Home » Veranstaltungen

Archive: Veranstaltungen

„Wir bleiben im Gespräch“ – Diskriminierungsarme Sprache in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Gerade im zivilgesellschaftlichen Bereich ist Kommunikation Kernbestandteil jeder Arbeit. Eine gute Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wird mittlerweile auch für Migrant*innenselbstorganisationen sowie andere ehrenamtliche Initiativen immer wesentlicher. Sie arbeiten für die gesellschaftliche und politische Teilhabe, fördern kulturellen Austausch und (Self-) Empowerment.  Gerade in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist es wichtig, die eigenen Formulierungen, aber auch die Bilder, die man verwendet, immer wieder auf den Prüfstand zu stellen, um ungewollte Verletzungen und Diskriminierungen zu vermeiden – sei es in einer Pressemitteilung, im Newsletter oder auf der Website.

Im Training wird zunächst das Glossar der Neuen deutschen Medienmacher*innen als praktisches Tool vorgestellt, um dann im praktischen Teil verschiedene Beispiele zu analysieren. Abschließend werden wir in Schreibübungen verschiedene Möglichkeiten diskriminierungsarmer Sprache erproben.

Die Inhalte des Trainings im Überblick:

  • Diskriminierungssensibler Sprachgebrauch in Wort und Bild (Migration und Integration in der Öffentlichkeit, Sprache schafft Wirklichkeit)
  • Das Glossar der Neuen deutschen Medienmacher*innen
  • Die Wichtigkeit von Framing
  • Analyseübungen
  • Schreibübungen

Max. Anzahl Teilnehmer*innen: 15

Für die Teilnahme am Training sind gute Deutsch-Kenntnisse hilfreich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Der Veranstaltungsort ist barrierearm zugänglich.

Anmeldung bis zum 8. Februar 2019 unter info@resonanzboden.global oder telefonisch unter 0391 24451-76 möglich.

 

Zur Dozentin:

Alice Lanzke setzt sich bei den Neuen deutschen Medienmacher*innen (NdM) für mehr Vielfalt in deutschen Redaktionen und eine diversere Berichterstattung ein. In dem von ihr konzipierten Projekt „Medientrainings“ werden NGOs für einen selbstbewussten Umgang mit der Presse geschult. Zudem gibt sie Schulungen und Workshops zum Thema diskriminierungssensibler Sprachgebrauch und betreut Publikationen, u. a. zu den Themen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Hate Speech.

Seit ihrem Diplom in Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und einem Master in Journalismus an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz arbeitet sie als freie Journalistin vor allem für den öffentlich-rechtlichen Hörfunk sowie diverse Print-Titel. Ihre Schwerpunkte als Journalistin sind jüdisches Leben in Deutschland, Wissenschaft sowie die Kulturlandschaft Berlins.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der .lkj) Sachsen-Anhalt/Projekt House of Resources Magdeburg und ZEMIGRA – Zentrum für Migration und Arbeitsmarkt.

Zweiheimisch-Diwan „Texte.Färben.Heimat“

Web-Vernissage / Kalligrafie / Lyrik / Konzert

Neu: Live-Freischaltung des „Orient-Wiki für Magdeburg“ / Interkulturprojekte aus Magdeburg präsentieren Lyrik, Kalligrafie zum Mitmachen, Musik, Bücher…

Magdeburger Interkulturprojekte laden am 30. November zum Mitmachen und Feiern ein. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Zwei besondere Neuheiten werden mit einer Vernissage gewürdigt. Ein Online-Portal mit mitteldeutschen Interkulturgeschichten wird online gehen. Dieser „Orient-Wiki für Magdeburg“ sammelt und gestaltet in Zukunft Geschichten und Biografien zwischen Ankommen, Weggehen und Hierbleiben, von Magdeburg bis Indien, von Tatarstan bis in die Börde. Magdeburger Schüler*innen, Senior*innen und Künstler*innen haben zusammen mit Schriftsteller*innen und Wissenschaftler*innen dieses Online-Portal ins Leben gerufen: Der König von Albanien aus Magdeburg-Diesdorf, Mehmed Ali Pascha – der Pascha aus Magdeburg, der Tatarenkönig zu Magdeburg – und viele weitere Anekdoten, Legenden und Lebenswege werden dort vorgestellt.

Ein weiteres Kulturgut wird ebenfalls der Öffentlichkeit zum ersten Mal präsentiert: Die Zweiheimisch-Bibliothek Magdeburg. Diese beherbergt – bundesweit einzigartig – zweisprachige Literatur und die größte Sammlung an tatarischen Büchern, Märchen, Lyrik und Fachliteratur. Die Zweiheimisch-Bibliothek des ICATAT e.V. beherbergt einige tausend Bücher in über einem dutzend Sprachen und ist initiiert worden als Kooperation der Zentralbibliothek Magdeburg und des Bibliotheksverbandes Sachsen-Anhalt, gefördert durch das „House of Ressources Magdeburg“.

Bei einer Kalligrafie-Werkstatt können sich die Gäste ihren Namen in arabischer Schrift unter Anleitung der Künstlerinnen Iman Shaaban und Masoumeh Ahmadi selbst gestalten und mit nach Hause nehmen. Die Lyrikgruppe Mastan sowie der Schriftsteller Ammar Awaniy tragen vor auf deutsch, persisch, krimtatarisch, kurdisch und arabisch.

Konzerteinheiten umrahmen die Ereignisse im EineWeltHaus, bestritten vom krimtatarischen Saxophonisten Enver Ibrahimogli und dem iranischen Percussionisten Mojtaba Faghihi.

Während des „Zweiheimisch-Diwan“ wird es Gelegenheit geben, ins Gespräch zu kommen bei arabischem Kaffee und Baklawa, selbstgebackenem Kuchen und türkischem Mokka. Sowohl Künstler*innen, Jugendliche aus den Projekten und Spezialist*innen aus Wissenschaft und Bildung diskutieren und feiern: Für ein respektvolles Miteinander, für die Jugend, für kulturelle Teilhabe und Lebensqualität in unserer Stadt.

Ablauf:
17.00 Uhr: Kalligrafie-Werkstatt. Die eigenen Namen in arabischer Schrift.

Ab 18.00 Lyrik & Lesung & Musik auf deutsch, farsi, krimtatarisch, kurdisch, ukrainisch, türkisch, urdu

Ab 19.00 Uhr: Online-Vernissage des „Orient-Wiki-Magdeburg“. Konzert, Baklawa & Kaffee

????? ?????? ??? ?? ????? ?????? ????? !! ??????? ??????? ?????? ?????????? ( ????????? ?????? ?? ??? ??????? ) / ???????? ???????? ???????? ???? ????? ???????? ????? ????? ????? ?????? ?????? ? ???? ???? ????????? ?????? ??????? ???????? ???????? ??????? ???? .. ??? ??? ?????? ??????? 30 ????? ?????? / ?????????? ????? ????? ???????? ???????? ???????? ??????? ?? ???????? ???????? ???? ?????? ????? ??????? ??? ????? ????? ???????? ??????????? ??????? ???? ???? ?????? ????? ?????? ??? ??? ???????? ???????? ?? ????? ??? ??????? , ???? ????? ?????? ??????? ?????? ?????? ????????? ??? ??????? ??? ????? ??????? ??????? ????? ??? ??? ?????? ???? ????? ??????? ??????? ???????? ????? ????? ?? ?????? ???????? ? ???? ????? ????? ???????? ??????? ????? ????? ???? ????? ?? ??????? . ???? ???? ?????? ???? ?????? ??? ?? ????????? ????? ????? ???????? ????? ????? ??? ???? ????? ??????? ????? ?????? ?????? ? ???? ????? ?????? ??????? ????? ????? ??????? ???? ???? ??? ??????? ?????? ??????? ??? ?? ?????? ??????? ??????? ???????? ?????????? ????????? ????????? . ????? ??? ??????? ?????? ???????? ????? ?? ???? ????? ???? ?? ?????? ??????? ??? ?????? ??? ????? ????? ?????? ????? ???????? ?????? ???????? ??????? ???? ????? ???? ???????. ??? ????????? ???????? ?? ?????? 17 ?? ??? ??? ??? ?????? ??? ???? ???????? ????? ????. ??? ?????? 18 ?????? ?????? ??????? ????????? ??????? ?????? ??????.? ?? ?????? 19 ?????? ????? ????? ????? ?????? ??????????? ??????? ???? ????? ????? ??? ??? ?????? . ?????????

 ? Dies ist eine Veranstaltung befreundeter Interkulturinitiativen aus Magdeburg. Die Projektgruppe „Texte.Färben.Heimat“ als JIZ-Kooperation der Landesvereinigung für kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V., des Instituts für Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien / ICATAT e.V. und der Europa-Schule Hegel-Gymnasium präsentiert den „Orient-Wiki für Magdeburg“. Die Zweiheimisch-Bibliothek des ICATAT Magdeburg wird gefördert durch das House of Ressources Magdeburg. Die Kalligrafie-Werkstatt lädt ein im Rahmen des Projektes „Interkultur 2018“ der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt mit freundlicher Unterstützung durch das Landesverwaltungsamt und das Sozial- und Wohnungsamt der Stadt Magdeburg.

„Fackel der Angst – Von Homs nach Magdeburg“, Lesung & Gespräch mit Ammar Awaniy

Ammar Awaniy ist gebürtiger Syrer und wohnte bis Oktober 2015 in Homs. Wegen des anhaltenden Bürgerkriegs entschied er sich zur Flucht und kam nach diversen fehlgeschlagenen Versuchen und einer wochenlangen Odysee durch die Türkei, Griechenland, Mazedonien, Serbien, Kroatien, Slowenien und Österreich schließlich nach Deutschland.

Seither lebt er in Magdeburg, lernte in kurzer Zeit sehr gut deutsch und schrieb 2016 ein Buch darüber, was mit und in ihm während seiner Flucht passierte. Durch den 2017 veröffentlichten Roman „Fackel der Angst – Von Homs nach Magdeburg“ lebt Awaniy seinen Drang aus, sich mitzuteilen und zu erklären, warum er und viele andere ihre Heimat verlassen haben. Zusammen mit dem .lkj)-Projekt „Eigene Spuren suchen“ mit Unterstützung durch den Dr.-Ziethen-Verlag und den Friedrich-Bödecker-Kreis konnte der Buch-Traum Wirklichkeit werden.

„Ammar Awaniy lässt uns teilhaben an den Sorgen, Hoffnungen und Ängsten seiner jungen Generation, deren Perspektiven durch den Krieg vollständig zerstört wurden. Mit dem Erscheinen des Buches verbindet sich die Hoffnung, dass es gelingen möge, Fluchtursachen zu bekämpfen, dass die mörderische Libysche See wie das ganze Mittelmeer wieder zu etwas Verbindendem statt Trennendem werden kann.“

Nach der kurzweiligen Lesung folgt eine Gesprächsrunde – mit und für Jugendliche aus Olvenstedt sowie Menschen mit Ihren jeweiligen Erlebnissen hier im Stadtteil: „…denn was hat gemeinsam Leben im Stadtteil mit Themen wie Integration, Flucht, Rassismus, Kunst und Musik zu tun?“

–>  Hier gehts zur Facebook-Veranstaltung

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei erreichbar!

——————————–

Eine Veranstaltung von:
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
„OLVENSTEDT? – HEUTE KUNST!!! – Lebendige Demokratie in unserem Stadtteil!“ & „Eigene Spuren suchen

 

________________________________________________________________________________________________________________________

???? ?????..???? ????? ??? ?? ????? ??? ??? ????? ????? ????? ?? ????? 2015 .
???? ????? ??????? ???? ???? ??????? ??? ???? ??7 ????? ??? ???????? ??????? ?????? ?????? ,???? ??? ??????? ???? ?????? ???????? ?????? ??????? ???? ??? ?????? ??????? ?????? ???????? ?????? ??? ?? ??????? ???????? ?????? ???????? ????????? ???????, ??? ????? ?????? ??? ???????.
??? ??? ????? ??? ???? ?? ????? ??????? ??? ???? ????? ????????? ???? ?????????? ??? ??? ?????? ?????? ???? ???? ?? ?????? ?? ??? ??? ???? ????? ??????? .
?? ???? ?????? ???? ???? ????? ??? 2017 ????? ???? ??????? : ???? ????? – ?? ??? ??? ???????? ????? ????? ??? ????? ??????? ???? ???? ?????? ??? ?????? ????? ?? ???? ???? ?????? ????? ??? ?? ????????? ?? ?????? ??????? ?????? .

??? ?????? ???? ????? ??????? ???? ????? ???????? ???????? ???? ???? ???????? “ ????? ?? ???? ????“ ???????? ?????? ??? ??? ????? ????? ?????? ??????? ??????.

“ ???? ??? ???? ????? ?? ????? ?? ????? ????? ???? ????? ???? ???? ????? ??????? ?? ?????? ????? ???????.
???? ?? ???? ??? ??? ?????? ????? ?? ?? ???? ?????? ?? ?????? ????? ?????? ??????????? ???? ????? ?????? ?????? ? ?????? ??? ????? ?????? ??????? ??????? ???? ??????? ????? ?? ???? ?? ???? ???????? ????? ???? ????? ????.“

???? ??? ??????? ??????? ???? ????? ?? ?? ?????? ????????? ???????? ?? ??????????? ????????? ?????? ?????? ?? ????? ??? ????? ?? ??????? ????????? ???????? ???????? ???? : „…??????? ?????? ?? ????? ?????? ???????? ?? ?? ????? ?? ?????? ?????? ????????? ??????? ????????? ????? ????????? ? „

Kalligraphie- & StreetArt-Workshop

Macht mit!!  Am Mittwoch, 14.11.2018, findet ab 15:00 ein Kalligraphie-Workshop und StreetArt, mit Iman Shaaban und Masoumeh Ahmadi (vom lkj-Projekt „Eigene Spuren suchen / Neue Welten gestalten“) statt im Veranstaltungsraum vom BVIK (Bruno-Taut-Ring 119, neben Sozialkaufhaus). Bitte mit Anmeldung per Email (siehe unten). Das ist ein Mitmach-Projekt für mehr Beteiligung, StreetArt und einen coolen Wettbewerb im Stadtteil Olvenstedt! Nächste Termine sind dann an der „Bunten Wand“ jeden Donnerstag immer 13:30 -17:00 Uhr.

Vernissage  zum Kunst-Projekt und Präsentation der „bunten Wand“:  Am Donnerstag, 13.12.2018, 17:00 Uhr in Anwesenheit von Akteur*innen, Künstler- und Teilnehmer*innen, Jugendlichen sowie Kooperations-partner*innen mit Projektpräsentation, Musik, Feuer-Show, Punsch, Keksen, internationalen Spezialitäten und Tee.


Wir laden alle ein (besonders Jugendliche aus dem Stadtteil, Schulen und Interessierte von 10- 99 Jahren ), eigene Bilder, Skizzen, Worte, Fotos, Texte und Visionen etc. dazu zu sammeln und einzureichen! Einfach vor Ort bei den Workshops oder im Kinder- & Jugendtreff Mühle (Düppler Mühlenstraße 25) bzw. beim Stadtteilbüro (s.u.) abgeben. Oder per Email an stefan.koeder@ib.de senden.

Und das Beste: Die schönsten Entwürfe werden als gemeinsames Projekt umgesetzt! Alle können mitmachen, alles ist kostenfrei! Ihr könnt auch immer aktiv am Projekt und an den Workshops mitmachen. Und dann auch direkt vor Ort -bei den Aktionstagen an der Wand- mitgestalten!

Bei Interesse fragt nach den Terminen!  –>  https://www.facebook.com/EigeneSpuren/

#OlvenstedtFuerAlle #WasBrauchtDieWelt? #WasBrauchstDuHier #HeuteKunst #MappingOlvenstedt #StreetArt #empowerment #RefugeesWelcome #WillkommensnetzwerkOlvenstedt #inklusion #UrbanArt #InformellerUrbanismus #NeuOlvenstedt #stadtgestaltung #SelbstgemachteStadt #BeteiligungJetzt #MakeCity #ComeTogether #OlvenTown

Kontaktdaten:
„Büro für Stadtteilarbeit Neu Olvenstedt“ (Internationaler Bund)
Stefan Köder, stefan.koeder@ib.de,
Stadtteilmanagement & Stadtumbau, Scharnhorstring 38, D-39130 Magdeburg, Webseite: www.neu-olvenstedt.de

VOR der kulturellen Bildungsarbeit: Eltern erreichen, einbinden, engagieren

Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Eltern wird von pädagogischen und künstlerischen Fachkräften oftmals als große Herausforderung erlebt. Im Zusammenhang der Stärkung informeller Bildungsstrukturen bedeutet dies für Fachkräfteteams, sich über die vielfältigen sozialen und kulturellen Voraussetzungen und Praxen verschiedener Erziehungsziele, Modelle und Stile bewusst zu werden. Die Entwicklung einer konstruktiven und kooperativen Haltung von Fachkräften ermöglicht, Eltern Orientierung und Wertschätzung zu vermitteln sowie mögliche Spannungen aufzulösen, die den Bildungserfolg von Kindern beeinträchtigen kann.

Mit Blick auf Teilnahme- und Teilhabechancen von Kindern erscheint eine gut geplante Erstansprache VOR der Kulturellen Bildungsarbeit erfolgsversprechend. Doch welche Formen sind dafür geeignet? Wie können Stigmatisierungen und diskriminierende Zuschreibungen in der Öffentlichkeitsarbeit vermieden werden? Wie bereitet man Informationsveranstaltungen vor, um Eltern in belasteten Sozialräumen zu erreichen? Und welche Fragen und Voraussetzungen müssen schließlich geklärt sein, damit Kinder und Jugendliche teilnehmen können?

Die Fachkonferenz diskutiert Gelingensbedingungen von Elternansprache und Begleitung mit Unterstützung des Bundesverbandes der Friedrich-Bödecker-Kreise.

ONLINE – ANMELDUNG

Programmablauf

09:30         Anmeldung und Willkommenskaffee

10:00         Begrüßung

10:15         Vortragsimpuls I
Den Dialog suchen: niedrigschwellige Ansprache von Eltern in
belasteten Sozialräumen

11:00         Vortragsimpuls II:
Mit vielfältiger Elternschaft umgehen: Erziehungsmodelle
zwischen Autonomie und Verbundenheit

11:45         Praxisbeispiel: Projektvorstellung aus „Kultur macht stark“

12.15         Mittagspause

13:00         Themenforen/Workshops (mit 1x Wechsel)

1. Wie bildungsferne Eltern öffentlich erreichen?

2. Auf Eltern zugehen und ins Gespräch kommen

3. Information und Austausch gestalten: interkulturelle Elterncafés

15:00         Tee- und Kaffeepause

15:30         Podiumsgespräch mit Interessenvertreter*innen
u.a. Stadtelternrat, Deutscher Kinderschutzbund

16:30         Ende der Veranstaltung

(Änderungen im Programmablauf vorbehalten.)

German Safety Road // Verkehrssicherheitsseminar für Fahrradfahrer*innen aus anderen Herkunftsländern

Das Thema Verkehrssicherheit ist für zugewanderte Menschen von ihrem ersten Tag in Deutschland an ein sehr wichtiger Teil des täglichen Lebens. Viele sind mit dem deutschen Verkehrssystem nicht vertraut. Sprachliche Barrieren können ein sicheres Verkehrsverhalten deutlich erschweren. Sowohl für Zugewanderte als auch für alle anderen Verkehrsteilnehmenden können somit gefährliche Situationen im Straßenverkehr entstehen.

Um Unfälle zu vermeiden, müssen die wichtigsten Verkehrsregeln vermittelt werden. Ziel von „German Road Safety“ ist es, dass auch Menschen aus anderen Herkunftsländern die wichtigsten Verkehrszeichen kennen. Sie sollen elementare Verkehrsregeln sowie das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer*innen verstehen. So können sie sich sicherer und besser auf Straße, Rad- oder Fußwegen bewegen.

Das zweiteilige Seminar, veranstaltet von der Verkehrswacht Magdeburg, fokussiert auf die Verkehrsteilnahme mit dem Fahrrad.
Seminarsprache ist Deutsch/Veranstaltungsort ist nicht barrierearm zugänglich.

Geschlossene Teilnehmer*innengruppe, keine Anmeldungen möglich.

Dozent: Eckhard Jahn/Verkehrswacht Magdeburg e.V.

Projektfinanzierung leicht gemacht – Vernetzungstreffen „Kultur macht Stark“

Die Finanzierung ist neben Idee und Konzept die tragende Säule für eine erfolgreiche Projektumsetzung. Wie eine Antragstellung mit dem Bundesförderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ möglich ist, dazu informiert in dieser Veranstaltung die Servicestelle „Kultur macht stark“ Sachsen Anhalt.

Darüber hinaus lädt Finanzreferatsleiter Kilian Schmuck von der Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e.V. Projektmitarbeiter*innen und Projektleitungen ein, sich in drei praktischen Einheiten über die Herausforderungen der Projektfinanzierung auszutauschen.

  • Termin: Mittwoch, 12.12.2018, Beginn 10:00 Uhr, Ende 16:30 Uhr
  • Ort: Roncalli-Haus Max-Josef-Metzger-Str. 12/13 39104 Magdeburg, Raum 313 (barrierefrei erreichbar)
  • Anmeldung per E-Mail bis zum 1. Dezember 2018 an: anmeldung121218@lkj-sachsen-anhalt.de

Die Veranstaltung ist kostenfrei, für Verpflegung und Getränke ist gesorgt. Die Plätze sind begrenzt und werden nach Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Weitere Informationen erhalten Sie in der Ausschreibung.

Fachtag #digitale Jugendarbeit

Die .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. veranstaltet am 18. Oktober 2018 den Fachtag „#digitaleJugendarbeit. Digitale Tools für die zielgruppengerechte Ansprache und Arbeit“. In vier Workshops und einer Infoveranstaltung geben Fachleute ihr Wissen zu digitalen Tools, wie WhatsApp und MaKey MaKey, sowie Rechtsgrundlagen und Fördermöglichkeiten weiter.

  • Workshop 1: „Future Monsters Go Wild“ Making mit Kindern und Jugendlichen
  • Workshop 2: „Was darf ich – was darf ich nicht?“ Medienbezogene Rechtsgrundlagen in der pädagogischen Jugendarbeit
  • Workshop 3: „How to get lost“ Stadtraumerfahrungen mit Makey Makey sammeln
  • Workshop 4: „Nah dran“ Messenger-Einsatz in Kultur- & Bildungsprojekten
  • Infoveranstaltung: Fördermöglichkeiten von Medienprojekten mit „Kultur macht stark“

Der Fachtag richtet sich an Multiplikator*innen der Jugendarbeit, der Schulsozialarbeit sowie Lehrkräfte aus Sachsen-Anhalt.

Interessierte können sich online oder per Mail für den Fachtag anmelden. Das gesamte Programm und alle Informationen finden Sie hier.

Seeing and being seen – Workshopreihe zur Stärkung von gesellschaftlicher, sozialer und individueller Position von geflüchteten Frauen

Das Engagement richtet sich an sozial benachteiligte und belastete Frauen, Mütter und ihre Kinder mit Flucht- und Migrationserfahrungen. Die Frauen mit Migrations- und Fluchterfahrungen leben in verschiedenen Städten und Regionen in Sachsen-Anhalt, hauptsächlich aber in Magdeburg und Umgebung.

Die Ziele der Inititiative sind:
Die Stärkung von gesellschaftlicher, sozialer und individueller Position von geflüchteten Frauen sowie die Förderung von sozialer Inklusion und Teilhabe. Die Öffentlichkeit zum einen auf die mehrschichtigen Benachteiligungen von Frauen mit Migrations- und Fluchthintergründen aufmerksam machen und zum anderen ein Bewusstsein für die vielfältigen Biografien sowie für ein paritätisches Leben anzuregen. Durch ein kostenfreies Angebot in den Bereichen Kunst und Theater, sollen Raum und Möglichkeiten zu selbstorganisiertem Handeln geschaffen werden. Die Workshops sollen weitestgehend selbstständig und gemeinsam mit der Zielgruppe initiiert und durchgeführt werden.

Insgesamt werden 5 Maßnahmen/Veranstaltungen durchgeführt; davon eine Theater- und Musikprobe, ein Gestaltungsworkshop, eine Generalprobe, eine öffentliche Performance sowie ein Vernetzungs-Auswertungstreffen.

Mehr Informationen im allgemeinen Einladungsfllyer

Theaterworkshop „Solidarität, solidarisches Handeln – Was verstehen wir heute darunter?“

Theater ist Leben. Wir alle sind Schauspieler*innen. Wir wollen Realität nicht nur leben, sondern sie verändern.

Für diesen Kurs bedarf es keinerlei Voraussetzungen. Gemeinsam wird die Gruppe mit Leichtigkeit und Spaß an das Theater herangeführt. Dabei steht vor allem der Prozess im Vordergrund – die Methoden dienen der kreativen Selbsterfahrung und der Ergründung der Möglichkeit, Theater als Dialog- und Konfliktlösungsmethode zu nutzen.

Inhaltlich ist die Bearbeitung des Themas: „Solidarität, solidarisches Handeln – Was verstehen wir heute darunter?“ geplant.

Ziel ist die Verbesserung der Lebenssituation von jungen Menschen in der Region, die direkt oder indirekt von rassistischen und rechten Anfeindungen und Angriffen im öffentlichen Raum in Salzwedel und im Altmarkkreis betroffen sind. Dem dadurch verbreiteten Gefühl von Angst und Ohnmacht soll mit  theaterpädagogischen Mitteln entgegengewirkt und gemeinsam neue Formen der Bewältigung von Lebenslagen entwickelt werden.

Teilnehmer*innenanmeldungen sind über die Mailadresse JuergenBrunsch@tonline.de notwendig und bereits möglich.
Einen Teilnehmer*innenbeitrag wird es nicht geben.
Über eine Spende in Höhe von ca. 10,00 Euro zur Durchführung des Workshops wären wir dankbar (je nach Möglichkeit).

Mehr Informationen im Einladungsflyer