesweiten Kulturaktionstag, sowie dem europäischen Nachbarschaftstag, der unter dem Hashtag #nachbarmd durch das Kulturhauptstadtbüro in Magdeburg initiiert wurde, hat die .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. zum „Urban Kaffeeklatsch“ Anwohnende der Schweriner Straße und vorbeikommende Passant*innen eingeladen, um in einer entspannten Atmosphäre sich gegenseitig kennenzulernen.

Dabei ist der Ablauf des Straßenfestes gut durchdacht: Zuvor wurden in den Räumen der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. in der Brandenburger Straße Workshops für Jugendliche veranstaltet, um urbane Spiele zu entwickeln, die nun auf dem Fest erprobt werden – und bei denen auch Freikarten für Veranstaltungen im Volksbad Buckau, Moritzhof und Forum Gestaltung zu gewinnen sind. In einem anderen Workshop haben Jugendliche die Organisation des Straßenfestes geplant: Wohin kommt der Kreativstand, wo wird die Kaffeetafel aufgetischt und haben wir für verschiedene Zielgruppen passende Aktivitäten? Für Groß und Klein gab es dann nachmittags eine bunte Palette an Möglichkeiten, von Sprühkreide und Streetart bis hin zum Bepflanzen des gemeinschaftlich betriebenen Kiezgartens und einem gemütlichen Kaffeeklatsch.

„Für den Kiez ist es ungemein wichtig, den städtischen Raum für solche gemeinschaftsbildende Veranstaltungen zu nutzen, um sich kennen zu lernen und Vorurteile abzubauen“, freut sich Franziska Dusch von der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. über die rege Teilnahme von Anwohnenden. Die Mitarbeitenden der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. machen somit auf die Bedeutsamkeit kultureller Vielfalt und kultureller Bildung als Katalysator des nachbarschaftlichen Zusammenseins aufmerksam.

BKJ: Ohne politische und ökonomische Teilhabe keine „Kulturelle Integration“

Unser Dachverband, die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) begrüßt das klare Bekanntnis der „Initiative Kulturelle Integration“ zu einer vielfältigen Einwanderungsgesellschaft. „Kulturelle Integration“ kann nach Ansicht des Dachverbands der Kulturellen Bildung jedoch nur gelingen, wenn Chancen gerechter verteilt und strukturelle Diskriminierungen abgebaut werden.

„15 Thesen zu gesellschaftlichem Zusammenhalt“ stellte die „Initiative Kulturelle Integration“ heute in Berlin vor und präsentierte sie Bundeskanzlerin Angela Merkel. Angesichts aktueller Debatten, die Diversität und Vielfalt ablehnen und die demokratische Gesellschaftsordnung in Frage stellen, begrüßen die Mitglieder der BKJ diese Initiative ausdrücklich. Ein breites Bündnis aus Politik und Zivilgesellschaft bekennt sich damit zu einer vielfältigen Einwanderungsgesellschaft und zu einem friedlichen und einigen Europa. Link zu den 15 Thesen.

„Dies kann nur der Anfang sein. Dem Bekenntnis müssen Taten folgen. Wir können mit den Angeboten der Träger Kultureller Bildung Räume gesellschaftlicher Aushandlung schaffen“, sagt der BKJ-Vorsitzende Prof. Dr. Gerd Taube. „Doch die Möglichkeiten, Gesellschaft mitzugestalten und sich gute Zukunftsperspektiven zu erarbeiten, sind ungleich verteilt. Ohne politische und ökonomische Teilhabe, ohne gerechte Bildungschancen ist kulturelle Integration nicht zu haben.“

„Kulturelle Bildung ist ein Schlüsselfaktor der Integration“, heißt es in dem Thesenpapier. Denn sie schaffe Zugang zu Gesellschaft und ermögliche kulturelle Teilhabe. Diese Überzeugung teilt die BKJ. Wenn Bildung die Fähigkeit des einzelnen Menschen ausmacht, sich in der Welt zurecht zu finden, sein Leben zu gestalten und soziales Leben mit anderen zu verantworten – also die Zukunftsfähigkeit nicht nur des eigenen Lebens, sondern der Gesellschaft zu sichern –, dann ist Kulturelle Bildung die Art und Weise, dies mittels ästhetisch-kultureller Praxis und medialer Ausdrucksformen zu tun. Das Erkennen und Lesen kultureller Codes ebenso wie der souveräne Umgang damit, zählen zu den Grundbedingungen gesellschaftlicher und kultureller Teilhabe. Die BKJ stellt klar: Daher gehört Kulturelle Bildung nicht nur in die Schule, wie es die Thesen fordern, sondern insbesondere auch in die Jugendarbeit und in Kultureinrichtungen.

Kulturelle Teilhabe und gerechte Bildungschancen für alle jungen Menschen in Deutschland – das ist das zentrale Ziel, für das die Akteur*innen der Kulturellen Bildung in einem vielfältigen Netzwerk im ganzen Land stehen.

Die Initiative Kulturelle Integration betont zentrale Punkte eines gelingenden gesellschaftlichen Zusammenhalts: zivilgesellschaftliches Engagement und ein subsidiäres Staatsverständnis als Basis sowie die Erkenntnis, dass Integration alle Menschen in Deutschland betrifft. Kulturelle Vielfalt ist eine Stärke. Die BKJ betont ausdrücklich: Kulturelle Vielfalt umfasst jedoch mehr als die Vielfalt von Herkünften. Die Idee der Diversität, die das Fundament zukunftsfähiger Gesellschaften bildet, zielt auf eine inklusive Gesellschaft, in der Verschiedenheit zum Normalfall wird.

Die wichtigste Botschaft der Initiative Kulturelle Integration ist deshalb, dass die zentralen Regeln und Werte unseres Zusammenlebens, die sich auch in kulturellen Ausdrucksformen äußern, nicht festgelegt und starr sind. Sie müssen in einem lebendigen Prozess immer wieder neu ausgehandelt werden. Orte und Prozesse Kultureller Bildung haben sowohl das Potenzial als auch die Verantwortung, Gelegenheiten dafür zu bieten.

Dieser Aushandlungsprozess droht aber allzu oft, ungerecht und diskriminierend zu verlaufen. Machtverhältnisse sind ungleich verteilt und begrenzen die kulturelle Teilhabe. Mit Kunst und Kultur werden auch gesellschaftliche Disktinktionslinien markiert. Deshalb fordert die BKJ, dass gerade in Kultur und Kultureller Bildung strukturelle Diskriminierungen benannt und Wege gefunden werden, diese zu überwinden. Denn das Recht auf Kulturelle Teilhabe, Bildung und Mitgestaltung des gesellschaftlichen Zusammenlebens gilt für alle in Deutschland lebenden Kinder und Jugendlichen – unabhängig von Herkunft, individuellen Voraussetzungen und Aufenthaltsstatus.

Deshalb brauchen Einrichtungen, Initiativen und Netzwerke der Kulturellen Bildung Unterstützung zur Entwicklung inklusiver Konzepte. Sie stoßen jedoch dort an ihre Grenzen, wo andere Politikbereiche, wie Wirtschaftspolitik, Innenpolitik oder auch Bildungspolitik nicht ihren Beitrag leistet strukturelle Ungleichheit abzubauen.

Die BKJ fordert daher die Bundespolitik auf:

  • den Wert zivilgesellschaftlicher Strukturen für Demokratie und Zusammenhalt anzuerkennen und zu fördern,
  • Kultureinrichtungen und andere Akteure Kultureller Bildung bei der diversitätsbewussten und inklusiven Öffnung zu unterstützen,
  • inklusive kulturelle Bildungslandschaften durch Strukturen und Programme zu ermöglichen,
  • kulturelle Bildungsangebote und Vernetzung vor Ort weiterzuentwickeln,
  • Infrastrukturen der Kulturellen Bildung zu sichern und partnerschaftlich zusammenzuarbeiten,
  • Kulturelle Bildung von Anfang an zu ermöglichen,
  • Freiwilliges Engagement, FSJ und Bundesfreiwilligendienst im Kulturbereich zu stärken
  • und die internationale und europäische Dimension der kulturellen Jugendbildung zu fördern.
  • Die vollständigen Forderungen der BKJ an die Jugend-, Bildungs- und Kulturpolitik findest Du hier: https://bkj.nu/btw17web
Auf- und Abgesang 2016 // Titelbild

Stellenausschreibung FSJ Kultur, 20 Wochenstunden ab September 2017

Die Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. sucht ab dem 01. September 2017 oder später eine*n Sozialpädagoge*in / Kulturpädagoge*in als Koordinator*in für das Projekt Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur (FSJ Kultur).

Diese Ausschreibung richtet sich an alle Bewerber*innen unabhängig von Alter, Geschlechtsidentität, zugeschriebener Behinderung, Religion, Herkunft, Nationalität oder sexueller Identität.

Die Arbeitszeit wird 20 Stunden/Woche betragen (Einstufung angelehnt an TVÖD).

Aufgaben:

  • Organisation und Durchführung von Bildungsseminaren und Begleitmaßnahmen für die Teilneh­mer*in­nen, Beratung von Interessierten und Bewerber*innen
  • Organisation und Durchführung von Einsatzstellenbesuchen und -treffen
  • Suche, Auswahl, Begleitung und Betreuung der Teilnehmer*innen
  • Akquise, Beratung und Betreuung der Einsatzstellen
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Präsentation des Projektes
  • Erstellen von Übersichten zur Einsatzstellen- und Teilnehmer*innen-Situation
  • Zuarbeit zur Abrechnung des Projektes

Anforderungen:

  • (Fach-)Hochschulabschluss Sozialpädagogik/soziale Arbeit, Kulturpädagogik, Kulturwissen­schaften o.ä. und/oder ein­schlägige Berufserfahrungen,
  • Sicherer Umgang mit der Deutschen Sprache in Wort und Schrift (entspricht Sprachniveau C1; Nachweis nicht erforderlich),
  • pädagogische Fähigkeiten und Kenntnisse sowie dem Thema Inklusion sehr aufgeschlossen und bereit, dieses Thema weiter mit uns im Bereich Freiwilligendienste zu etablieren,
  • sicheres Auftreten, Motivation und Erfahrung, Teamfähigkeit, Verhandlungs- und Organisationsgeschick, Kontakt­freu­dig­keit, Sozialkompetenz, Belastbarkeit, Durchhaltevermögen,
  • Kenntnisse in der Verwaltung, gute EDV Kenntnisse, Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit, PKW-Führerschein,
  • Kulturelle Interessen.

Wir bieten:

  • ein spannendes und abwechslungsreiches Arbeitsumfeld in einem kulturellen Verein mit sehr guter Vernetzung in der kulturellen Landschaft in Sachsen-Anhalt
  • einen Arbeitsplatz mit Platz für Freiraum und der Möglichkeit zur Weiterentwicklung
  • die Einbindung in ein motiviertes und dynamisches Team.
  • eine offene und unkomplizierte Arbeitsatmosphäre
  • Intensive Einarbeitung
  • Flexible Arbeitszeiten und Heimarbeit sind bei besonderem Bedarf verhandelbar.

Dienstsitz ist in der Stadt Magdeburg. Die Tätigkeit ist vorerst befristet auf ein Jahr – eine Verlängerungsoption und Ausbau der Stelle besteht.

Die .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. engagiert sich extern und intern gegen Diskriminierung und für ein gleichberechtigtes Miteinander. Über die tägliche Arbeit hinaus arbeitet die .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. im Rahmen einer internen Arbeitsgruppe an der stetigen Entwicklung hin zu einer inklusiven Arbeitgeberin.

Der Arbeitsplatz ist eingeschränkt barrierefrei zugänglich. Für weitere Informationen zum Arbeitsplatz kannst du uns jederzeit kontaktieren. Gerne informieren wir dich über Möglichkeiten der Anreise. Bei Bedarf sende uns deine Bewerbung mit Hinweisen für die Vorbereitung des Bewerbungsgesprächs zu.

Die Stelle wird öffentlich gefördert. Die Einstellung erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung durch den Zuwendungsgeber*innen. Bewerbungsunterlagen werden nur bei Vorliegen eines ausreichend frankierten Rückumschlags an den Adressat*innen zurückgesandt. Elektronische Bewerbungen werden bevorzugt. Bei Einladung zu einem Bewerbungsgespräch werden Reisekosten nicht erstattet. Die Vorstellungs­ge­spräche finden voraussichtlich in der Woche vom 05. bis 09. Juni 2017 statt. Deine aus­sage­fähige, vollständige Bewerbung richte bitte bis zum 31. Mai 2017 an:

.lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.
Bereich Freiwilligendienste
Brandenburger Str. 9
39104 Magdeburg
Ansprechperson: Kirsten Mengewein
Telefon 0391-2445160 oder 2445168 Fax 0391-2445170
Web: www.lkj-sachsen-anhalt.de und www.lkj-freiwilligendienste.de
Mail: lkj@jugend-lsa.de oder fsj@jugend-lsa.de

Freiwilligendienste Kultur und Bildung in und aus Sachsen-Anhalt: Team-Foto
 Freiwilligendienste Kultur und Bildung in und aus Sachsen-Anhalt: Team-Foto
JugendPolitikTage // Forum Frei_Raum Impressionen

»Frei_Raum nutzen« – Mit Kultureller Bildung Jugend ermöglichen!

Wie mit Kultureller Bildung Visionen für mehr Teilhabe und weniger Ungleichheit demokratisch entwickelt werden können – damit beschäftigte sich im Rahmen der JugendPolitikTage 2017 ein von jungen Freiwilligen gestaltetes Fachforum.
Berlin, 8. Mai 2017. »Wie können wir gesellschaftliches Leben mitgestalten, so dass es mehr Gerechtigkeit gibt? Wem gehört der öffentliche Raum? Wie können wir ihn (anders) nutzen?« – Fragen wie diese standen im Mittelpunkt eines Forums im Rahmen der JugendPolitikTage. Die Veranstaltung mit dem Titel »Frei_Raum nutzen« wurde von Engagierten aus den Freiwilligendiensten Kultur und Bildung konzipiert und durchgeführt. Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) verantwortete diesen Beitrag zu den JugendPolitikTagen gemeinsam mit der .lkj) – Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt. An dem Forum teilgenommen haben Jugendliche aus ganz Deutschland. Mit künstlerischen und spielerischen Mitteln entwickelten sie gemeinsam Visionen und Ideen für Interventionen und Beteiligungsformen. Ihre Forderungen diskutierten die Jugendlichen zum Abschluss der JugendPolitikTage mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Caren Marks.

Konstantin, Freiwilliger im FSJ Kultur erläutert: »In verschiedenen AGs haben wir themenspezifische Forderungen an die Politik erarbeitet, die der Parlamentarischen Staatssekretärin Caren Marks anschließend in einem Forum präsentiert wurden. Unsere AG beschäftigte sich mit Fake News und Hate Speech, weshalb es in unseren Forderungen um die Stärkung von Medienkompetenz im Schulunterricht sowie um eine schärfere Strafverfolgung von Fake News und Hate Speech in sozialen Netzwerken geht.«

»Wir fordern mehr Förderung und genau geklärte Zuständigkeiten für politische Bildung, um politische Bildung flächendeckend für alle Altersgruppen anbieten zu können«, sagt Rebecca, Freiwillige im FSJ (Ganztags-)Schule. Veit, der sich im Rahmen eines FSJ Kultur engagiert, formuliert: »Wir fordern die Beibehaltung und Anerkennung des Doppelpasses, mehr Fördergelder für Programme zum internationalen Austausch und die Einführung von ‚free Interrail‘.«

»Kulturelle Teilhabe und gerechte Bildungschancen für alle jungen Menschen in Deutschland – das ist das zentrale Ziel, für das die Akteur*innen der Kulturellen Bildung in einem vielfältigen Netzwerk im ganzen Land stehen«, sagt BKJ-Geschäftsführer Tom Braun. „Mit künstlerischen Arbeitsformen, mit Kultur und Spiel wollen wir Orte und Gelegenheiten schaffen, die für junge Menschen ‚Möglichkeitsräume‘ sind – Freiräume für Experimente und den Ernstfall zugleich. Wir freuen uns, dass die JugendPolitikTage jungen Menschen die Möglichkeit geben, den 15. Kinder- und Jugendbericht zu kommentieren. Denn Beteiligung funktioniert nur dann, wenn sie Kinder und Jugendliche ernst nimmt.«

JugendPolitikTage // Forum Frei_Raum Impressionen

Die JugendPolitikTage sind ein Projekt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und wurden gemeinsam mit der Jugendpresse Deutschland organisiert. 450 Jugendliche aus ganz Deutschland haben daran teilgenommen. Sie haben mit jugendpolitischen Expert*innen u. a. über den 15. Kinder- und Jugendbericht diskutiert, der Anfang 2017 unter dem Titel »Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten – Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter« veröffentlicht worden ist.

Weitere Foto-Impressionen von dem Wochenende gibt es hier:
JugendPolitikTage 2017

(Fotos: Kirsten Mengewein)

Meldung der BKJ zum 15. Kinder-  und Jugendbericht: https://www.bkj.de/news/link/id/9569.html
Weitere Informationen zu den JugendPolitikTagen von der Jugendpresse Deutschland: https://jugendpresse.de/jugendpolitiktage-2017/
Magazin KULTURELLE BILDUNG zum Thema »Freiraum« (PDF): https://www.bkj.de/fileadmin/user_upload/documents/Publikationen/Magazin_KULTURELLE_BILDUNG/Magazin_Kulturelle_Bildung_Nr.12.pdf
Positionspapier der AGJ „Freiräume für Jugend schaffen“ (PDF): https://www.agj.de/fileadmin/files/positionen/2016/Freir%C3%A4ume_f%C3%BCr_Jugend_schaffen.pdf

20. Jugend-Kultur-Preis 2016/2017 »unterwegs«

Neuer Vorstand 2017-2020 gewählt

Der für drei Jahre gewählte Vorstand der .lkj) Sachsen-Anhalt e. V.
V. l. n. r. Jenny Dittbrenner, Bettina Wiengarn, Katrin Brademann, Dr. Christian Reineke, Dr. Kathrin Pöge-Alder (Foto: Kirsten Mengewein)

Neue Herausforderungen für die kulturelle Bildung

.lkj) Sachsen-Anhalt e.V. wählt neuen Vorstand

Magdeburg. Inklusion und Integration sind die neuen Herausforderungen für die kulturelle Kinder- und Jugendbildung in Sachsen-Anhalt. Sowohl im Bildungssektor als auch im Bereich des Sozialministeriums seien größere Anstrengungen nötig, um einerseits in den künstlerischen Schulfächern den Unterricht abzusichern als auch im außerschulischen Bereich, um auch Kindern aus bildungsbenachteiligten Familien den Zugang zu Kunst, Musik und Kultur zu ermöglichen. Das betonte die Vorsitzende der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e. V., Katrin Brademann, auf der Mitgliederversammlung 2017 des Dach- und Fachverbandes.

Die .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. wählte für die kommenden drei Jahre einen neuen Vorstand aus bisherigen und neuen Mitgliedern.

Vorsitzende wurde Katrin Brademann (Landeszentrum Spiel und Theater Sachsen-Anhalt e. V.), sie wurde in ihrem Amt einmütig bestätigt.

Einstimmig wurden ihre beiden Stellvertreter*innen bestätigt: Bettina Wiengarn (Landesverband der Offenen Kanäle Sachsen-Anhalt e. V.) und Dr. Christian Reineke (Landesverband der Musikschulen Sachsen-Anhalt e. V.)

Als neu gewählte Beisitzende komplettieren den Vorstand Dr. Kathrin Pöge-Alder (Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V.)  und Jenny Dittbrenner (OK Live Ensemble und Jugendkunstschule Barleben-Wolmirstedt e. V.)

Insgesamt konnte die .lkj) Sachsen-Anhalt e. V. auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurückblicken, in dem insbesondere im Bereich der Integration neue Impulse gesetzt werden konnten. Der Jahresbericht und alle Unterlagen zum Transparenzbericht werden auf den Internetseite www.lkj-sachsen-anhalt.de veröffentlicht.

Landkarte der Freiwilligendienste

Map for volunteers
Aktuelle Übersicht der Einsatzstellen der Freiwilligendienste

 

Einen akutellen Überblick über die Einsatzstellen der von der .lkj) angebotenen Freiwilligendienste in Sachsen-Anhalt bietet diese interaktive Übersichtskarte – Link –

Die gut 100 Einsatzstellen können nach Landkreisen und Orten sortiert werden und bieten durch farbige Gestaltung erste Orientierung für die unterschiedlichen Formate, Jede Einsatzstelle wird zudem mit ihren Aufgabenfeldern beschrieben.

Großes Kino – die „Dehnungsfuge“ im Film

Screenshot der Webseite IDA e.V.

Die „Vielfalt-Mediathek“ hat ein Dutzend Kurzfilme über die Aktivitäten unseres Modellprojektes „Dehnungsfuge – auf dem Lande alles dich?“ zusammengestellt und stellt diese On- und Offline (Verleih) bereit.

Gerade im ländlichen Raum wird der demographische Wandel immer sichtbarer. Die Gesellschaft altert und viele junge Menschen ziehen in größere Städte. Die Folgen sind unübersehbar: Neben dem vielen Leerstand, der zudem verfällt, steigt die Frustration bei den Dagebliebenen, was wiederum zu einem perfekten Nährboden für die Verbreitung von Vorurteilen und Hetze durch Rechtsextreme werden kann.

Das Projekt „Dehnungsfuge“ von der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt .lkj) will zusammen mit lokalen Partnern vor Ort durch kreative Projekte dem Verfall und der Frustration entgegenwirken. In vier Bundesländern (Schleswig Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt) können Menschen vor Ort Ideen einbringen wie der Leerstand kreativ genutzt werden kann. Das Projekt unterstützt sie durch Beratung, Seminare, Workshops und Berater_innenvermittlung. Das Projekt ist dabei ganz seinem Namen verpflichtet. Der Begriff Dehnungsfuge stammt aus dem Bauwesen. Sie verhindern die Entstehung von Spannungsrissen z. B. bei Brücken. Das soll auch im übertragenen Sinne das eigentliche Ziel des Projektes sein. Symbolische Risse in der Gesellschaft (Alt vs. Jung, Alteingesessen vs. Neuzugezogene etc.) wieder auszugleichen und zusammenzufügen.

Die vorliegenden Filme erläutern das Projekt und zeigen Projektbeispiele. Die Filme sind hier freigeschaltet und können unter folgendem Link

https://www.vielfalt-mediathek.de/mediathek/6267/dehnungsfuge-auf-dem-lande-alles-dicht-weitere-projektfilme.html

ansehen oder ausgeliehen werden.

 

Inhaltliche Schwerpunkte:
Antidiskriminierung, Diversität, Interkulturelles Lernen, Jugendarbeit, Konfliktbearbeitung, Kultur, Rechtsextremismus, Vernetzung, Vorurteile, Zivilcourage

 

 

Kontkat:

Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA)

Volmerswerther Str. 20 – 40221 Düsseldorf

Tel: 02 11 / 15 92 55 73

mediathek@idaev.de

www.vielfalt-mediathek.de

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