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Autor: Martin Hoffmann

Stellenausschreibung: Pädagogische Mitarbeit im Projekt Kiez2.0

Diese Ausschreibung richtet sich an alle Bewerber*innen unabhängig von Alter, Geschlechtsidentität, zugeschriebener Behinderung, Religion, Herkunft, Nationalität oder sexueller Identität.

Die .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e. V. sucht spätestens zum 01.04.2019 eine*n Mitarbeiter*in im Fachbereich kulturelle Jugendbildung im Projekt Kiez 2.0 – Die Rebellion geht weiter mit einem Stundenumfang von 30 Wochenstunden. Die Stelle ist bis zum 31.08.2021 befristet.

Über die .lkj) Sachsen-Anhalt e. V.

Die .lkj) Sachsen-Anhalt e. V. ist der Dach- und Fachverband im Land Sachsen-Anhalt für

  • kulturelle Kinder- und Jugendbildung
  • Freiwilligendienste in Kultur und Bildung im In- und Ausland
  • Breitenkulturarbeit und Soziokultur

In der .lkj) Sachsen-Anhalt e. V. sind über 30 Fachverbände der Kinder- und Jugendkulturarbeit sowie kulturelle Einrichtungen als Mitglieder organisiert. Als anerkannter landesweiter Träger der Jugendhilfe nach SGB VIII bildet die .lkj) Sachsen-Anhalt e. V. ein wichtiges Bindeglied in der Querschnittsaufgabe zwischen sozialer Arbeit, Bildung, Kultur und bürgerschaftlichem Engagement. Die .lkj) Sachsen-Anhalt e. V. engagiert sich extern und intern gegen Diskriminierung und für ein gleichberechtigtes, inklusives Miteinander.

Über das Projekt

Das Projekt »Kiez 2.0 – Die Rebellion geht weiter.« wird in Magdeburg in den Stadtteilen Altstadt, Neue Neustadt, Olvenstedt und im Gebiet Südost durchgeführt. Ziel ist es, in den Stadtteilen mit kreativen, künstlerischen und unkonventionellen Mikroprojekten das kulturelle Leben zu beleben.

Angesprochen werden junge Menschen zwischen 6 und 27 Jahren, die in den o.g. Stadtteilen leben und Lust haben, etwas im eigenen Kiez zu bewegen. Alle Mikroprojekte werden in Absprache mit Stadtteilmanager*innen, Anwohnenden und Kooperationspartner*innen geplant sowie umgesetzt. Unser Ziel ist es, Empowermentprozesse anzuregen und Geschlechterdemokratie im Stadtteil zu fördern.

Aufgaben

  • Konzeptionelle Entwicklung und organisatorische Umsetzung von
    Workshops/Veranstaltungen gemeinsam mit unseren Kooperationspartner*innen
  • Pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • Finanz-Controlling, Verwendungsnachweis von Fördermitteln, Berichterstattung
  • Akquise von Drittmitteln (Antragstellung, Abrechnung)
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Präsentation und Dokumentation des Projektes
  • Netzwerkarbeit und Kooperation mit Einrichtungen der Jugend- und Kulturarbeit,
    Schulen, außerschulischen Einrichtungen und Stadtteilmanagement
  • Pädagogische Begleitung von Freiwilligen und Praktikant*innen

Wir erwarten

  • (Fach-)Hochschulabschluss Sozialpädagogik/soziale Arbeit, Kulturpädagogik, Kulturwissenschaften o. ä. und/oder einschlägige Berufserfahrungen
  • Erfahrung in der Leitung von Projekten, besonders in der Beantragung und Abrechnung von Projektfördergeldern
  • Sicherer Umgang mit der deutschen Sprache in Wort und Schrift; von Vorteil: weitere Sprachkenntnisse
  • Verhandlungs- und Organisationsgeschick, Kontaktfreudigkeit, Sozialkompetenz, selbständige Arbeitsweise
  • Interesse für Methoden der kulturellen und digitalen Bildung sowie an der Arbeit mit Gruppen, sicheres Auftreten vor und Anleiten von Gruppen mit jungen Menschen mit unterschiedlichen Biografien und Bedürfnissen, Teamfähigkeit, Kreativität
  • Erfahrung in den Themenbereichen Diversität, Inklusion und Anti-Diskriminierung
  • gute EDV- und CMS-Kenntnisse, Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit
  • Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten und zur eigenen Weiterbildung sowie zur Reisetätigkeit
  • wünschenswert: gute Kenntnisse der (sozio-)kulturellen Landschaft Magdeburgs

Wir bieten

  • ein lebendiges, offenes, motiviertes Team und selbstverantwortliches Arbeiten in einer familienfreundlichen Organisation
  • verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem dynamischen Arbeitsfeld
  • einen Arbeitsplatz mit Platz für Freiraum und der Möglichkeit zur Weiterentwicklung
  • Vergütung angelehnt an den TVÖD Bund Entgeltgruppe 10

Der Arbeitsort ist Magdeburg. Die Einstellung erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung des Zuwendungsgebers.

Der Arbeitsplatz ist eingeschränkt barrierefrei zugänglich. Für weitere Informationen zum Arbeitsplatz kannst du uns jederzeit kontaktieren. Gerne informieren wir dich über Möglichkeiten der Anreise. Bei Einladung zu einem Bewerbungsgespräch werden Reisekosten nicht erstattet. Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich zwischen dem 19. und 25. Februar 2019 statt.

Die Bewerbung erfolgt elektronisch bis zum 15. Februar 2019 über folgendes Internet-Formular https://lkjlsa.typeform.com/to/U6SCLk

Bitte beachte, dass wir deine Bewerbung für das interne Verfahren anonymisieren. Nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens werden alle Dateien entsprechend gelöscht.

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung: per Telefon unter 0391 / 244 51 63 oder an die E-Mail-Adresse bewerbung@lkj-sachsen-anhalt.de

Zum Download: Stellenausschreibung_Kiez2.0_Mitarbeit als .pdf

Kreativität und gute Laune auf dem Kulturaktionstag

Einladung zum JISSA-Netzwerktreffen

// Freitag, 01.12.2017, 10-16 Uhr
// Ort: .lkj) Sachsen-Anhalt e.V.
Brandenburger Str. 9
39104 Magdeburg
Raum: 0.05
// Kosten: keine

„Worauf es ankommt, damit es ankommt“
Digitale Perspektiven in der Jugendinformation
// Inhalt: Nahezu alle Mitarbeitenden in der
Jugendbildungsarbeit kennen die Herausforderung
bei der Teilnehmendenakquise: Flyer,
Facebook, Twitter und Co. – welche digitalen
Medien sind die richtigen, um Jugendliche
über Angebote zu informieren? Ihr Einsatz
bietet zahlreiche Möglichkeiten, wie der Informationsprozess
erfolgreich gestaltet werden
kann und bietet sogar Raum, um Jugendliche
aktiv daran zu beteiligen. Andererseits
berichten junge Menschen, dass sie die steigende
Flut medialer Informationen manchmal
(über-)fordert. Worauf kommt es also an, damit
es ankommt?

// Zielgruppe: Das JISSA Netzwerktreffen
lädt Fachkräfte, Jugendliche und alle Interessierten
dazu ein, sich genauer anzusehen, auf
welchen Wegen sich Jugendliche informieren
und welche digitalen Tools für eine gute Informationsarbeit
genutzt werden können. Dabei
wollen wir in praktischen Workshops nicht nur
von Medien-Expert*innen lernen, sondern auch
Jugendliche selbst zu Wort kommen lassen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung per E-Mail (Name, ggf. Organisation) bis
zum 22.11.2017 finden Sie hier im Flyer.

 

Europa geht weiter: Jugendgruppen auf Erkundungs-Tour in Brüssel

Vom 5. bis 7. September bot das Projekt „Europa geht weiter“ der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. für die beteiligten Jugendgruppen ein vielfältiges Programm in Brüssel an.


Gruppenfoto im Rat der Europäischen Union (Gebäude Justus Lipsius)

Das Europaparlament und dessen Abgeordnete kennenlernen

Nach dem sich die Gruppen am Dienstag im Parlamentarium, dem multimedialen Informationszentrum des Europarlaments, einen ersten Überblick zur Geschichte, den Institutionen und Themen der Europäischen Union verschafft hatten, führte der nächste Programmpunkt die Teilnehmenden ins Europaparlament (EP). Dort wurden alle von Gesine Meissner (Mitglied des EP seit 2009, FDP) und Arne Lietz (Mitglied des EP seit 2014, SPD) empfangen. Beide berichteten über ihre Arbeit als Abgeordnete, ihre inhaltlichen Schwerpunkte und beantworteten darüber hinaus unterschiedliche Fragen der Jugendlichen. Im Anschluss nutzen einige der Teilnehmenden die Gelegenheit, um an den Fraktionssitzungen teilzunehmen und als Gäste die internationalen Diskussionen zu verfolgen.

Kulturelle Freiräume erleben

 
Kreativ-Aktion (Foto links) | Mini-Europa und Atomium im Hintergrund (Foto rechts)

Neben dem politischen Programm hatte das Jugend-Team verschiedene kulturelle Angebote für die Teilnehmenden vorbereitet. In einer Stadt-Rallye am Dienstagvormittag erkundeten die Jugendlichen auf kreative Weise das Leben in Brüssel, lernten Sehenswürdigkeiten kennen und kamen mit verschiedenen Menschen ins Gespräch. Besondere Freude hatten die Teilnehmenden am Mittwoch im Atomium und Mini-Europa.
Darüber hinaus gab es vier Kreativ-Aktionen. Mit Stoffbeuteln, Farben und Rollen übten sich die Teilnehmenden im „Raubdruck“. Gehämmert und gemalt wurde an einem gemeinsamen Kunstwerk, in der Fußgängerzone wurden kurze Aufnahmen für eine Radiosendung aufgenommen und etwas Geschick und Bewegung war in der Spiele-Gruppe im Park gefordert.

Zu Gast in der Landesvertretung: Präsentation und Diskussionsrunden

Teilnehmende im Saal der Landesvertretung Sachsen-Anhalts
Teilnehmende im Saal der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der EU

Den Donnerstag nutzte die Gruppe, um die Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union zu besuchen. Die Leiterin der Landesvertretung, Frau Dr. Henrike Franz, begrüßte alle Anwesenden und betonte, wie wichtig Studienfahrten zu den EU-Institutionen für Jugendliche sind und die Landesvertretung ebenfalls als Ort der Begegnung und des Meinungsaustauschs für unterschiedliche Personen und Organisationen zur Verfügung steht. Im Anschluss stellte John Wiedemann das Projekt vor und informierte über die bisherigen Aktivitäten der Jugendgruppen. John war im letzten Jahr Teilnehmer und engagiert sich seit Anfang des Jahres neben der Schule im Jugend-Team des Projekts.

Die Gäste der anschließenden Diskussionsrunden stellte Marcella Pach (Jugend-Team) vor: Robin Baltes (Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland), Chloé Berthélémy (Junge Europäische Föderalisten), Una Clarke (Europäisches Jugendforum), Ellen Durst (Europäische Kommission) und Klaus Hullmann (Europäischer Ausschuss der Regionen) in die Landesvertretung gekommen. Seitens der Landesvertretung nahmen Andreas Schweitzer und Dr. Martina Barth teil. In den Gesprächen stellten die Gäste ihre Arbeit in Brüssel vor und tauschten sich mit den Jugendlichen unter anderem über die Zusammenarbeit in der EU, berufliche Perspektiven junger Menschen, Erasmus+ und politische Bildung aus.

Förderhinweis

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des EU-Programms „Erasmus+“ und des Landes Sachsen-Anhalt.

Video vom Jugendevent 2017

Bereits im April trafen sich alle Jugendgruppen beim Jugendevent in der Jugendherberge Dessau-Roßlau. Das Video gibt einen kurzen Einblick in das dreitägige Programm.

Initiative transparente Zivilgesellschaft

Wir verpflichten uns zu Transparenz! Wer für das Gemeinwohl tätig wird, sollte der Gemeinschaft sagen: Was die Organisation tut, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer die Entscheidungsträger sind.

Wir, die Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e. V., verpflichten uns, die nachstehend aufgeführten Informationen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, indem wir sie mit dieser Erklärung leicht auffindbar auf unsere Website stellen oder auf Anfrage elektronisch bzw. postalisch versenden:

Direkt zu unseren Antworten auf die folgenden 10 Punkte – Selbstverpflichtung (pdf)

1. Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr unserer Organisation
2. Vollständige Satzung oder Gesellschaftervertrag sowie weitere wesentliche Dokumente, die Auskunft darüber geben, welche konkreten Ziele wir verfolgen und wie diese erreicht werden (z.B. Vision, Leitbild, Werte, Förderkriterien)
3. Datum des jüngsten Bescheides vom Finanzamt über die Anerkennung als steuerbegünstigte (gemeinnützige) Körperschaft, sofern es sich um eine solche Körperschaft handelt
4. Name und Funktion der wesentlichen Entscheidungsträger (z.B. Geschäftsführung, Vorstand und Aufsichtsorgane)
5. Bericht über die Tätigkeiten unserer Organisation: zeitnah, verständlich und so umfassend, wie mit vertretbarem Aufwand herstellbar (z.B. Kopie des Berichts, der jährlich gegenüber der Mitglieder- oder Gesellschafterversammlung abzugeben ist)
6. Personalstruktur: Anzahl der hauptberuflichen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, Honorarkräfte, geringfügig Beschäftigte, Zivildienstleistende, Freiwilligendienstleistende; Angaben zu ehrenamtlichen Mitarbeitern
7. Mittelherkunft: Angaben über sämtliche Einnahmen, dargelegt als Teil der jährlich erstellten Einnahmen- / Ausgaben- oder Gewinn- und Verlustrechnung, aufgeschlüsselt nach Mitteln aus dem ideellen Bereich (z.B. Spenden, Mitglieds und Förderbeiträge), öffentlichen Zuwendungen, Einkünften aus wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb, Zweckbetrieb und / oder der Vermögensverwaltung
8. Mittelverwendung: Angaben über die Verwendung sämtlicher Einnahmen, dargelegt als Teil der jährlich erstellten Einnahmen- und Ausgaben- oder Gewinn und Verlustrechnung sowie der Vermögensübersicht bzw. der Bilanz
9. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten, z.B. Mutter- oder Tochtergesellschaft, Förderverein, ausgegliederter Wirtschaftsbetrieb, Partnerorganisation
10. Namen von juristischen Personen, deren jährliche Zuwendung mehr als zehn Prozent unserer gesamten Jahreseinnahmen ausmachen. Angaben zu entsprechenden Spenden von natürlichen Personen werden nach Zustimmung derselben veröffentlicht, in jedem Fall aber als „Großspenden von Privatpersonen“ gekennzeichnet.

Wir bestätigen, dass die Organe, welche für unsere Organisation bindende Entscheidungen zu treffen haben, regelmäßig tagen und dass die Sitzungen protokolliert werden. Anfragen an unsere Organisation werden in angemessener Frist beantwortet. Die Jahresrechnung wird namentlich durch einen Entscheidungsträger unserer Organisation abgezeichnet.

Bei Prüfung unseres Jahresberichtes wird die Einhaltung dieser Verpflichtung von unseren internen Prüfgremien (z.B. Kassenprüfer), dem vereidigten Buchprüfer oder dem Wirtschaftsprüfer kontrolliert.

Zu unseren 10 Punkten (Stand 2016/17) –Selbstverpflichtung (pdf)

Zur Initiative Transparente Zivilgesellschaft – externer Link

Gemeinsame Bildungsfahrt der EGW-Projektgruppen nach Brüssel

Europa geht weiter 2016 - Brüsselfahrt

Europa-geht-weiter! Die EGW-Projektgruppen trafen sich nach dem Jugendevent im Mai nun am 5. September in Magdeburg wieder zur gemeinsamen Bildungsfahrt nach Brüssel. In den kommenden Tagen erwartete sie ein vielfältiges Programm mit kulturellen und europapolitischen Aktivitäten.

Stadt-Rallye
Um die Teilnehmenden mit der Stadt vertraut zu machen, bereitete das Jugend-Team für den Dienstag eine Stadt-Rallye mit verschiedenen Aufgaben vor. In Kleingruppen erkundeten die Jugendlichen Brüssel. Dabei begaben sie sich zum Beispiel auf die Suche nach einer Person, die in Brüssel geboren wurde und dort immer noch lebt, dem Tagesoutfit von Manneken Pis, dem Hotel de Ville oder knipsten ein Foto von der Galeries Royales Saint-Hubert.

Europa geht weiter 2016 - Brüsselfahrt   Europa geht weiter 2016 - Brüsselfahrt
Besuch im Europäischen Parlament und Parlamentarium
Einige Aufgaben der Rallye führten die Kleingruppen in das Europaviertel. Im Parlamentarium, dem multimedialen Besucherzentrum des Europaparlaments, erkundeten die Jugendlichen an verschiedenen Stationen die Etappen der Europäischen Integration, Einrichtungen und Themen der EU-Politik oder Geschichten von Bürgerinnen und Bürgern aus den Mitgliedstaaten. Um sich ein eigenes Bild über die Arbeit im Europaparlament zu machen, trafen sie Abgeordnete verschiedener Parteien.

Gesprächsrunden mit Abgeordneten des Europaparlaments
„Wir hatten echt tolle Gespräche.“ „Wow. Die sind ja alle bei Twitter und Facebook.“ oder „So ist Politik interessant!“ waren nur einige Aussagen der Jugendlichen nach den Treffen mit

• Arne Lietz, SPD und seit 2014 im EP
• Gesine Meissner, FDP und seit 2009 im EP
• Martina Michels, DIE LINKE und seit 2013 im EP

Doch es wurde sich nicht nur über Jugendpolitik ausgetauscht, diskutiert wurde unter anderem auch über den Brexit, Flucht und Migration, Entwicklungspolitik, Wahlbeteiligung allgemein oder die nationalen Bewegungen in Europa.

Europa geht weiter 2016 - Brüsselfahrt     Europa geht weiter 2016 - Brüsselfahrt

Europa geht weiter 2016 - Brüsselfahrt

Kulturaktionen – dein kreativer Freiraum
Für den Mittwoch organisierte das Jugend-Team verschiedene Kulturaktionen, an denen die Teilnehmenden sich beteiligen und neue Kreativ-Techniken ausprobieren konnten.

• Tape Art
• Sounds of Brussels
• PhotoBLX4
• Outdoor Games
• Druck-it yourself

Veranstaltung in der Landesvertretung Sachsen-Anhalts
Am Donnerstag ging es für die Teilnehmenden in die Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union in Brüssel. Dort wurden sie von Christine Kuhn begrüßt. Frau Kuhn arbeitet als Referentin des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration in der Landesvertretung. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des Hauses und die Aufgaben der Landesvertretung bereiteten sich die Jugendlichen noch einmal auf die anschließende Veranstaltung vor, schauten sich die Ausstellungen im Haus an und machten erste Gruppenfotos.

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Kurz nach Elf eröffnete Frau Dr. Franz, Leiterin der Landesvertretung, die Veranstaltung und begrüßte die Gäste und Projektgruppen. Sie betont wie wichtig es ist, dass Jugendliche sich mit gesellschaftlichen Themen beschäftigen und durch Projekte wie „Europa geht weiter“ jugendgerechte Formate entwickelt und erprobt werden, um den Dialog zwischen Jugendlichen und Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu fördern.

Anschließend stellten Elisa (16) und Christoph (16) das Projekt vor. Beide engagieren sich im Jugend-Team und haben sowohl an der Vorbereitung als auch der Durchführung der Bildungsfahrt mitgewirkt. Beide gaben den Gästen einen Überblick zu der Arbeit des Jugend-Teams, den Etappen und Ergebnissen.

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In kleinen Tischgruppen diskutierten die Teilnehmenden mit Vertreterinnen und Vertretern der Landesvertretung, der Europäischen Kommission, der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland und der Hansestadt Bremen. Gesprächsbedarf gab es zu verschiedenen Themen – vom Umgang mit Fremdenfeindlichkeit, Schulpolitik, fehlende Angebote der Jugendarbeit vor Ort, die Abläufe bei Entscheidungen in der EU oder die Sicht von Jugendlichen auf Politik allgemein.

Besuch von Atomium und Mini-Europa

Nach der Mittagspause fuhren die Teilnehmenden zum EXPO Gelände. Dort besuchten die Teilnehmenden das Atomium, dem Wahrzeichen der Stadt, und das Mini-Europa, einem Park in dem viele berühmte Gebäude in Europa als Miniatur ausgestellt sind. So zum Beispiel auch der Jahrtausendturm in Magdeburg.

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Abschlussabend

Nach drei aufregenden Tagen neigte sich das Programm dem Ende. Zurück in der Landesvertretung präsentierte das Team eine Diashow über die Studienfahrt und die verschiedenen Kulturaktionen vom Mittwoch wurden ebenfalls vorgestellt. Für die Auswertung bereitete das Team unterschiedliche Methoden vor, um das Feedback der Teilnehmenden zu sammeln.

Für die Projektgruppen geht es nach der Brüsselfahrt in die nächste Phase, in der sie selbstständig eine Veranstaltung bei sich im Ort durchführen, um die Themen und Ergebnisse des Projekts bekannt zu machen und mit Politikerinnen und Politikern darüber zu diskutieren.

Für die Fotos bedanken wir uns bei Emilia, Jennifer, Pia und Willi.

Die Bildungsfahrt fand im Rahmen des Projekts „Europa geht weiter“ der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. statt und wurde gefördert vom Land Sachsen-Anhalt.

Logo Sachsen-Anhalt

Video über das Jugendevent „Europa geht weiter 2016“ in Wernigerode online

Da ist es. Das Video über das Jugendevent „Europa geht weiter 2016“ (22.-24. Mai 2016, Wernigerode) ist online. Drei Tage lang tauschten sich Jugendliche aus Sachsen-Anhalt über aktuelle Themen der europäischen Jugendpolitik aus und arbeiteten gemeinsam in verschiedenen Kreativ-Workshops an ihren Ideen.

Einen Veranstaltungsbericht inklusive Fotos und Meinungen der Teilnehmenden gibt es hier.

Jugendevent „Europa geht weiter“ brachte 60 Jugendliche aus Sachsen-Anhalt in Wernigerode zusammen

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60 Jugendliche von Zielitz bis Merseburg und von Dessau bis Blankenburg trafen sich vom 22. bis 24. Mai 2016 beim Jugendevent „Europa geht weiter“ in Wernigerode. Bereits im März begannen die einzelnen Jugendgruppen mit der Vorbereitung und führten in den letzten Wochen Umfragen und Workshops zur aktuellen Konsultation „Zusammenleben mitgestalten“ des strukturierten Dialogs der EU-Jugendstrategie durch.

Für die meisten der 14 bis 17-jährigen Jugendlichen stellte die Teilnahme am Jugendevent die erste Möglichkeit dar, Kontakte zu Jugendlichen aus anderen Regionen Sachsen-Anhalts kennenzulernen, Zeit zu verbringen und in Workshops zusammenzuarbeiten. Eine kurze Umfrage unter den Teilnehmenden macht deutlich, warum die Teilnehmenden nach Wernigerode gekommen sind und wie ihre ersten Eindrücke vom Jugendevent sind.

Umfrage zur Motivation und über Eindrücke der Teilnehmenden

Nach der Begrüßung und einer aufgeweckten Kennenlernrunde stellten die Jugendgruppen ihre bisherigen Projektergebnisse vor. Schnell wurde deutlich, dass sich die Themen Zuwanderung, Rassismus, Ausgrenzung, Familie und Bildung überall finden lassen. Abgerundet wurde der erste Tag mit den beiden Kurzfilmen „#HalloIslam!“ und „Hotel California“ als Abendprogramm.

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Am zweiten Tag ging es für die Jugendlichen in verschiedene Kreativ-Workshops. Im Mittelpunkt stand dabei der Austausch und die gemeinsame Bearbeitung der Themen. Zusätzlich wurden den Jugendlichen in den Workshops verschiedene künstlerisch-kreative Techniken praxisnah vermittelt. Ob Kamera einstellen, Audio-Interviews schneiden, Sprühdosen schütteln, Wahlsprüche entwickeln, mit Körpersprache arbeiten oder Reime schreiben. Überall konnte sich ausprobiert werden. Entstanden sind Theaterszenen, Radiobeiträge, Graffitis, Videoclips, Wahlplakate und Fotos zu den Themen Rassismus, Ausgrenzung, Bildung und Zukunftschancen von Jugendlichen.

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Radiosendung „Zusammenleben mitgestalten“ des Radio-Workshops

Am Nachmittag war es endlich soweit. Alle präsentierten stolz ihre Werke und bekamen viel Applaus. Im Publikum saßen mit Monika Hohmann (Die Linke) und Angela Gorr (CDU) zwei Abgeordnete des Landtages von Sachsen-Anhalt. Nach einem kurzen Interview nutzten die Politikerinnen die Zeit, um mit den Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen.
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Für das Abendprogramm zauberte Rap-Workshopleiter Main Moe ein paar Songs aus der Musikanlage und die Freiwilligen der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. sind nach Wernigerode gereist, um den Teilnehmenden das Sprachcafé vorzustellen, das seit vielen Jahren alle 14 Tage von deutschen und europäischen Freiwilligen in Magdeburg organisiert wird.

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Am dritten Tag gab es einen Markt der Möglichkeiten, auf denen verschiedene Projekte und Aktivitäten vorgestellt wurden. In fünf Runden konnten sich die Teilnehmenden in Kleingruppen über folgende Angebote informieren

  • Europa entdecken! Jugendbegegnungen und Freiwilligendienste in Europa
  • Kulturelle Freiräume | Workshopangebote und Freiwilligendienste der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V.
  • Jugend Macht Zukunft | Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V.
  • freistil – Jugendengagement | Freiwilligenagentur Halle-Saalkreis e.V.
  • Learning Badges

Anschließend ging es zur Auswertung des Jugendevents und vor der großen Verabschiedung kamen alle noch einmal für ein Gruppenfoto zusammen.

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Das nächste Mal sehen sich alle Projektgruppen am 5. September wieder, um gemeinsam nach Brüssel zu fahren. Dort werden sie u.a. am 8. September 2016 in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der EU sein, um ihre Ergebnisse zu präsentieren und mit Gästen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft ins Gespräch zu kommen.

Wir sagen Danke! und empfehlen folgende Internetseiten weiter:
Jugend Macht Zukunft
Labor für Medienbildung
freistil – Jugendengagement
Die Wählerischen
In die Fluten |Design Fotografie Kunst
MKn Design Photography

Fotos: Andreas Bales und Patrick Rebien
Video: demnächst hier
Lizenzen: Podcasts „Zusammenleben mitgestalten“
Pop Eye – That´s Life, Lizenz: CC-by-SA-NC, Link
Pop Eye – The Deepest Sea, Lizenz: CC-by-SA-NC, Link
The Sterns – Did You Get It, Lizenz: CC-By, Link

„Europa geht weiter“ ist ein Projekt der .lkj) Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. und wird gefördert durch das EU-Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION und das Land Sachsen-Anhalt.

Jugendliche aus Sachsen-Anhalt entdeckten das kulturelle und politische Brüssel

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Vom 14. bis 18. September 2015 nahmen 50 Jugendliche aus Sachsen-Anhalt im Rahmen des Projekts „Europa geht weiter …“ an einer Studienfahrt nach Brüssel teil, um vor Ort das kulturelle und politische Leben kennenzulernen. Für die 8 Projektgruppen aus Aschersleben, Blankenburg, Dessau-Roßlau, Gommern, Merseburg, Schwanebeck, Veckenstedt und Wolmirstedt stellte die Studienfahrt die dritte Phase des Projekts dar.

Brüssel erkunden – Kultur erleben

In Kleingruppen machten sich die Teilnehmenden am Dienstagvormittag auf den Weg in das Stadtzentrum, um die Aufgaben einer Rallye zu lösen und dabei die Stadt kennenzulernen, erste Eindrücke zu sammeln und mit Leuten ins Gespräch zu kommen. „Ohne die Rallye hätten wir sicherlich nur die Hälfte von Brüssel gesehen und wären nur überall vorbei gelaufen. Es hat auch sehr viel Spaß gemacht, mit den Leuten zu sprechen.“ sagte eine Teilnehmerin.

Europäisches Parlament – Besuch und Gespräch mit Arne Lietz

Am Nachmittag besuchte die Gruppe das Europäische Parlament. Dort hörten sie einen Kurzvortrag über die allgemeine Funktionsweise der Europäischen Union sowie deren Institutionen. Anschließend kam Arne Lietz hinzu, um über seine Arbeit im Europäischen Parlament zu informieren und mit den Jugendlichen über aktuelle Themen, wie zum Beispiel TTIP und Asylpolitik zu sprechen. Arne Lietz ist seit 2014 Mitglied des Europäischen Parlaments (S&D Fraktion) und betreut Sachsen-Anhalt als seinen Wahlkreis.
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Das Parlamentarium – auf den Spuren der Geschichte der Europäischen Integration

Im Anschluss ging es für die Gruppen auf Entdeckungsreise durch die Geschichte der Europäischen Integration. An 6 interaktiven Stationen konnten sie sich Karten, Fotos, Modelle und Videos ansehen, Audio-Beiträge anhören, an einer Simulation zu einem Gesetzesentwurf teilnehmen und ihre Wünsche für Europa formulieren.

Junges Engagement für Europa – Besuche europäischer Jugendorganisationen

Wie vielfältig sich junge Menschen in Europa engagieren und wie Jugendorganisationen versuchen, die Politik in Brüssel für die Interessen Jugendlicher zu beeinflussen, darüber informierten sich die Teilnehmenden bei Besuchen europäischer Organisationen – Europäisches Jugendforum, Junge Europäische Föderalisten (JEF), OBESSU (Europäisches Schülerforum) und AEGEE (Europäisches Studentenforum).

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Konferenz – Für ein jugendgerechtes Europa

Am 17. September fand in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der EU die Konferenz „Für ein jugendgerechtes Europa“ statt, an der Expertinnen und Experten für europäische (Jugend-)Politik teilnahmen, um mit den Jugendlichen über ihre Anliegen zu sprechen. Begrüßt wurden die Anwesenden von Frau Johannsen, der stellvertretenden Leiterin der Landesvertretung. Sie betonte die besondere Rolle der Veranstaltung und lobte das Engagement der Jugendlichen. Das Projekt und dessen Ergebnisse wurden von den Teilnehmenden Elisa und Tim vorgestellt.

Gesprächsgäste:

  • Herr Bucuras, Junge Europäische Föderalisten
  • Frau Durst, Europäische Kommission
  • Frau Ledermüller, Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland
  • Herr Kreykenbohm, Vertretung der Hansestadt Bremen
  • Frau Kuhn, Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt
  • Frau Wegner, Diakonie Deutschland
  • Herr Winkler, Europäisches Jugendforum

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Atomium, Flashmob und Foto-Wettbewerb

Außerdem besuchten die Teilnehmenden das Atomium und organisierten einen Flashmob auf dem Grand Place, um gemeinsam mit den dort Anwesenden den „Banana Dance“ zu tanzen. Während der Studienfahrt fand ein Foto-Wettbewerb statt, bei dem die Jugendlichen ein selbstgeschossenes Foto ihrer Wahl einreichen konnten. Die Teilnehmenden wählten gemeinsam am Abschlussabend die ersten fünf Plätze, die mit kleinen Preisen belohnt wurden.

Hintergrund

Die Studienfahrt ist Teil des Projekts „Europa geht weiter …“ und stellte nach den Projekttagen im Mai vor Ort und dem Jugendevent im Juli die dritte Aktivität dar. Für Oktober und November planen die Projektgruppen eigene Veranstaltungen, um ihre Anliegen mit Politikerinnen und Politikern vor Ort zu besprechen.

Die Studienfahrt wurde gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt.

Fotos: Gerolf Mosemann & JEF Europe

Für ein jugendgerechtes Europa! Jugendevent 2015 fand in Magdeburg und Mansfeld statt

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Am 06. und 07. Juli 2015 trafen sich ca. 60 Jugendliche aus Sachsen-Anhalt zum europäischen Jugendevent „Europa geht weiter 2015“, um ihre in Projekttagen und Workshops formulierten Ideen mit der Landespolitik zu diskutieren und in gemeinsamen Kreativ-Workshops weiterzuentwickeln.

Jugend-Brunch im Landtag

An 9 Tischen tauschten sich die Jugendlichen mit Gesprächspartner_innen aus Politik und Verwaltung über ihre Ideen aus, suchten und grübelten nach Lösungen für Probleme in Sachsen-Anhalt oder stellten sich gegenseitig ihren Alltag vor. Eröffnet wurde das Jugendevent von Dr. Helga Paschke, Vizepräsidentin des Landtages von Sachsen-Anhalt, sowie Katrin Brademann (Vorstandsvorsitzende) und Axel Schneider (Geschäftsführer) der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V.
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An den Gesprächsrunden nahmen teil:

  • Uwe Birkholz, Kultusministerium
  • Norbert Born, Landtagsmitglied (SPD)
  • Birgit Buschke, Ministerium für Arbeit und Soziales
  • Michael Heinke, Staatskanzlei
  • Sören Herbst, Landtagsmitglied (Bündnis90/Die Grünen)
  • Monika Hohmann, Landtagsmitglied (Die Linke)
  • Gundel Jahn, Stadtratsmitglied Aschersleben (Bündnis90/Die Grünen)
  • Cornelia Lüddemann, Landtagsmitglied (Bündnis90/Die Grünen)
  • Helge Paschke, Vizepräsidentin des Landtages (Die Linke)

Präsentation und Interview in der Staatskanzlei

Anschließend begrüßte Rainer Robra, Staats- und Europaminister des Landes Sachsen-Anhalt die Teilnehmenden des Jugendevents in der Staatskanzlei. Elisa und Marten stellten dort das diesjährige Projekte und seine Ergebnisse vor. Im Interview gab Staatsminister Robra den beiden Jugendlichen eine Rückmeldung aus Sicht der Landesregierung zu ihren Forderungen. Der Landesregierung ist es ebenfalls wichtig, dass möglichst viele junge Leute einen Auslandsaufenthalt erfahren. Dafür werden seit vielen Jahren Fördermittel und entsprechende Beratungseinrichtungen bereitgestellt. Bezogen auf den Breitbandausbau sei Sachsen-Anhalt im Vergleich zu den anderen Flächenländern im mobilen Netz schon sehr gut aufgestellt und bis 2018 soll es überall 50 MBit/s geben.
Danach verlieh Rainer Robra den Europapreis für Bürgermedien 2015, der unter dem Motto „Europäisches aus Sachsen-Anhalt“ von der Staatskanzlei und der Landesmedienanstalt ausgelobt wurde (Zum Beitrag).

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Kreativ-Workshops auf Schloss Mansfeld

Fortgesetzt wurde das Jugendevent in Schloss Mansfeld. Am Abend stellten sich die teilnehmenden Projektgruppen gegenseitig ihre vorbereiteten Stellwände „Leben und jung sein in …“ vor. Am nächsten Tag ging es für die Teilnehmenden in Workshops weiter, um ihre Ideen künstlerisch-kreativ auszudrücken.

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Kreativ-Workshops:

  • Abzeichen / Badges
  • Foto-Story
  • Print- und Online-Medien
  • Radio
  • Rap
  • Theater
  • Videoclips

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Berichterstattung und Mitmach-Aktion von DieWählerischen

Das Studierendenprojekt der HS Magdeburg-Stendal „DieWählerischen“ hat das Jugendevent an beiden Tagen in Magdeburg und Mansfeld begleitet. Fünf Artikel mit Fotos, Zitaten, Audio-Interviews, etc. befinden sich unter

  • „Engagement der Europäer der Zukunft“
  • „Magdeburg, Mansfeld und später dann Brüssel“
  • „Einen eigenen Blog? erstellen gar kein Problem!“
  • Internet und Mobilität. Das läuft schief in Sachsen-Anhalt“
  • „Fatima soll bleiben“

Angeregt vom Jugendevent haben DieWählerischen diese Woche ihre Mitmach-Aktion „Sachsen-Anhalt – ein Land für Jugendliche?“ gestartet. Hier mitdiskutieren.

Wie geht es weiter?

Für die Projektgruppen geht es vom 14. bis 18. September 2015 nach Brüssel, um im Rahmen einer Studienfahrt die Stadt zu entdecken, Spuren zu hinterlassen, Abgeordnete des Europäischen Parlaments zu treffen und ihr Wissen über die Europäische Union zu vertiefen.

Das Projekt ist Teil der Umsetzung des Strukturierten Dialogs der EU-Jugendstrategie in Sachsen-Anhalt und wird gefördert aus Mitteln des EU-Programms Erasmus+ JUGEND IN AKTION und des Landes Sachsen-Anhalt.

Fotos: 1-16 von Gerolf Mosemann für .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. und 17-18 von Luca Deutschländer

Positionspapier: Schule / außerschulische Bildung

„Bildung ist Koproduktion. Außerschulische und schulische Kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche wirksam entfalten – eigenständig und gemeinsam“ so die zentrale These des gleichnamigen neuen BKJ-Positionspapiers zum Verhältnis und den Potenzialen außerschulischer und schulischer Kultureller Bildung.

In einem gemeinsamen Positionierungsprozess haben die in der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) zusammengeschlossenen Fachorganisationen der schulischen und außerschulischen Kulturellen Bildung Empfehlungen und Forderungen erarbeitet, welche dazu beitragen, die Zugänge zu Bildung und kultureller Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen zu sichern und zu erweitern:

  • Außerschulische und schulische Bildungsakteure müssen transparent, abgestimmt und kooperativ arbeiten, damit für alle Kinder und Jugendlichen kulturelle Bildungsgelegenheiten erschlossen und gesichert werden können.
  • Kinder und Jugendliche sind dabei nicht „Zielgruppe“ von Kultureller Bildung, sondern müssen durch die Träger der Kulturellen Bildung als Gestalter/innen ihrer kulturellen Selbstbildungsprozesse in Planungs- und Umsetzungsprozessen anerkannt werden.
  • Außerschulische Träger der Kulturellen Bildung haben eigene und unverzichtbare Qualitäten und Potenziale, um Kinder und Jugendliche interessen- und lebensweltorientiert in ihrer Bildungsbiografie und Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen.
  • Schulen gewährleisten mit künstlerischem Fachunterricht sowie mit vielen Angeboten und Projekten darüber hinaus einen grundständigen Zugang zu Kultureller Bildung und kultureller Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen.
  • Kinder und Jugendliche benötigen selbstbestimmte Freiräume, um ihre Identität entwickeln und entfalten zu können. Auch deshalb sollten Bildungsdebatten nicht nur non-formale und formale Bildungseinrichtungen, sondern ebenso kulturelle Begegnungen in und mit Peers und Familien berücksichtigen.
  • Die Eigenständigkeit außerschulischer und schulischer Bildung und ihr Wert für Kinder und Jugendliche drücken sich in einer je spezifischen Qualität und Fachlichkeit aus, die Bestand haben müssen. Sie bedürfen einer angemessenen Akzeptanz und entsprechenden Rahmenbedingungen in Bund, Ländern und Kommunen.
  • Um Kinder und Jugendliche zu stärken, braucht es eine kontinuierliche, verlässliche und offene Zusammenarbeit von außerschulischen und schulischen Anbietern in Bildungslandschaften, Kooperationsprojekten und kulturellen Schulentwicklungsprozessen. Sie bilden die notwendige Infrastruktur und müssen mit entsprechenden Ressourcen ausgestattet werden.

„Wir machen mit der Stellungnahme deutlich: Es gibt in Hinsicht auf Bildungschancen noch viel zu tun!“, sagt Prof. Dr. Gerd Taube, Vorsitzender der BKJ. „Außerschulische und schulische Träger der Kulturellen Bildung leisten dabei einen großen Beitrag. Das lässt sich nicht nur eigenständig oder bilateral durch die Akteure vor Ort lösen. Bildung ist Koproduktion und damit auch eine Aufgabe, der sich Bund, Länder und Kommunen gemeinsam mit der Zivilgesellschaft annehmen müssen.“, so Prof. Dr. Taube weiter.

Das Positionspapier zum Download: www.bkj.de/pub./downloads/id/7834.html