Home » Archiv für Kirsten Mengewein

Autor: Kirsten Mengewein

Stellvertretende Geschäftsführung; Leitung Bereich Freiwilligendienste Kultur und Bildung
Koordinatorin Freiwilligendienste Kultur und Bildung

eMail: kirsten.mengewein@jugend-lsa.de
Internetseite: www.lkj-freiwilligendienste.de/freiwilligendienste

5 Freiwillige stehen vor Wand und pusten Konfetti Richtung Kamera

Ein prägendes Erlebnis – ein Freiwilligendienst Kultur und Bildung

Immer mehr Menschen, egal ob beispielsweise nach der Schule oder einer abgeschlossenen Ausbildung, an einer beruflichen Weggabelung oder gar ganz nach dem Arbeitsleben entscheiden sich für einen Freiwilligendienst im Bereich Kultur und Bildung bei der .lkj) Sachsen-Anhalt e. V. So auch Michelle Weber, welche im letzten Jahr ihren Freiwilligendienst beim ARTist! e. V. – Kulturzentrum Moritzhof absolvierte:

»Das Jahr war bis jetzt das prägendste Erlebnis meiner bisherigen Laufbahn. Die Erfahrungen, die ich und meine Mit-Freiwilligen gesammelt haben, die Freundschaften die geschlossen wurden und so viele wilde und schöne Erinnerungen werden uns noch hoffentlich lange erhalten bleiben und prägen uns unser weiteres Leben sicher noch sehr. Ich kann von mir sagen, dass ich in dem Jahr mental sehr gewachsen bin und mir die .lkj) Sachsen-Anhalt e. V. und das Jahr insgesamt sehr viel gebracht hat.«

Aber was bedeutet es eigentlich einen Freiwilligendienst zu absolvieren? Die Freiwilligen engagieren sich zwischen sechs und 18 Monaten in verschiedenen Formaten des Freiwilligendienstes gegen ein Taschengeld 21 bis zu 40 Stunden in einer Einrichtung. In den Einrichtungen bekommen die Freiwilligen einen umfassenden Einblick über die verschiedenen Arbeitsfelder und gewinnen dabei viele neue Eindrücke.

5 Freiwillige stehen vor Wand und pusten Konfetti Richtung Kamera

Seit 2001 bietet die .lkj) Sachsen-Anhalt e. V. schon Freiwilligendienste an, welche in den Jahren immer vielfältiger geworden sind. So kann man mittlerweile je nach Alter und Interessen wählen zwischen:

Freiwilliges Soziales Jahr Kultur, kurz FSJ Kultur

  • Zielgruppe: Menschen zwischen 16 und 26 Jahren, unabhängig von Schulabschluss, Geschlechtsidentität, zugeschriebener Behinderung, Religion, Herkunft, Nationalität oder sexueller Identität.
  • Standorte: verschiedene Einsatzorte mit Schwerpunkt Kultur und Bildung in ganz Sachsen-Anhalt

Freiwilliges Soziales Jahr (Ganztags-)Schule, kurz FSJ Schule

  • Zielgruppe: Menschen zwischen 16 und 26 Jahren, unabhängig von Schulabschluss, Geschlechtsidentität, zugeschriebener Behinderung, Religion, Herkunft, Nationalität oder sexueller Identität.
  • Standorte: verschiedene Ganztagsschulen in ganz Sachsen-Anhalt

Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung, kurz BFD Kultur und Bildung

  • Zielgruppe: ab 27 Jahren, unabhängig von Schulabschluss, Geschlechtsidentität, zugeschriebener Behinderung, Religion, Herkunft, Nationalität oder sexueller Identität.
  • Standorte: verschiedene Einsatzorte mit Schwerpunkt Kultur und Bildung in ganz Sachsen-Anhalt

weltwärts – der entwicklungspolitische Freiwilligendienst

  • Zielgruppe: Menschen zwischen 18 und 28 Jahren. Wenn die Person  eine anerkannte Behinderung hat, kann sie bis zu einem Alter von 35 Jahren an weltwärts teilnehmen.
  • Standorte: Bolivien, Ghana, Laos, Togo, Kolumbien

Die Vorbereitung Durchführung und natürlich auch Nachbereitung ist nur eine der zahlreichen Aufgaben, welche die .lkj) Sachsen- Anhalt e. V. für die Freiwilligen  übernimmt. Im Rahmen ihres Freiwilligendienstes müssen sie nämlich eine Anzahl von Bildungstagen besuchen. Hierfür überlegen sich die Koordinatoren*innen immer wieder tolle und vielseitige Angebote, unter denen sich die Freiwilligen entscheiden dürfen. Aber nicht nur die Seminare und Bildungstage gehören zur tragenden Rolle des Freiwilligenteams der .lkj) Sachsen- Anhalt e. V.
Im Vorfeld übernehmen die Mitarbeitenden die Organisation des Bewerbungsverfahrens, die Gewinnung der Einsatzplätze für die Freiwilligen und versorgt während des FSJ die Freiwilligen und Einsatzstellen mit wichtigen Infos, unterstützen Einsatzstellen in der Begleitung der Freiwilligen und bieten Austausch und Fortbildung für die Einsatzstellenvertreter*innen an. Die Freiwilligen selbst unterstützen sie bei Fragen, in Konfliktfällen und bei bürokratischen Angelegenheiten. Außerdem  verantworten sie die Zertifikats- und Zeugnis-Erstellung für die Freiwilligen. Aber auch für die Rechte der Freiwilligen setzten sich die Koordinatoren*innen der .lkj) Sachsen-Anhalt e. V. ein, denn sie unterstützen beispielsweise Projekte wie #freiefahrtfürfreiwillige, bei dem sich für eine kostenlose Nahverkehrsnutzung für Freiwillige eingesetzt wird.

Freiwillige vor Wand hüpfen in die Höhe und stecken dabei die Arme weit aus

Da die Begleitung von freiwilligem Engagement  Zeit und Professionalität bedarf, koordinieren die Mitarbeitenden die Freiwilligendienste hauptamtlich. Außerdem werden die Freiwilligendienste vom Land Sachsen-Anhalt, vom Europäischen Sozialfond (ESF), vom Bundeministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und vom Programm »Jugend in Aktion« gefördert.

Für die Freiwilligen bedeutet einen Freiwilligendienst machen, dass sie für die Gesellschaft aktiv werden und neue Erfahrungen sammeln können. Das FSJ bietet mit einer Mischung aus Praxis und Orientierung die perfekte Vorbereitung für den Beruf.
Außerdem haben sie die Möglichkeit ein Projekt im Rahmen ihres FSJ zu verwirklichen und ihre Kreativität und ihr neu erlerntes Wissen so unter Beweis zu stellen.

Jedes Jahr entstehen so viele tolle Projekte, welche von einem*r Freiwilligen allein oder auch mehreren zusammen auf die Beine gestellt werden. Eins dieser Projekte ist beispielsweise »Les couleurs de Montmartre« von Michelle Weber, welche im letzten Jahr ihren Freiwilligendienst beim ARTist! e.V. – Kulturzentrum Moritzhof absolvierte. Mit ihrem Projekt wollte Michelle Weber eine Möglichkeit für alle Altersgruppen schaffen, um gemeinsam und doch in individueller Gestaltung ein Bild nachzumalen und so etwas vollkommen Neues zu erschaffen.

»Als die ersten Teilnehmer*innen kamen und ich meine Projektidee vorstellte, waren viele begeistert. Das erste vollständige Bild kam zustande! Die Menschen genossen es aber auch sehr, sich eine kreative Auszeit zu nehmen und einfach drauf los zu malen“, schwärmt Michelle von dem Projekt. „Meine Veranstaltung hat das Wochenende des kleinen Montmartre gut ergänzt und den Menschen eine kreative Auszeit vom Alltagsstress gebracht.«

Neben verschiedensten Veranstaltungsprojekten sind – in Abstimmung mit der jeweiligen Einsatzstelle aber auch die Gründung von Arbeitsgemeinschaften oder die Produktion von Kurzfilmen eine Möglichkeit, ein Projekt zu planen, durchzuführen und nachzubereiten. Der Freiwilligendienst bietet ihnen demnach auch viel Raum für Experimente und zur Erweiterung des Horizontes.

Das eigenverantwortliche Arbeiten, die vielen neuen Eindrücke und die Unterstützung durch die .lkj) Sachsen-Anhalt e. V. macht das Freiwillige Soziale Jahr für viele zu einem ganz besonderen Jahr. Egal für welche Altersklasse, Interessen oder Zukunftspläne: Ein Freiwilligendienst ist immer eine gute Möglichkeit, um sich zu für die Gesellschaft zu engagieren und ein Jahr lang neue Eindrücke zu gewinnen. Wenn du dich auch gerne ein Jahr freiwillig engagieren möchtest, kannst du dich ab dem 31.12.2019 für weltwärts und ab dem  01.02.2019 für eines der anderen Freiwilligenformate bewerben.
Alle Infos dazu finden Interessierte unter diesem Link.

 

Stellenausschreibung: Koor­dinator*in für das Projekt »SPEAK UP! Your voice matters. | Gemeinsam gegen Diskrimi­nierung.« mit 20 Wochenstunden gesucht

Die Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. sucht ab dem 01. September 2018 oder später eine*n Kulturpädagoge*in / Medienpädagoge*in als Koor­dinator*in für das Projekt SPEAK UP! Your voice matters. | Gemeinsam gegen Diskrimi­nierung.
Die Arbeitszeit wird 20 Stunden/Woche betragen (Einstufung angelehnt an TVÖD, 10).

Diese Ausschreibung richtet sich an alle Bewerber*innen unabhängig von Alter, Geschlechtsidentität, zugeschriebener Behinderung, Religion, Herkunft, Na­tio­na­lität oder sexueller Identität.

Das Projekt »SPEAK UP! Your voice matters. | Gemeinsam gegen Diskriminierung« ist ein Fortbildungs- und Qualifizierungsangebot mit peer-to-peer-Ansatz für medien- und kulturell affine Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren und/oder die in sogenannten Brennpunkten leben. Im ersten Schritt werden die Teilnehmer*innen im Rahmen von drei Fortbildungsmodulen zu den Themen »Geschlechtsidentität und Gender«, »critical whitness und Rassismus« sowie »Inklusion, Awareness und Allyship« für gesellschaftliche Diskriminierungs- und Macht­verhältnisse on- wie offline sensibilisiert. Im zweiten Schritt wird mit den Teilnehmer*innen gemeinsam, immersiv auf eine künstlerisch-kulturelle Arbeitsweise, ein Methodenkoffer entwickelt, um die Jugendlichen als Multiplikator*innen zu stärken und zu befähigen, eigeninitiativ in ihrem Umfeld (Sozialraum Schule, Jugendfreizeit­einrichtung, social media) für ein diskriminierungsfreies und demokratisches Miteinander auch andere Jugendliche zu sensibilisieren. Im dritten Schritt wird der Methodenkoffer von den Jugendlichen praktisch erprobt und gemeinsam evaluiert, überarbeitet und anschließend digital für andere Interessierte bereitgestellt.

 

Aufgaben:

  • Konzeptionelle Entwicklung und organisatorische Umsetzung von Workshops für Jugendliche gemäß Projektantrag
  • Akquise Begleitung und Betreuung von Kooperationspartner*innen und Teilnehmer*innen
  • Organisation und Durchführung von Workshops für die Teilneh­mer*in­nen
  • Kooperation mit anderen Einrichtungen der Jugendarbeit, Schulen, außerschulischen Bildungsarbeit und verschiedenen Netzwerken
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Präsentation des Projektes sowie Koordination der Erstellung des Methodenkoffers und Einbindung auf die Homepage
  • Finanz-Controlling, Verwendungsnachweis von Fördermitteln, Sicherung der zweckgebundenen Ausgaben, Berichterstattung

Anforderungen:

  • (Fach-)Hochschulabschluss Sozialpädagogik/soziale Arbeit, Kultur­päda­gogik, Kulturwissen­schaften o.ä. und/oder ein­schlägige Berufserfahrungen,
  • Erfahrung im Projektmanagement, besonders in der Abrechnung von Projektfördergeldern
  • Sicherer Umgang mit der deutschen Sprache in Wort und Schrift (entspricht Sprachniveau C1; Nachweis nicht erforderlich),
  • Interesse und bereits inhaltliche Auseinandersetzungen mit den Themengebieten »Geschlechtsidentität und Gender«, »critical whitness und Rassismus«, »Inklusion, Awareness und Allyship« und HateSpeech sowie große Selbstsicherheit im Internet und im Umgang mit den sozialen Medien,
  • Interesse für Methoden der kulturellen und digitalen Bildung sowie an der Arbeit mit Gruppen,
  • sicheres Auftreten vor und Anleiten von Gruppen mit jungen Menschen mit unterschiedlichen Biografien und Bedürfnissen, Motivation und Erfahrung, Teamfähigkeit, Verhandlungs- und Organisationsgeschick, Kontakt­freu­dig­keit, Sozialkompetenz, Belastbarkeit, Durchhaltevermögen,
  • Kenntnisse in der Verwaltung, gute EDV- und CMS-Kenntnisse, Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit, PKW-Führerschein.

Wir bieten:

  • ein spannendes und abwechslungsreiches Arbeitsumfeld in einem kulturellen Verein mit sehr guter Vernetzung in der kulturellen Landschaft in Sachsen-Anhalt,
  • einen Arbeitsplatz mit Platz für Freiraum und der Möglichkeit zur Weiterentwicklung,
  • die Einbindung in ein motiviertes und dynamisches Team,
  • eine offene und unkomplizierte Arbeitsatmosphäre,
  • Flexible Arbeitszeiten und Heimarbeit sind bei besonderem Bedarf verhandelbar.

Dienstsitz ist in der Stadt Magdeburg. Die Tätigkeit ist befristet auf ein Jahr.

Die .lkj) Sachsen-Anhalt e. V. engagiert sich extern und intern gegen Dis­krimi­nie­rung und für ein gleichberechtigtes Miteinander. Über die tägliche Arbeit hinaus arbeitet die .lkj) Sachsen-Anhalt e. V. im Rahmen einer internen Arbeitsgruppe an der stetigen Entwicklung hin zu einer inklusiven Arbeitgeberin.

Der Arbeitsplatz ist eingeschränkt barrierefrei zugänglich. Für weitere Informa­tionen zum Arbeitsplatz kannst du uns jederzeit kontaktieren. Gerne informieren wir dich über Möglichkeiten der Anreise. Bei Bedarf sende uns deine Bewerbung mit Hinweisen für die Vorbereitung des Bewerbungsgesprächs zu.

Die Stelle wird öffentlich gefördert. Die Einstellung erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung durch den Zuwendungsgeber*innen. Bewerbungsunterlagen werden nur bei Vorliegen eines ausreichend frankierten Rückumschlags an Adressat*innen zurückgesandt. Elektronische Bewerbungen werden bevorzugt. Bei Einladung zu einem Bewerbungs­ge­spräch werden Reisekosten nicht erstattet. Die Vorstellungs­ge­spräche finden vor­aus­sichtlich am 27. oder 28. August 2018 statt. Deine aus­sage­fähige, vollständige Bewer­bung richte bitte bis zum 23. August 2018 an:

.lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.
Brandenburger Straße 9
39104 Magdeburg
Ansprechperson: Kirsten Mengewein
Telefon 0391 / 24451-60 oder 0391 / 24451-68 Telefax 0391 / 24451-70
Internetseite: www.lkj-sachsen-anhalt.de
Mail: bewerbung@lkj-sachsen-anhalt.de

Zum Download: Stellenausschreibung als .pdf

Seminarimpression: Kunst ist nicht überflüssig (Freiwilligendienste Kultur und Bildung 2017/2018)

Seminarimpression: Kunst ist nicht überflüssig (Freiwilligendienste Kultur und Bildung 2017/2018)

Schule aus – was dann? | Freiwilligendienste in Kultur und Bildung eröffnen Perspektiven

Seminarimpression: Kunst ist nicht überflüssig (Freiwilligendienste Kultur und Bildung 2017/2018)

Schule aus – was dann? | Freiwilligendienste in Kultur und Bildung eröffnen Perspektiven

FSJ Kultur, FSJ (Ganztags-)Schule, BFD Kultur und Bildung, BFD Flucht und Asyl

Magdeburg. Mit dem 1. Januar 2018 fiel der Startschuss für das Bewerbungsverfahren für junge Menschen, die ab August/September 2018 ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur oder an der Ganztagsschule absolvieren möchten. Ebenso können sich Personen ab 27 Jahren für einen Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung (BFD) bewerben. Für Personen ab 18 Jahren mit Fluchterfahrung bieten wir den BFD Flucht und Asyl an.

Um einen der begehrten Plätze in den Freiwilligendiensten Kultur und Bildung zu bekommen, können sich Interessierte für ein FSJ Kultur oder FSJ (Ganztags-)Schule auf der Seite www.bewerbung.freiwilligendienste-kultur-bildung.de registrieren und ihre Online-Bewerbung ausfüllen. Noch bis 31. März 2018 läuft die Bewerbungsfrist.
Interessierte an einem BFD Kultur und Bildung  wenden sich bitte per E-Mail oder Telefon an: Sina Osterheider-Breeck, 0391 244 51 62, sina.osterheider-breek@jugend-lsa.de.
Interessierte Menschen mit Fluchterfahrung, die einen BFD Kultur und Bildung machen möchte, wenden sich bitte per E-Mail oder Telefon an: Claire Schelker, 0391 244 51 62, claire-schelker@jugend-lsa.de.

Im Norden Sachsen-Anhalts können sich theaterinteressierte Jugendliche im Theater der Altmark ausprobieren, im Süden warten die Vereinigten Domstifter im Naumburger Dom auf engagierten Nachwuchs und auch im restlichen Sachsen-Anhalt, ob das Baushaus in Dessau, der Offene Kanal Merseburg-Querfurt, Aktion Musik in Salzwedel oder das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg sind Einsatzstellen zu finden, die gerne mit Freiwilligen arbeiten.
Auch in verschiedenen Schulen Sachsen-Anhalt weit können Jugendliche einmal ihre Perspektive wechseln und den Schulbetrieb von der anderen Seite kennen lernen. Ob eigene AG-Gestaltung, Veranstaltung von Projekttagen oder Unterrichtsbegleitung – es gibt viele verschiedene Einsatzfelder, um kulturelle Bildung stärker in Schule zu verankern.

Seminarimpression: Kunst ist nicht überflüssig (Freiwilligendienste Kultur und Bildung 2017/2018)

Der 21-jährige Sebastian T. aus Magdeburg absolvierte seinen Freiwilligendienst in der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V., er erklärt: »Das Jahr ist lebendig, mir eröffneten sich neue Perspektiven, meine Persönlichkeit entwickelte sich weiter und ich bekam auch noch mit, was in der Kultur- und Jugendarbeit in Sachsen-Anhalt passiert.«
Die Freiwilligendienste Kultur und Bildung bieten einen Einblick in die Arbeit von Theatern, Museen, Gedenkstätten, Ganztagsschulen, Bibliotheken, Musikvereinen, Radiosendern, in kulturelle und soziokulturelle Einrichtungen und Verbände oder in den kulturellen Bereich der Kirche. Die Einsatzfelder erstrecken sich über die Organisation von Veranstaltungen, Realisierung kultureller Angebote, Recherche, Dokumentation, Verwaltungsarbeiten, interkultureller Austausch, künstlerische Arbeit mit einer Kamera oder hinter der Bühne. Genaue Informationen hierüber und zu den konkreten Einsatzstellen in Sachsen-Anhalt befinden sich auf der Internetseite www.lkj-freiwilligendienste.de.

Der aktuelle Jahrgang von Jugendlichen wird bis Sommer 2017 in den Einsatzstellen aktiv sein und sich regelmäßig auf den von der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. organisierten Seminaren treffen. Der nächste Jahrgang startet ab September 2017. Alle Freiwilligen haben 25 gesetzlich vorgeschriebene Bildungstage innerhalb ihres Freiwilligendienstes zu absolvieren. Dabei besuchen sie zum Beispiel Workshops zu den Themen Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Globales Lernen, Kreativitätstechniken und entwickeln dabei ihre Kompetenzen und Persönlichkeiten weiter. »Mir gefiel besonders der sensible und kritische Umgang mit, im Alltag nicht genug diskutierten, Ausdrucksweisen, die einen Ausschluss von Minderheiten bzw. Diskriminierung zur Folge haben. Trotzdem oder besser – gerade deshalb – herrschte auf dem Seminar eine überaus angenehm-aufmerksame Stimmung«, meint Anna E., ehemalige Freiwillige.

Der FWD Kultur und Bildung ermöglicht neue Blickwinkel und die Jugendlichen erkennen alte und neue Fähigkeiten zu schätzen, die sie bei ihrem weiteren Lebensweg, ob Ausbildung, Studium oder Auslandsjahr, nutzen können. Das Jahr endet mit einer durch die Jugendlichen selbst organisierten Kultur-Gala und einer Zertifikatsübergabe, worin die praktizierten Tätigkeiten und erworbenen Fähigkeiten dokumentiert sind.

Seminarimpression: Kunst ist nicht überflüssig (Freiwilligendienste Kultur und Bildung 2017/2018)

Was bekommen die Freiwilligen:

  • Monatliches Taschengeld von 357,50 € (bei einer 40-Stunden-Woche)
  • Sozialversicherung
  • 25 Bildungstage in Form von Seminaren
  • Mind. 26 Tage Jahresurlaub
  • Fortzahlung des Kindergeldes (bis 25 Jahre)
  • ein Zertifikat über die praktizierten Tätigkeiten und erworbenen Fähigkeiten
  • evtl. Anrechnung als Wartesemester bzw. Praxiszeiten für Ausbildungszwecke
  • persönliche Beratung und Begleitung durch das Team der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. und den Ansprechpersonen in den Einsatzstellen

Eine Bewerbung erfolgt ausschließlich online auf der Seite www.bewerbung.freiwilligendienste-kultur-bildung.de

Die Freiwilligendienste in der Kultur und Bildung sind Angebote der Bundesvereinigung kulturelle Jugendbildung e.V. (BKJ) und der ihr im Trägerverbund angeschlossenen Kooperationspartner, wie die .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e. V. Unter der Dachmarke Freiwilligendienste in der Kultur und Bildung sind das Freiwillige Jahr in der Kultur (FSJ Kultur), das Freiwillige Jahr in der Schule (FSJ Schule) und der Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung (BFD Kultur und Bildung) zusammen gefasst. Das FSJ Kultur wird unterstützt und gefördert vom aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Sachsen-Anhalt, der Staatskanzlei und dem Kultusministerium Sachsen-Anhalt,  sowie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das FSJ Schule wird unterstützt und gefördert vom Bildungsministerium Sachsen-Anhalt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere Informationen zum Freiwilligendienst in der Kultur und Bildung, den Einsatzstellen, dem Bewerbungsverfahren oder den Bildungstagen sind auf unserer Homepage zu erfahren: www.lkj-freiwilligendienste.de

Pressemeldung als Download.

Kontakt für Pressefragen:

Mengewein
.lkj) Sachsen-Anhalt e. V. / Brandenburger Str. 9, 39104 Magdeburg
Tel.: 0391 – 244 51 – 68 / Fax: 0391 – 244 51 – 70
Email: kirsten.mengewein@jugend-lsa.de
Website: www.lkj-sachsen-anhalt.de und www.lkj-freiwilligendienste.de

Seminarimpression: Kunst ist nicht überflüssig (Freiwilligendienste Kultur und Bildung 2017/2018)

 

Stellenausschreibung Projektkoordination bei globalista

Stellenausschreibung

Für die Stelle der Projektkoordination bei globalista sucht der Landesverband Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.  befristet als Mutterschutz –bzw. Elternzeitvertretung vom 01.12.2017 – ca. 31.12.2018 eine*n  Projektkoordinator*in  (50% Beschäftigungsumfang / 20 Stunden wöchentliche Arbeitszeit, tägliche Anwesenheit). Diese Ausschreibung richtet sich an alle Bewerber*innen unabhängig von Alter, Geschlechtsidentität, zugeschriebener Behinderung, Religion, Herkunft, Nationalität oder sexueller Identität.

Das Projekt globalista ist ein Rückkehr und Qualifizierungsprogramm im Rahmen des entwicklungspolitischen Freiwilligenprogramms „weltwärts“ vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Das Qualifizierungsprogramm globalista unterstützt zurückgekehrte weltwärts-Freiwillige beim Ankommen. Ziele von globalista sind: Wissenstransfer von „Süd nach Nord“, Entwicklung attraktiver Vermittlungsformen für die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit und interkultureller Kompetenzgewinn sowie die Gestaltungskompetenz der Freiwilligen zu stärken und „weltwärts“ in der Mitte unserer Gesellschaft ankommen zu lassen.

Das Projekt wird in Kooperation mit der Arbeitsstelle WELTBILDER durchgeführt, der Dienstort ist Münster. Der Arbeitsplatz ist eingeschränkt barrierefrei zugänglich.

Die Aufgaben,

die Sie bei der Realisierung der Durchführungs- und Abschlussphase des Projekts erwarten, sind komplex und anspruchsvoll:

  • Selbständige konzeptionelle und methodische Arbeit bei allen Beteiligungsprozessen
  • Planung und Durchführung von Bildungsveranstaltungen wie Workshops, Seminare und Fachtagungen und Redaktionskonferenzen
  • Fortlaufende Kommunikation und Kooperation mit allen am Projekt Beteiligten, staatlichen und nicht-staatlichen Verantwortungsträger*innen
  • Kommunikation und Absprache mit der Projektleitung
  • Projektbegleitende Öffentlichkeitsarbeit inkl. Redaktion Website und Facebook
  • Selbständige fortlaufende Arbeitsplanung und -koordination sowie Projektmanagement:
    • Erstellung der Mittelanforderungen
    • Abrechnung der Mittel, Buchführung, Erstellung des Verwendungsnachweises, Dokumentation und Evaluation der Projektergebnisse

Anforderungen:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium in einem äquivalenten Studiengang wie z.B. Politikwissenschaften, Sozialpädagogik oder Kulturwissenschaften bzw. adäquate außeruniversitäre berufliche Kompetenzen.
  • Selbständigkeit und hohe Belastbarkeit, die der besonderen Schwierigkeit und Bedeutung der Tätigkeit angemessen ist
  • Gleichzeitige hohe fachliche Qualifikation und Kompetenz in allen Belangen von Projektmanagement
  • Nachweisliche besondere Kommunikations-, Moderations- und Präsentationskompetenzen
  • Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und besonders hohes Verantwortungsbewusstsein für alle Projektbelange
  • Sicherer Umgang mit der Deutschen Sprache in Wort und Schrift (entspricht Sprachniveau C1)
  • Kenntnisse in der Verwaltung, gute EDV Kenntnisse, Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit

Leistung:

  • Vergütung nach TVÖD 11,1
  • Vielseitige Tätigkeiten mit der Möglichkeit, selbständig zu arbeiten
  • Mitarbeit in einer großen NGO mit bundesweiten Kompetenzen

Arbeitsort:

Arbeitsstelle WELTBILDER e.V. 
Fachstelle für Interkulturelle Pädagogik und Globales Lernen
Althausweg 156
48159 Münster

Einen ersten Eindruck zur Tätigkeit bekommen Sie hier: www.globalista.org

Bitte richten Sie Ihre vollständige Bewerbung bis zum 31.10.2017 in digitaler Form an info@arbeitsstelle-weltbilder.de

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Foto Instant Acts

INSTANT ACTS gegen Gewalt, Rassismus und Islamophobie 19. September bis 27. September 2017 in Sachsen-Anhalt

Junge Musiker, Akrobaten, Tänzer, Performer, Geschichtenerzähler aus Ägypten, Brasilien, Burkina Faso, Frankreich, Israel, Italien, Kroatien, Palästina, Polen und Tschechien gestalten im September und Oktober 2017 Projekttage in Schulen, Theatern und Jugendgefängnissen mit Workshops wie Beatbox, Breakdance, Capoeira, Fußball Freestyle, Hula Hoop, Jonglieren, Musik, Physical comedy, Singen, Storytelling, Theater und Trommeln. Im Anschluss werden die Workshopergebnisse untereinander gezeigt. Zum Abschluss findet das Spektakel der Künstler statt, wozu Eltern herzlich eingeladen sind. Die Tour führt durch Baden-Württemberg, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Italien. Weitere Informationen www.interkunst.de.

INSTANT ACTS gegen Gewalt und Rassismus ist ein internationales Theaterprojekt der kulturellen Jugendbildung, das seit 1993 Projekttage überwiegend im ländlichen Raum initiiert. Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren lernen mit konkreten künstlerischen Angeboten eine fremde Kultur kennen. Das hilft gegenseitige Achtung aufbauen und Frust spielerisch abbauen. Mit unterschiedlichen künstlerischen Kommunikationsmitteln kann man erfahren, wie Unterwerfungsrituale entstehen und wie sie abgewehrt werden können. Gegenseitige Achtung und Respekt vor»Fremden« und »Andersartigem« wird als positive Alternative zu Aggression und Abwertung erfahrbar. Und das alles ohne eine belehrende Floskel. Durch die Teilnahme am Projekt lernen die Jugendlichen sich selbst neu kennen. Anfangs vielleicht noch skeptisch oder abweisend, erfahren sie Entscheidungsfreude, Disziplin, Motivation und die Überwindung von Angst und Scham. Das Projekt trifft die Sprache der Jugend, überzeugt durch die Vielfalt der Angebote, das Temperament und Professionalität sowie Unkompliziertheit der Künstler im Umgang mit den Jugendlichen während der Workshops und im Abendprogramm.

Foto Instant ActsThe alt text for this image is the same as the title. In most cases, that means that the alt attribute has been automatically provided from the image file name.

Termine

  • Oschersleben BbS-Europaschule 19.09.2017 um 11.30 Uhr
  • Bernburg Carl-Maria-von-Weber- Theater 20.09.2017 um 19.00 Uhr
  • Klötze Sekundarschule „Dr. Salvador Allende“ 21.09.2017 um 16.30 Uhr
  • Staßfurt Salzlandtheater 22.09.2017 um 13.30 Uhr
  • Aschersleben Bestehornhaus 25.09.2017 um 13.30 Uhr
  • Gernrode Sekundarschule Hagenberg 26.09.2017 um 15.30 Uhr
  • Quedlinburg Bosseschule 27.09.2017 um 12.30 Uhr

Abdallah Damra (Vertex) – Palästina – Breakdance, Zeitgenössischer Tanz
Ahmad Kullab – Palästina – Breakdance, Zirkus
Aude Cattin – Frankreich – Jonglieren,
Cyr Wheel Badr Mohamed – Ägypten – Violine, Klavier, Stimme
Dawid Ziomek (Ziomal) – Polen – Freestyle Fußball
Gilad Shabtay – Israel – Physical comedy, Jonglieren, Akrobatik
Gabriela Russo – Brasilien – Capoeira
Larissa Vilas Boas Magalhães – Brasilien – Capoeira
Lena Witkowska – Polen – Schauspiel, Gesang
Mateusz Zadala – Polen – Schauspiel, physisches Theater
Marko Kalc – Kroatien – Hula Hoop, Schauspiel
Martina Pisciali – Italien – Storytelling
Moumouni Diarra – Burkina Faso – Trommeln, Ngoni, Gesang
Václav Novotný (Tiny Beat) – Tschechien – Beatbox
Arkadiusz Zi?tek – Casting, Regie
Til Dellers – Produktion, Erfinder von INSTANT ACTS

Stellenausschreibung Bundesfreiwilligendienst (BFD) für Menschen mit Fluchterfahrung, 20 Wochenstunden ab Oktober 2017

Die Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. sucht ab dem 01. Oktober 2017 eine*n Sozialpädagoge*in / Kulturpädagoge*in als Koordinator*in für das Projekt Bundesfreiwilligendienst (BFD)  für Menschen mit Fluchterfahrung.

Diese Ausschreibung richtet sich an alle Bewerber*innen unabhängig von Alter, Geschlechts_identität, zugeschriebener Behinderung, Religion, Herkunft, Nationalität oder sexueller Identität. Menschen mit Migrationshintergrund werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.

Die Arbeitszeit wird 20 Stunden/Woche betragen (Einstufung angelehnt an TVÖD).

 

Aufgaben:

  • Organisation und Durchführung von Bildungsseminaren und Begleitmaßnahmen für die Teilnehmer*innen, Beratung von Interessierten und Bewerber*innen
  • Organisation und Durchführung von Einsatzstellenbesuchen und -treffen
  • Suche, Auswahl, Begleitung und Betreuung der Teilnehmer*innen
  • Akquise, Beratung und Betreuung der Einsatzstellen
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Präsentation des Projektes
  • Erstellen von Übersichten zur Einsatzstellen- und Teilnehmer*innen-Situation
  • Zuarbeit zur Abrechnung des Projektes

Anforderungen:

  • (Fach-)Hochschulabschluss Sozialpädagogik/soziale Arbeit, Kulturpädagogik, Kulturwissenschaften o.ä. und/oder einschlägige Berufserfahrungen,
  • Sicherer Umgang mit der Deutschen Sprache in Wort und Schrift (entspricht Sprachniveau C1),
  • pädagogische Fähigkeiten und Kenntnisse sowie dem Thema Inklusion sehr aufgeschlossen und bereit, dieses Thema weiter mit uns im Bereich Freiwilligendienste zu etablieren,
  • aktive Auseinandersetzung mit Anti-Diskriminierungsarbeit
  • gute bis sehr gute Kenntnisse der aktuellen Asylpolitik
  • sicheres Auftreten, Motivation und möglichst Berufserfahrung, Teamfähigkeit, Verhandlungs- und Organisationsgeschick, Kontaktfreudigkeit, Sozialkompetenz, Belastbarkeit, Durchhaltevermögen,
  • Kenntnisse in der Verwaltung, gute EDV Kenntnisse, Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit, PKW-Führerschein,
  • Kulturelle Interessen.

Wir bieten:

  • ein spannendes und abwechslungsreiches Arbeitsumfeld in einem kulturellen Verein mit sehr guter Vernetzung in der kulturellen Landschaft in Sachsen-Anhalt,
  • einen Arbeitsplatz mit Platz für Freiraum und der Möglichkeit zur Weiterentwicklung,
  • die Einbindung in ein motiviertes und dynamisches Team,
  • eine offene und unkomplizierte Arbeitsatmosphäre,
  • Intensive Einarbeitung,
  • Flexible Arbeitszeiten und Heimarbeit sind bei besonderem Bedarf verhandelbar.

Dienstsitz ist in der Stadt Magdeburg. Die Tätigkeit ist vorerst befristet auf ein Jahr – eine Verlängerungsoption und ein Ausbau der Stelle besteht.

Die .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. engagiert sich extern und intern gegen Diskriminierung und für ein gleichberechtigtes Miteinander. Über die tägliche Arbeit hinaus arbeitet die .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. im Rahmen einer internen Arbeitsgruppe an der stetigen Entwicklung hin zu einer inklusiven Arbeitgeberin.

 

Der Arbeitsplatz ist eingeschränkt barrierefrei zugänglich. Für weitere Informationen zum Arbeitsplatz kannst du uns jederzeit kontaktieren. Gerne informieren wir dich über Möglichkeiten der Anreise. Bei Bedarf sende uns deine Bewerbung mit Hinweisen für die Vorbereitung des Bewerbungsgesprächs zu.

 

Die Stelle wird öffentlich gefördert. Die Einstellung erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung durch die Zuwendungsgeber*innen. Bewerbungsunterlagen werden nur bei Vorliegen eines ausreichend frankierten Rückumschlags an die*den Adressat*innen zurückgesandt. Elektronische Bewerbungen werden bevorzugt. Bei Einladung zu einem Bewerbungsgespräch werden Reisekosten nicht erstattet. Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich am 13. September 2017 statt. Deine aussagefähige, vollständige Bewerbung richte bitte bis zum 31. August 2017 an:

.lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.
Bereich Freiwilligendienste
Brandenburger Str. 9
39104 Magdeburg
Ansprechperson: Kirsten Mengewein
Telefon 0391-2445160 oder 2445168 Fax 0391-2445170
Web: www.lkj-sachsen-anhalt.de und www.lkj-freiwilligendienste.de
Mail: kirsten.mengewein@jugend-lsa.de oder fsj@jugend-lsa.de

Freiwilligendienste Kultur und Bildung // Teamfoto
Auf- und Abgesang 2016 // Titelbild

Stellenausschreibung FSJ Kultur, 20 Wochenstunden ab September 2017

Die Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. sucht ab dem 01. September 2017 oder später eine*n Sozialpädagoge*in / Kulturpädagoge*in als Koordinator*in für das Projekt Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur (FSJ Kultur).

Diese Ausschreibung richtet sich an alle Bewerber*innen unabhängig von Alter, Geschlechtsidentität, zugeschriebener Behinderung, Religion, Herkunft, Nationalität oder sexueller Identität.

Die Arbeitszeit wird 20 Stunden/Woche betragen (Einstufung angelehnt an TVÖD).

Aufgaben:

  • Organisation und Durchführung von Bildungsseminaren und Begleitmaßnahmen für die Teilneh­mer*in­nen, Beratung von Interessierten und Bewerber*innen
  • Organisation und Durchführung von Einsatzstellenbesuchen und -treffen
  • Suche, Auswahl, Begleitung und Betreuung der Teilnehmer*innen
  • Akquise, Beratung und Betreuung der Einsatzstellen
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Präsentation des Projektes
  • Erstellen von Übersichten zur Einsatzstellen- und Teilnehmer*innen-Situation
  • Zuarbeit zur Abrechnung des Projektes

Anforderungen:

  • (Fach-)Hochschulabschluss Sozialpädagogik/soziale Arbeit, Kulturpädagogik, Kulturwissen­schaften o.ä. und/oder ein­schlägige Berufserfahrungen,
  • Sicherer Umgang mit der Deutschen Sprache in Wort und Schrift (entspricht Sprachniveau C1; Nachweis nicht erforderlich),
  • pädagogische Fähigkeiten und Kenntnisse sowie dem Thema Inklusion sehr aufgeschlossen und bereit, dieses Thema weiter mit uns im Bereich Freiwilligendienste zu etablieren,
  • sicheres Auftreten, Motivation und Erfahrung, Teamfähigkeit, Verhandlungs- und Organisationsgeschick, Kontakt­freu­dig­keit, Sozialkompetenz, Belastbarkeit, Durchhaltevermögen,
  • Kenntnisse in der Verwaltung, gute EDV Kenntnisse, Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit, PKW-Führerschein,
  • Kulturelle Interessen.

Wir bieten:

  • ein spannendes und abwechslungsreiches Arbeitsumfeld in einem kulturellen Verein mit sehr guter Vernetzung in der kulturellen Landschaft in Sachsen-Anhalt
  • einen Arbeitsplatz mit Platz für Freiraum und der Möglichkeit zur Weiterentwicklung
  • die Einbindung in ein motiviertes und dynamisches Team.
  • eine offene und unkomplizierte Arbeitsatmosphäre
  • Intensive Einarbeitung
  • Flexible Arbeitszeiten und Heimarbeit sind bei besonderem Bedarf verhandelbar.

Dienstsitz ist in der Stadt Magdeburg. Die Tätigkeit ist vorerst befristet auf ein Jahr – eine Verlängerungsoption und Ausbau der Stelle besteht.

Die .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. engagiert sich extern und intern gegen Diskriminierung und für ein gleichberechtigtes Miteinander. Über die tägliche Arbeit hinaus arbeitet die .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. im Rahmen einer internen Arbeitsgruppe an der stetigen Entwicklung hin zu einer inklusiven Arbeitgeberin.

Der Arbeitsplatz ist eingeschränkt barrierefrei zugänglich. Für weitere Informationen zum Arbeitsplatz kannst du uns jederzeit kontaktieren. Gerne informieren wir dich über Möglichkeiten der Anreise. Bei Bedarf sende uns deine Bewerbung mit Hinweisen für die Vorbereitung des Bewerbungsgesprächs zu.

Die Stelle wird öffentlich gefördert. Die Einstellung erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung durch den Zuwendungsgeber*innen. Bewerbungsunterlagen werden nur bei Vorliegen eines ausreichend frankierten Rückumschlags an den Adressat*innen zurückgesandt. Elektronische Bewerbungen werden bevorzugt. Bei Einladung zu einem Bewerbungsgespräch werden Reisekosten nicht erstattet. Die Vorstellungs­ge­spräche finden voraussichtlich in der Woche vom 05. bis 09. Juni 2017 statt. Deine aus­sage­fähige, vollständige Bewerbung richte bitte bis zum 31. Mai 2017 an:

.lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.
Bereich Freiwilligendienste
Brandenburger Str. 9
39104 Magdeburg
Ansprechperson: Kirsten Mengewein
Telefon 0391-2445160 oder 2445168 Fax 0391-2445170
Web: www.lkj-sachsen-anhalt.de und www.lkj-freiwilligendienste.de
Mail: lkj@jugend-lsa.de oder fsj@jugend-lsa.de

Freiwilligendienste Kultur und Bildung in und aus Sachsen-Anhalt: Team-Foto
 Freiwilligendienste Kultur und Bildung in und aus Sachsen-Anhalt: Team-Foto
JugendPolitikTage // Forum Frei_Raum Impressionen

»Frei_Raum nutzen« – Mit Kultureller Bildung Jugend ermöglichen!

Wie mit Kultureller Bildung Visionen für mehr Teilhabe und weniger Ungleichheit demokratisch entwickelt werden können – damit beschäftigte sich im Rahmen der JugendPolitikTage 2017 ein von jungen Freiwilligen gestaltetes Fachforum.
Berlin, 8. Mai 2017. »Wie können wir gesellschaftliches Leben mitgestalten, so dass es mehr Gerechtigkeit gibt? Wem gehört der öffentliche Raum? Wie können wir ihn (anders) nutzen?« – Fragen wie diese standen im Mittelpunkt eines Forums im Rahmen der JugendPolitikTage. Die Veranstaltung mit dem Titel »Frei_Raum nutzen« wurde von Engagierten aus den Freiwilligendiensten Kultur und Bildung konzipiert und durchgeführt. Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) verantwortete diesen Beitrag zu den JugendPolitikTagen gemeinsam mit der .lkj) – Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt. An dem Forum teilgenommen haben Jugendliche aus ganz Deutschland. Mit künstlerischen und spielerischen Mitteln entwickelten sie gemeinsam Visionen und Ideen für Interventionen und Beteiligungsformen. Ihre Forderungen diskutierten die Jugendlichen zum Abschluss der JugendPolitikTage mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Caren Marks.

Konstantin, Freiwilliger im FSJ Kultur erläutert: »In verschiedenen AGs haben wir themenspezifische Forderungen an die Politik erarbeitet, die der Parlamentarischen Staatssekretärin Caren Marks anschließend in einem Forum präsentiert wurden. Unsere AG beschäftigte sich mit Fake News und Hate Speech, weshalb es in unseren Forderungen um die Stärkung von Medienkompetenz im Schulunterricht sowie um eine schärfere Strafverfolgung von Fake News und Hate Speech in sozialen Netzwerken geht.«

»Wir fordern mehr Förderung und genau geklärte Zuständigkeiten für politische Bildung, um politische Bildung flächendeckend für alle Altersgruppen anbieten zu können«, sagt Rebecca, Freiwillige im FSJ (Ganztags-)Schule. Veit, der sich im Rahmen eines FSJ Kultur engagiert, formuliert: »Wir fordern die Beibehaltung und Anerkennung des Doppelpasses, mehr Fördergelder für Programme zum internationalen Austausch und die Einführung von ‚free Interrail‘.«

»Kulturelle Teilhabe und gerechte Bildungschancen für alle jungen Menschen in Deutschland – das ist das zentrale Ziel, für das die Akteur*innen der Kulturellen Bildung in einem vielfältigen Netzwerk im ganzen Land stehen«, sagt BKJ-Geschäftsführer Tom Braun. „Mit künstlerischen Arbeitsformen, mit Kultur und Spiel wollen wir Orte und Gelegenheiten schaffen, die für junge Menschen ‚Möglichkeitsräume‘ sind – Freiräume für Experimente und den Ernstfall zugleich. Wir freuen uns, dass die JugendPolitikTage jungen Menschen die Möglichkeit geben, den 15. Kinder- und Jugendbericht zu kommentieren. Denn Beteiligung funktioniert nur dann, wenn sie Kinder und Jugendliche ernst nimmt.«

JugendPolitikTage // Forum Frei_Raum Impressionen

Die JugendPolitikTage sind ein Projekt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und wurden gemeinsam mit der Jugendpresse Deutschland organisiert. 450 Jugendliche aus ganz Deutschland haben daran teilgenommen. Sie haben mit jugendpolitischen Expert*innen u. a. über den 15. Kinder- und Jugendbericht diskutiert, der Anfang 2017 unter dem Titel »Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten – Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter« veröffentlicht worden ist.

Weitere Foto-Impressionen von dem Wochenende gibt es hier:
JugendPolitikTage 2017

(Fotos: Kirsten Mengewein)

Meldung der BKJ zum 15. Kinder-  und Jugendbericht: https://www.bkj.de/news/link/id/9569.html
Weitere Informationen zu den JugendPolitikTagen von der Jugendpresse Deutschland: https://jugendpresse.de/jugendpolitiktage-2017/
Magazin KULTURELLE BILDUNG zum Thema »Freiraum« (PDF): https://www.bkj.de/fileadmin/user_upload/documents/Publikationen/Magazin_KULTURELLE_BILDUNG/Magazin_Kulturelle_Bildung_Nr.12.pdf
Positionspapier der AGJ „Freiräume für Jugend schaffen“ (PDF): https://www.agj.de/fileadmin/files/positionen/2016/Freir%C3%A4ume_f%C3%BCr_Jugend_schaffen.pdf

FSJ Kultur 2015/2016 – Zwischenseminar SG Magenta

FSJ Kultur: Workshop-Spaß in der Villa

FSJ Kultur: Workshop-Spaß in der Villa

Einblicke in einen Tag des Zwischenseminars »Magenta«

Ein Artikel von Diana Pfeifer, Fotos: Diana Pfeifer

»Freiräume«- so lautet das diesjährige Motto der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. Vielfältige Umsetzung findet es auch auf den Seminaren der Freiwilligendienste Kultur und Bildung. So auch auf dem Zwischenseminar der Seminargruppe »Magenta«, das vom 22.-26. Februar in der Villa Jühling in Halle (Saale) stattfand. Allein die charmante Villa, die eine eigene Kläranlage besitzt und umgeben von einem Waldstück liegt, bietet allerlei Freiräume, um sich auszutoben. »Neben dem Nachhaltigkeitsgedanken ist die Selbstversorgung eine der Besonderheiten der Villa«, erklärt die Koordinatorin und Seminarleiterin Nadia Boltes. Die 23 Jugendlichen, die fast alle seit September ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur bzw. seit kurzem einen Bundesfreiwilligendienst Flucht und Asyl in den unterschiedlichsten Einrichtungen in Sachsen-Anhalt ableisten, buken täglich frisches Brot und kochten vegetarisch. Das Zwischenseminar ist eines von insgesamt vier Seminaren, die die jungen Leute in ihrem Freiwilligenjahr besuchen. Neben einem Workshop zum Thema Sexualpädagogik, verschiedener Projektarbeiten und einem Kreativabend gab es dann am Mittwoch gleich drei verschiedene künstlerische Workshops aus denen die Teilnehmer_innen wählen konnten: Forumtheater, Musik/Soundcollage und Graffiti/Tape-Art.

Der Workshop Forumtheater begann mit Körper- und Stimmübungen zur Auflockerung und um gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Danach entwickelten die beiden Gruppen Standbilder zu zwei Konfliktsituationen selbstgewählter Thematiken aus denen am Ende kleine Theaterstücke entstanden. »Die Jugendlichen einigten sich auf die Themen Homophobie und Rassismus für ihre Konfliktdarstellungen«, erklärte die Workshop-Leiterin Franziska Dusch. Das Besondere am Forumtheater sei, dass »die Zuschauenden aktiv in die dargestellte Problemsituation eingreifen und sogar einzelne Charaktere selbst ersetzen können. So kann der gezeigte Konflikt durch alternative Handlungsweisen verändert und zu einem besseren Ende geführt werden.«

Im Workshop Musik/Soundcollage von Connie Walker zogen die Teilnehmer_innen mit Aufnahmegeräten los, um verschiedenste Geräusche aus der Villa und rundherum einzufangen. Die gesammelten Sounds reichten von dem Kratzen eines Rechens und Wasserplätschern bis hin zum Miauen der hauseigenen Katze. Anschließend wurden ausgewählte Geräusche zu einer atmosphärigen Soundcollage zusammengebastelt. Der Workshop-Teilnehmer Tobias (20) hat auch bei seinem FSJ Kultur mit Geräuschen und Musik zu tun – er leistet seinen Freiwilligendienst bei Radio Corax in Halle. »Ich mache ein FSJ, da ich nach der Schule noch nicht wusste, was ich studieren wollte«, erzählte er. Wie die anderen Freiwilligen organisiert auch Tobias ein eigenverantwortliches Projekt im Rahmen seines Freiwilligendienstes: »Zusammen mit Omar, der einen Bundesfreiwilligendienst Flucht und Asyl absolviert, plane ich eine Radiosendung in deutscher und arabischer Sprache.«

Beim dritten Workshop zu Graffiti und Tape-Art führte Danilo Halle die Teilnehmenden an die Straßenkunst heran. »Diese Art von Kunst ist eine Möglichkeit urbane Freiräume zu entdecken und auf künstlerische Weise für sich zu nutzen und zu gestalten«, so Halle. Um den Umgang mit der Spraydose zu erlernen, diente zwischen zwei Volleyballmasten gespannte Folie als Übungsfläche. Ein großer »Magenta«-Schriftzug war das gemeinschaftlich gesprühte Endprodukt, ebenso wie ein mit Tape-Art – also Klebeband-Kunst – gestalteter Baum im Freiraum auf Pappe. Außerdem hielt Danilo Halle den Entstehungsprozess des Tape Art-Baums fotografisch fest, um daraus einen Stop Motion-Film zu basteln. Der Workshop-Teilnehmer Till (19) macht sein FSJ Kultur beim Kinder- und Jugendring in Magdeburg. »Nach dem Abitur wollte ich erstmal was Praktisches machen bevor ich ein Studium anfange«, erzählte er, »als eigenverantwortliches Projekt organisiere ich gemeinsam mit anderen die Wahlparty zur U18-Wahl in Magdeburg.«

Die Seminare im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres in der Kultur bieten den Teilnehmenden eine gute Möglichkeit sich mit den anderen Freiwilligen auszutauschen, sich selbst und andere besser kennenzulernen und neue Erfahrungen zu sammeln. Die nächste gemeinsame Aktivität der Freiwilligen ist übrigens eine Fahrt in die Kulturhauptstadt 2016 Wroclaw (Breslau) in Polen im Mai. »Mein FSJ Kultur nutze ich auch zur Berufsorientierung. Es ist eine tolle Gelegenheit, ohne eine Ausbildung haben zu müssen, praktisch arbeiten zu können«, meinte Mara (19). Sie leistet ihren Freiwilligendienst im Theater Stendal im Bereich der Theaterpädagogik ab. Auch Theresa (19) wollte nicht sofort nach dem Abitur ein Studium beginnen, sondern erstmal praktische Erfahrungen bei einem FSJ Kultur sammeln – das absolviert sie momentan im Volksbad Buckau in Magdeburg. »Nach dem Lernstress wollte ich erstmal ein Jahr arbeiten, das FSJ ist dazu eine super Option«, erzählt Theresa, »Nach dieser praktischen Auszeit kann ich ganz in Ruhe in ein Studium starten.«

Noch bis zum 31.03.2016 können sich junge Menschen für ein FSJ Kultur oder FSJ Schule bewerben. Interessierte Menschen ab 18 Jahren mit Fluchterfahrungen können sich für einen BFD Flucht/Asyl bewerben. Menschen ab 27 Jahren steht der BFD Kultur und Bildung zur Verfügung.

FSJ Kultur 2015/2016 – Zwischenseminar SG Magenta
FSJ Kultur 2015/2016 – Zwischenseminar SG Magenta
FSJ Kultur-Hauptstadtfahrt 2015 nach Plzen.

Jetzt für einen Freiwilligendienst in Kultur und Bildung bewerben.

Freiwilligendienste in Kultur und Bildung bieten Orientierung, geben Raum sich auszuprobieren und öffnen Erfahrungsmöglichkeiten.

Bewerbungsschluss für Freiwilligendienste Kultur und Bildung am 31. März

In Kultur eintauchen oder Schule von einer anderen Seite kennenlernen können Jugendliche bis 27 Jahren in einem Freiwilligendienst in der Kultur und Bildung (FWD Kultur und Bildung). Seit 1. Januar können sich bundesweit wieder Jugendliche bewerben, um sich 12 Monate in kulturellen Einrichtungen oder an Schulen auszuprobieren. Auch in Sachsen-Anhalt gibt es über 100 Organisationen im Bereich Kultur und Bildung, die als Einsatzstellen anerkannt sind und sich freuen, dass junge Menschen motiviert und tatkräftig den Berufsalltag bereichern. Der 21-jährige Robert Mews aus Magdeburg absolviert seinen Freiwilligendienst in der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V., er erklärt: »Das Jahr ist lebendig, mir eröffnen sich neue Perspektiven, meine Persönlichkeit entwickelt sich weiter und ich bekomme auch noch mit, was in der Kultur- und Jugendarbeit in Sachsen-Anhalt passiert«.

Im Norden Sachsen-Anhalts können sich theaterinteressierte Jugendliche im Theater der Altmark ausprobieren, im Süden warten die Vereinigten Domstifter im Naumburger Dom auf engagierten Nachwuchs und auch im restlichen Sachsen-Anhalt, ob das Baushaus in Dessau, der Offene Kanal Merseburg-Querfurt, Aktion Musik in Salzwedel oder das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg sind Einsatzstellen zu finden, die gerne mit Freiwilligen arbeiten.

Auch in verschiedenen Schulen Sachsen-Anhalt weit können Jugendliche einmal ihre Perspektive wechseln und den Schulbetrieb von der anderen Seite kennen lernen. Ob eigene AG-Gestaltung, Veranstaltung von Projekttagen oder Unterrichtsbegleitung – es gibt viele verschiedene Einsatzfelder, um kulturelle Bildung stärker in Schule zu verankern.

Der aktuelle Jahrgang von Jugendlichen wird bis Sommer 2016 in den Einsatzstellen aktiv sein und sich regelmäßig auf den von der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. organisierten Seminaren treffen. Der nächste Jahrgang startet ab September 2016. Alle Freiwilligen haben 25 gesetzlich vorgeschriebene Bildungstage innerhalb ihres Freiwilligendienstes zu absolvieren. Dabei besuchen sie zum Beispiel Workshops zu den Themen Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Globales Lernen, Kreativitätstechniken und entwickeln dabei ihre Kompetenzen und Persönlichkeiten weiter. Gregor Mundt absolvierte seinen Freiwilligendienst beim Landeszentrum für Spiel und Theater, er stellte sich vor, was passiert wäre, wenn er keinen Freiwilligendienst gemacht hätte: »Ohne dich hätte ich ein aufregendes und interessantes Jahr verloren. Der Freiwilligendienst in der Kultur hat mich in meiner Selbstständigkeit gefördert und mir neue Perspektiven geöffnet.«

Der FWD Kultur und Bildung ermöglicht neue Blickwinkel und die Jugendlichen erkennen alte und neue Fähigkeiten zu schätzen, die sie bei ihrem weiteren Lebensweg, ob Ausbildung, Studium oder Auslandsjahr, nutzen können. Das Jahr endet mit einer durch die Jugendlichen selbst organisierten Kultur-Gala und einer Zertifikatsübergabe, worin die praktizierten Tätigkeiten und erworbenen Fähigkeiten dokumentiert sind.

DSC_0020

Was bekommen die Freiwilligen:

  • Monatliches Taschengeld von 330,00 € (bei einer 40-Stunden-Woche)
  • Sozialversicherung
  • 25 Bildungstage in Form von Seminaren
  • 26 Tage Jahresurlaub
  • Fortzahlung des Kindergeldes (bis 25 Jahre)
  • ein Zertifikat über die praktizierten Tätigkeiten und erworbenen Fähigkeiten
  • evtl. Anrechnung als Wartesemester bzw. Praxiszeiten für Ausbildungszwecke
  • persönliche Beratung und Begleitung durch das Team der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. und den Ansprechpersonen in den Einsatzstellen

Eine Bewerbung erfolgt ausschließlich online auf der Seite www.bewerbung.freiwilligendienste-kultur-bildung.de

Die Freiwilligendienste in der Kultur und Bildung sind Angebote der Bundesvereinigung kulturelle Jugendbildung e.V. (BKJ) und der ihr im Trägerverbund angeschlossenen Kooperationspartner, wie die .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e. V.. Unter der Dachmarke Freiwilligendienste in der Kultur und Bildung sind das Freiwillige Jahr in der Kultur (FSJ Kultur), das Freiwillige Jahr in der Schule (FSJ Schule) und der Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung (BFD Kultur und Bildung) zusammen gefasst. Das FSJ Kultur wird unterstützt und gefördert vom Ministerium für Gesundheit und Soziales Sachsen-Anhalt und dem Kultusministerium Sachsen-Anhalt. Das FSJ Schule wird unterstützt und gefördert vom Kultusministerium Sachsen-Anhalt. Der Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung sowie das FSJ Kultur werden unterstützt und gefördert vom Bundesministerium für Familie, Jugend, Senioren und Frauen.

Weitere Informationen zum Freiwilligendienst in der Kultur und Bildung, den Einsatzstellen, dem Bewerbungsverfahren oder den Bildungstagen sind auf unserer Homepage zu erfahren: http://fsjkultur-lsa.de/

Kontakt für Pressefragen:

Kirsten Mengewein
.lkj) Sachsen-Anhalt e. V. / Brandenburger Str. 9, 39104 Magdeburg
Tel.: 0391 – 244 51 – 68 / Fax: 0391 – 244 51 – 70
Email: kirsten.mengewein@jugend-lsa.de
Website: www.lkj-sachsen-anhalt.de und www.fsjkultur-lsa.de

FSJ Kulturhauptstadt-Fahrt nacht Plzen2015
FSJ Kulturhauptstadt-Fahrt nacht Plzen2015