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Kategorie: Aktuelles

Rückblick: das Zeitensprünge-Projekt 2017 und der 12. Jugendgeschichtstag

Unter dem Motto „Alles nur Geschichte(n)?!- Kommunismus in Sachsen-Anhalt, arbeiteten sechs Projektgruppen im Zeitraum von September bis Dezember 2017 und setzten sich mit der Geschichte Ihrer Region aktiv auseinander.

Dabei wurden historische Orte besucht, Zeitzeug*innen befragt, Briefmarken getauscht und Podcasts erstellt. Die Kinder und Jugendlichen beschäftigten sich u.a. mit folgenden Themen: „Die Prägung der Region durch den Kommunismus – Darf eine Straße nach Karl Marx benannt sein?!“; „Schulalltag in der DDR – Lernen im Regime“; „Magdeburger Widerstandskämpfer*innen“ und weitere.

Wie auch in den Vorjahren stellte der Jugendgeschichts-Tag am 15.12.2017 in Magdeburg im Forum Gestaltung den Höhepunkt des Projektes dar. Die Jugendlichen präsentierten auf kreative Weise ihre erarbeiteten Beiträge und tauschten sich mit den anderen Projektgruppen über ihre Arbeit aus. In vier abwechslungsreichen Workshops zu historischer und kultureller Bildung wurden die Geschichte der Stadt Magdeburg in Zeiten des Kommunismus näher beleuchtet, Karikaturen gemalt, per Geocaching Orte und Gebäude erkundet und über die Bedeutung von Medien im Zusammenhang mit Datenschutz und Überwachung diskutiert.

Frau Dr. Pöge-Alder (Referentin des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt und Vorstandsmitglied der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. ) würdigte das Engagement der Jugendlichen und freute sich über die aktive Beteiligung.

Der Jugendgeschichts-Tag wurde vom Team des Offenen Kanals Magdeburg begleitet und in einem Beitrag im Rahmen des Jugendkultur- und Politikmagazins „Jugendstil“ vorgestellt.

Das Zeitensprünge Projekt 2017 wurde durch die Bundesstiftung Aufarbeitung gefördert.

Seminarimpression: Kunst ist nicht überflüssig (Freiwilligendienste Kultur und Bildung 2017/2018)

Schule aus – was dann? | Freiwilligendienste in Kultur und Bildung eröffnen Perspektiven

Seminarimpression: Kunst ist nicht überflüssig (Freiwilligendienste Kultur und Bildung 2017/2018)

Schule aus – was dann? | Freiwilligendienste in Kultur und Bildung eröffnen Perspektiven

FSJ Kultur, FSJ (Ganztags-)Schule, BFD Kultur und Bildung, BFD Flucht und Asyl

Magdeburg. Mit dem 1. Januar 2018 fiel der Startschuss für das Bewerbungsverfahren für junge Menschen, die ab August/September 2018 ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur oder an der Ganztagsschule absolvieren möchten. Ebenso können sich Personen ab 27 Jahren für einen Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung (BFD) bewerben. Für Personen ab 18 Jahren mit Fluchterfahrung bieten wir den BFD Flucht und Asyl an.

Um einen der begehrten Plätze in den Freiwilligendiensten Kultur und Bildung zu bekommen, können sich Interessierte für ein FSJ Kultur oder FSJ (Ganztags-)Schule auf der Seite www.bewerbung.freiwilligendienste-kultur-bildung.de registrieren und ihre Online-Bewerbung ausfüllen. Noch bis 31. März 2018 läuft die Bewerbungsfrist.
Interessierte an einem BFD Kultur und Bildung  wenden sich bitte per E-Mail oder Telefon an: Sina Osterheider-Breeck, 0391 244 51 62, sina.osterheider-breek@jugend-lsa.de.
Interessierte Menschen mit Fluchterfahrung, die einen BFD Kultur und Bildung machen möchte, wenden sich bitte per E-Mail oder Telefon an: Claire Schelker, 0391 244 51 62, claire-schelker@jugend-lsa.de.

Im Norden Sachsen-Anhalts können sich theaterinteressierte Jugendliche im Theater der Altmark ausprobieren, im Süden warten die Vereinigten Domstifter im Naumburger Dom auf engagierten Nachwuchs und auch im restlichen Sachsen-Anhalt, ob das Baushaus in Dessau, der Offene Kanal Merseburg-Querfurt, Aktion Musik in Salzwedel oder das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg sind Einsatzstellen zu finden, die gerne mit Freiwilligen arbeiten.
Auch in verschiedenen Schulen Sachsen-Anhalt weit können Jugendliche einmal ihre Perspektive wechseln und den Schulbetrieb von der anderen Seite kennen lernen. Ob eigene AG-Gestaltung, Veranstaltung von Projekttagen oder Unterrichtsbegleitung – es gibt viele verschiedene Einsatzfelder, um kulturelle Bildung stärker in Schule zu verankern.

Seminarimpression: Kunst ist nicht überflüssig (Freiwilligendienste Kultur und Bildung 2017/2018)

Der 21-jährige Sebastian T. aus Magdeburg absolvierte seinen Freiwilligendienst in der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V., er erklärt: »Das Jahr ist lebendig, mir eröffneten sich neue Perspektiven, meine Persönlichkeit entwickelte sich weiter und ich bekam auch noch mit, was in der Kultur- und Jugendarbeit in Sachsen-Anhalt passiert.«
Die Freiwilligendienste Kultur und Bildung bieten einen Einblick in die Arbeit von Theatern, Museen, Gedenkstätten, Ganztagsschulen, Bibliotheken, Musikvereinen, Radiosendern, in kulturelle und soziokulturelle Einrichtungen und Verbände oder in den kulturellen Bereich der Kirche. Die Einsatzfelder erstrecken sich über die Organisation von Veranstaltungen, Realisierung kultureller Angebote, Recherche, Dokumentation, Verwaltungsarbeiten, interkultureller Austausch, künstlerische Arbeit mit einer Kamera oder hinter der Bühne. Genaue Informationen hierüber und zu den konkreten Einsatzstellen in Sachsen-Anhalt befinden sich auf der Internetseite www.lkj-freiwilligendienste.de.

Der aktuelle Jahrgang von Jugendlichen wird bis Sommer 2017 in den Einsatzstellen aktiv sein und sich regelmäßig auf den von der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. organisierten Seminaren treffen. Der nächste Jahrgang startet ab September 2017. Alle Freiwilligen haben 25 gesetzlich vorgeschriebene Bildungstage innerhalb ihres Freiwilligendienstes zu absolvieren. Dabei besuchen sie zum Beispiel Workshops zu den Themen Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Globales Lernen, Kreativitätstechniken und entwickeln dabei ihre Kompetenzen und Persönlichkeiten weiter. »Mir gefiel besonders der sensible und kritische Umgang mit, im Alltag nicht genug diskutierten, Ausdrucksweisen, die einen Ausschluss von Minderheiten bzw. Diskriminierung zur Folge haben. Trotzdem oder besser – gerade deshalb – herrschte auf dem Seminar eine überaus angenehm-aufmerksame Stimmung«, meint Anna E., ehemalige Freiwillige.

Der FWD Kultur und Bildung ermöglicht neue Blickwinkel und die Jugendlichen erkennen alte und neue Fähigkeiten zu schätzen, die sie bei ihrem weiteren Lebensweg, ob Ausbildung, Studium oder Auslandsjahr, nutzen können. Das Jahr endet mit einer durch die Jugendlichen selbst organisierten Kultur-Gala und einer Zertifikatsübergabe, worin die praktizierten Tätigkeiten und erworbenen Fähigkeiten dokumentiert sind.

Seminarimpression: Kunst ist nicht überflüssig (Freiwilligendienste Kultur und Bildung 2017/2018)

Was bekommen die Freiwilligen:

  • Monatliches Taschengeld von 357,50 € (bei einer 40-Stunden-Woche)
  • Sozialversicherung
  • 25 Bildungstage in Form von Seminaren
  • Mind. 26 Tage Jahresurlaub
  • Fortzahlung des Kindergeldes (bis 25 Jahre)
  • ein Zertifikat über die praktizierten Tätigkeiten und erworbenen Fähigkeiten
  • evtl. Anrechnung als Wartesemester bzw. Praxiszeiten für Ausbildungszwecke
  • persönliche Beratung und Begleitung durch das Team der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. und den Ansprechpersonen in den Einsatzstellen

Eine Bewerbung erfolgt ausschließlich online auf der Seite www.bewerbung.freiwilligendienste-kultur-bildung.de

Die Freiwilligendienste in der Kultur und Bildung sind Angebote der Bundesvereinigung kulturelle Jugendbildung e.V. (BKJ) und der ihr im Trägerverbund angeschlossenen Kooperationspartner, wie die .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e. V. Unter der Dachmarke Freiwilligendienste in der Kultur und Bildung sind das Freiwillige Jahr in der Kultur (FSJ Kultur), das Freiwillige Jahr in der Schule (FSJ Schule) und der Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung (BFD Kultur und Bildung) zusammen gefasst. Das FSJ Kultur wird unterstützt und gefördert vom aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Sachsen-Anhalt, der Staatskanzlei und dem Kultusministerium Sachsen-Anhalt,  sowie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das FSJ Schule wird unterstützt und gefördert vom Bildungsministerium Sachsen-Anhalt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere Informationen zum Freiwilligendienst in der Kultur und Bildung, den Einsatzstellen, dem Bewerbungsverfahren oder den Bildungstagen sind auf unserer Homepage zu erfahren: www.lkj-freiwilligendienste.de

Pressemeldung als Download.

Kontakt für Pressefragen:

Mengewein
.lkj) Sachsen-Anhalt e. V. / Brandenburger Str. 9, 39104 Magdeburg
Tel.: 0391 – 244 51 – 68 / Fax: 0391 – 244 51 – 70
Email: kirsten.mengewein@jugend-lsa.de
Website: www.lkj-sachsen-anhalt.de und www.lkj-freiwilligendienste.de

Seminarimpression: Kunst ist nicht überflüssig (Freiwilligendienste Kultur und Bildung 2017/2018)

 

Fortbildung zur neuen Datenschutz-Grundverordnung

Datenschutz in der Kulturarbeit, im gemeinnützigen Verein und die neue Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) die ab Mai 2018 gelten wird

Die Fortbildungsveranstaltung findet am Freitag, den 16. März 2018 – 14 bis 17 Uhr – statt.

Ort: Forum Gestaltung, Brandenburger Str. 9 – 39104 Magdeburg

Anmeldung an fortbildung@lkj-sachsen-anhalt.de – die Teilnahme ist kostenlos (Anmeldung erforderlich).

Was ist geplant?

  • Vortrag zu den Grundsätzen/Neuerungen der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und dem neuen Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu) durch einen Mitarbeiter des Landesbeauftragten,
  • Praxisbeispiele / Erörterung / Fragen / Antworten

Zur Vorbereitung und zur Annäherung an das Thema drei Links

https://datenschutz.sachsen-anhalt.de/informationen/internationales/datenschutz-grundverordnung/

10-Punkte-Papier

https://datenschutz.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Landesaemter/LfD/PDF/binary/Informationen/Internationales/Datenschutz-Grundverordnung/10-Punkte_Papier_PM_Datenschutz_bleibt_Chefsache.pdf

Fragenkatalog

https://datenschutz.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Landesaemter/LfD/PDF/binary/Informationen/Internationales/Datenschutz-Grundverordnung/KMU_Vorbereitung_auf_die_DS-GVO.pdf

Bußgelder

Drastische Änderungen enthält die DS-GVO bei der Höhe der Bußgelder. Im Extremfall können bis zu 40 Mio. Euro anfallen. Damit soll eine abschreckende Wirkung erzielt werden. Natürlich werden bei Vereinen im Fall von Verstößen keine so dramatischen Beträge fällig, vier- bis fünfstellige Bußgelder sind aber denkbar.

Nach Artikel 82 der DS-GVO haben Personen, die wegen eines Verstoßes gegen die Verordnung einen immateriellen Schaden erleiden, einen Schadensersatzanspruch. Ein solcher immaterieller Schaden kann beispielsweise in einer Rufschädigung bestehen. (Quelle: www.vereinsknowhow.de)

Praktikum bei POWgames

WE WANT YOU!

Unabhängig von Alter, Geschlechtsidentität, zugeschriebener Behinderung, Religion, Herkunft, Nationalität oder sexueller Identität. Die .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. engagiert sich extern und intern gegen Diskriminierung und für ein gleichberechtigtes Miteinander. Über die tägliche Arbeit hinaus arbeitet die .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. im Rahmen einer internen Arbeitsgruppe an der stetigen Entwicklung hin zu einer inklusiven Arbeitgeberin. Der Arbeitsplatz ist eingeschränkt barrierefrei zugänglich. Für weitere Informationen zum Arbeitsplatz kannst Du uns jederzeit kontaktieren. Gerne informieren wir Dich über Möglichkeiten der Anreise.

Ab dem 15. Januar 2018 oder später für mindestens 8 Wochen suchen wir eine*n Praktikant*in (Teilzeit/Vollzeit) um das Projektteam von POWgames (www.powgames.de) zu unterstützen. Fähigkeiten und Kenntnisse aus den Bereichen Medienpädagogik, Medienbildung, Computervisualistik, Gaming, Urbanes Lernen oder ähnliches sollten vorliegen.

Mit der Zielgruppe junge Menschen bis 27 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund, sowie mit und ohne Behinderung werden in dem Projekt POWgames Workshops und Veranstaltungen rund um die Themen urbane Interventionen, urban hacking/jamming, Gamifizierung, Spielen, urbanes Lernen und öffentlicher Raum gegeben. Dabei werden die Teilnehmenden empowert selbst Spiele und Aktionen zu entwickeln, sie auf Straßen und Plätzen durchzuführen und andere als Spielleiter*innen dabei anzuleiten. Der öffentliche Raum wird zum gemeinsamen Spielzimmer, Passant*innen zum Publikum oder auch zu Mitspielenden, je nachdem was die Spielregeln sind.

Bei einer Arbeitszeit von 32 Stunden/Woche wird die Vergütung 268,00 Euro betragen, weniger Stunden (Minimum 20 Stunden) sind in Absprache auch möglich.

Aufgaben:
– Co-Organisation und Co-Durchführung von kreativen Workshops für und mit jungen Menschen
– Dokumentation von Veranstaltungen
– Unterstützung des Projektteams bei allen Aufgaben, wie Recherchetätigkeiten, Projektevaluation, Datenbank- und Verteilerpflege und allgemeine anfallende Bürotätigkeiten

Anforderungen:
– Student*in der Medienpädagogik, Medienbildung, Computervisualistik oder Sozialpädagogik/soziale Arbeit mit starkem medienpädagogischem Bezug und/oder ein­schlägige Projekterfahrungen
– Interesse und Spaß am Medium Spiel, egal ob Brettspiel, Smartphone oder am Computer
– Interesse für Methoden der Kulturellen Bildung, sowie Spaß an der Arbeit mit Gruppen
– Starkes technisches Verständnis und Fähigkeit für die Spielentwicklung und -umsetzung
– Sicheres Auftreten vor und Anleiten von Gruppen mit jungen Menschen mit unterschiedlichen Biografien und Bedürfnissen
– Erste Erfahrungen in den Bereichen: Urbane Interventionen, Urban Hacking/Jamming, Gamifizierung, Spielen, Urbanes Lernen, Urban Gaming und viele Ideen den öffentlichen Raum Magdeburgs spielerisch zu nutzen
– Teamfähigkeit, Kontakt­freu­dig­keit, Selbstständigkeit, Durchhaltevermögen
– PKW-Führerschein wäre schön

Unser Büro ist in Magdeburg im Kultur- und Kreativzentrum in der Nähe des Hauptbahnhofs. Es werden nur Bewerbungen per E-Mail im PDF-Format (insgesamt eine PDF mit maximal 5 mb) akzeptiert. Bei Einladung zu einem Bewerbungsgespräch können die Reisekosten leider nicht erstattet werden. Kontaktiere uns bitte per E-Mail franziska [dot] dusch [at] jugend-lsa [dot] de etwa 12 Wochen vor gewünschtem Praktikumsstart. Wenn wir schon ausgebucht sind, melden wir uns auch kurz bei dir.

Ansprechperson: Franziska Dusch

Telefon: 0391-2445167

Ort: .lkj) Sachsen-Anhalt e. V.
Brandenburger Straße 9
39104 Magdeburg

Teilnehmende für Besuch im DDR-Museum Thale gesucht

Wie war das Leben in der DDR? Wenn dieses Thema auch dich interessiert dann nimm doch an unserer Fahrt ins DDR-Museum Thale teil. Wir Freiwilligen in der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. suchen dafür noch 8 weitere Teilnehmer*innen im Alter von 18-26 Jahren aus Sachsen-Anhalt. Der Termin ist Donnerstag der 7. Dezember 2017. Fahrtkosten und Eintrittspreis werden von uns erstattet. Solltet ihr Interesse oder Fragen haben könnt ihr diese gerne an uns unter der Mail-Adresse jan.tuerschmann@lkj-sachsen-anhalt.de richten.

Der Besuch des DDR-Museums ist Teil unseres Zeitensprünge-Projektes „Kommunismus und DDR“.

Einladung zum JISSA-Netzwerktreffen

// Freitag, 01.12.2017, 10-16 Uhr
// Ort: .lkj) Sachsen-Anhalt e.V.
Brandenburger Str. 9
39104 Magdeburg
Raum: 0.05
// Kosten: keine

„Worauf es ankommt, damit es ankommt“
Digitale Perspektiven in der Jugendinformation
// Inhalt: Nahezu alle Mitarbeitenden in der
Jugendbildungsarbeit kennen die Herausforderung
bei der Teilnehmendenakquise: Flyer,
Facebook, Twitter und Co. – welche digitalen
Medien sind die richtigen, um Jugendliche
über Angebote zu informieren? Ihr Einsatz
bietet zahlreiche Möglichkeiten, wie der Informationsprozess
erfolgreich gestaltet werden
kann und bietet sogar Raum, um Jugendliche
aktiv daran zu beteiligen. Andererseits
berichten junge Menschen, dass sie die steigende
Flut medialer Informationen manchmal
(über-)fordert. Worauf kommt es also an, damit
es ankommt?

// Zielgruppe: Das JISSA Netzwerktreffen
lädt Fachkräfte, Jugendliche und alle Interessierten
dazu ein, sich genauer anzusehen, auf
welchen Wegen sich Jugendliche informieren
und welche digitalen Tools für eine gute Informationsarbeit
genutzt werden können. Dabei
wollen wir in praktischen Workshops nicht nur
von Medien-Expert*innen lernen, sondern auch
Jugendliche selbst zu Wort kommen lassen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung per E-Mail (Name, ggf. Organisation) bis
zum 22.11.2017 finden Sie hier im Flyer.

 

Kultur-, bildungs- und jugendpolitische Positionen

BKJ-LogoGesellschaftlicher Zusammenhalt fußt auf kultureller und sozialer Teilhabe! Wer in Jugend, Kultur und Bildung investiert, stärkt die Grundlagen für Demokratie und Chancengerechtigkeit!

Kultur-, bildungs- und jugendpoltische Positionen unseres Bundesverbandes BKJ e. V.

 

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ), der Dachverband der Kulturellen Bildung mit 56 Bundesfachverbänden und Landesdachorganisationen, stellt mit Sorge fest, dass der kulturelle und demokratische Zusammenhalt in Deutschland und Europa gefährdet ist. Rechtspopulismus und Radikalisierungstendenzen sowie die Ablehnung von Diversität und Inklusion stellen Grundpfeiler unserer demokratischen Gesellschaftsordnung offen in Frage.

Zufriedenheit mit Demokratie hängt von Teilhabechancen ab: den Möglichkeiten, Gesellschaft mitzugestalten, der wirtschaftlichen Lage und den Zukunftsperspektiven, die Menschen entwickeln können.

Die Möglichkeiten für all dies sind jedoch ungleich verteilt. Die unterschiedlichen Bedingungen des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen werden zu wenig berücksichtigt. Vielen Menschen wird der Zugang zu dem verwehrt, was gesellschaftliches Leben im Alltag ausmacht: das eigene Lebensumfeld und damit auch die Gesellschaft mitzugestalten.

Unser Bildungssystem, die Angebote der formalen und nonformalen Bildung und auch die Möglichkeiten der Kulturellen Bildung bieten grundsätzlich gute Rahmenbedingungen für das Aufwachsen junger Menschen – aber nicht für alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland! Dagegen müssen wir arbeiten – in einer Verantwortungsgemeinschaft aus Staat und Zivilgesellschaft.

Kulturelle Bildung kann einen wichtigen Beitrag leisten – für mehr kulturelle und soziale Teilhabe und gerechtere Bildungschancen. Dafür brauchen ihre Akteur/in- nen verlässliche Strukturen und Förderung.

Wir fordern daher von der Bundespolitik: 

Den Wert zivilgesellschaftlicher Strukturen für Demokratie und Zusammenhalt anerkennen

Für den demokratischen Zusammenhalt sind zivilgesellschaftliche Strukturen, die in der Praxis der Menschen vor Ort wurzeln, unverzichtbar. Die Organisationen der Kulturellen Bildung, Vereine, Verbände und Initiativen, sind solche Strukturen. Sie orientieren sich an der Vielfalt von Lebenslagen und Lebensorten. Ihre Reichweite, ihre Relevanz und ihre Nachhaltigkeit muss die Bundespolitik stärker als bisher anerkennen und unterstützen. Denn insbesondere freie Träger Kultureller Bildung schaffen mit ihrer Praxis Orte gesellschaftlicher Aushandlung. Sie bieten Gelegenheiten, um kulturellen und gesellschaftlichen Konsens kontinuierlich zu erarbeiten und zu leben. Damit machen sie Strukturen und Wege der politischen Mitbestimmung erfahrbar und schaffen eine wichtige Basis für Demokratie und Zusammenhalt.

Infrastrukturen der Kulturellen Bildung sichern und partnerschaftlich zusammenarbeiten

Voraussetzung dafür, dass zivilgesellschaftliche Strukturen der Kulturellen Bildung für Demokratie und Zusammenhalt wirksam werden können, ist die Sicherung ihrer Handlungsfähigkeit und Unabhängig- keit. Es ist wichtig, dass die „Weisheit der Vielen“ Gehör findet und ihre Forderungen ernstgenommen werden. Programme und Projekte der Kulturellen Bildung sollten daher nicht vorrangig staatlich gesteuert werden, sondern im Sinne der Subsidiarität und Partnerschaftlichkeit gemeinsam gestaltet werden. Wir fordern eine konsequente Orientierung am Subsidiaritätsprinzip und eine verlässliche Förderung der Fachstrukturen Kultureller Bildung, um deren Unabhängigkeit zu sichern.

Kooperationsverbot von Bund und Ländern in den Bereichen Kultur und Bildung abschaffen

Verantwortungsgemeinschaften von Bund und Ländern sind dringend nötig, um kul turelle Teilhabe und Bildungschancen zu verbessern. Das Kooperationsverbot von Bund und Ländern im Bildungs- und Kulturbereich muss abgeschafft werden.

Insbesondere an die Kinder- und Jugendpolitik des Bundes richtet die BKJ die Forderungen:

Inklusive kulturelle Bildungslandschaften durch Strukturen und Programme ermöglichen

Die Träger der Kulturellen Bildung wollen einen Beitrag zur Verwirklichung des Zieles einer inklusiven Gesellschaft leisten, in der jeder Mensch mit allen Facetten seiner Persönlichkeit anerkannt ist und selbstverständlich teilhaben kann. Dafür müssen die Angebote und die Strukturen Kultureller Bildung weiter entwickelt und geöffnet werden. Zudem muss die Zusammenarbeit von außerschulischer Jugendarbeit, sozialräumlichen Partnern, Familien und Schulen durch Netzwerke und Quali tätssicherung verbessert werden. Dies ist die Voraussetzung, um chancengerechtes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen im Schnittfeld von informellen, nonformalen und formalen Bildungswelten zu unterstützen. Gebraucht werden mehr Möglichkeiten für Qualifizierung und die Weiterentwicklung von Methoden, Strukturen und Kommunikationspraxen.

Kulturelle Bildung von Anfang an ermöglichen

Um Kindern von Anfang an kulturelle Teilhabe und individuelle Förderung zu ermöglichen, muss Kulturelle Bildung in Kitas und der Eltern- und Familienbildung gestärkt werden. Gute kulturelle Bildungspraxis ist ein wesentlicher Motor für die Weiterentwicklung der Qualität von Kitas, denn ästhetische Bildung ist ein wesentliches Element frühkindlicher Bildung und Entwicklung. Benötigt wird eine Förderung für Implementierung, Qualifizierung und Vernetzung einer kulturellen Bildungspraxis mit jüngeren Kindern. Die lebendige Kooperationspraxis von kulturellen Partnern und Kitas muss stärker als bisher gefördert werden.

Mindestens 12 Mio. Euro für Kulturelle Bildung im KJP

Durch den Anspruch, vielfältigen Lebens- lagen junger Menschen und aktuellen gesellschaftliche Herausforderungen gerecht zu werden, haben sich die Aufgaben der Träger Kultureller Bildung deutlich ausgeweitet und sind komplexer geworden. Diesem Verantwortungszuwachs muss die Bundesjugendpolitik ebenso Rechnung tragen wie einem notwendigen Ausbau der Infrastruktur. Insbesondere in den letzten Jahren neu aufgebaute Fachstrukturen innovativer Praxisformen Kultureller Bildung, die viele Kinder und Jugendliche erreichen können, müssen endlich auch strukturell abgesichert werden. Die Bundesjugendpolitik muss mit einem Aufwuchs der Förderung der Kulturellen Bildung im Kinder- und Jugendplan auf mindestens 12 Mio. Euro ein deutliches jugendpolitisches Zeichen setzen.

FSJ und Bundesfreiwilligendienst: Bundes- mittel sichern und ESF-Förderung stärken

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und der Bundesfreiwilligendienst im Kulturbereich müssen qualitativ weiterentwickelt werden – insbesondere in Hinsicht auf Inklusion. Und sie müssen quantitativ abgesichert werden durch die Bereitstellung der notwendigen Bundesmittel für den kulturellen Bereich und die Fortführung der struktursichernden Förderung aus ESF-Mitteln. Der internationale Jugendfreiwilligendienst muss ausgebaut werden.

Eine Flexibilisierung der Vollzeitdienstpflicht in den Freiwilligendiensten für alle Altersgruppen ist dringend notwendig, um Teilhabemöglichkeiten zu verbessern. Die sozialrechtlichen Rahmenbedingungen für die Freiwilligendienste müssen verbessert werden.

Ehrenamtliches Engagement

Kinder- und Jugendkultur erzeugt sogenannte „öffentliche Güter“, indem bürgerschaftliches Engagement sich partizipatorisch in die Gesellschaft einbringt. Auch im kulturellen Bereich muss das Ehrenamt von Bürokratie entlastet und bei Gesetzesvorhaben im Sinne eines Engagementchecks berücksichtigt werden.

Die internationale und die europäische Dimension der kulturellen Jugendbildung ausbauen

In einer globalisierten Welt haben Kinder und Jugendliche das Recht, Bildungsmöglichkeiten vorzufinden, die ihnen die Erfahrung der Internationalität, Komplexität und der Mobilität ermöglichen. Die Bundesjugendpolitik muss Organisationen der Kulturellen Jugendbildung finanziell dabei unterstützen, im Rahmen von professionellen Organisationsentwicklungsprozessen eine verbandliche Europäisierung oder Internationalisierung umzusetzen. Diese sollen es ihnen ermöglichen, jungen Menschen durch gemeinschaftliche Mobilitätserfahrungen ein europäisches und weltoffenes Bewusstsein zu vermitteln, das sie befähigt, den zunehmenden frem- denfeindlichen Tendenzen in den Ländern Europas entgegenzutreten. Die Bundesjugendpolitik sollte durch ein gezieltes Förderprogramm zur Europäi- sierung/Internationalisierung die internationale Dimension der Fachorganisationen der Kulturellen Bildung inhaltlich und strukturell stärken.

An die Bildungspolitik des Bundes richtet die BKJ die Forderungen:

Orte und Plattformen für einen wirkungsvollen Praxis-Forschungsdialog ermöglichen

Forschung für Kulturelle Bildung muss den Bedarf und die Erfahrung der bundesweiten Praxisfelder aufgreifen, um in der Praxis Wirkung zu entfalten. Damit dievorhandenen Erkenntnisse gehoben und nutzbar werden, brauchen Forschung, Fachstrukturen und Praxis Orte und Platt- formen für einen systematischen Dialog. Dieser ist erforderlich, um unterschiedliche Wissensformen zu reflektieren und miteinander zu verbinden. Ein solcher Forschung-Praxis-Dialog muss gemeinsam von Bundesbildungspolitik und Fachstrukturen erarbeitet werden.

Kulturelle Bildungsangebote und Vernetzung vor Ort weiterentwickeln

Das Bundesprogramm „Kultur macht stark“ muss in seiner zweiten Phase in der Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft und Staat durch zusätzliche Vernetzungs-, Entwicklungs- und Strategieplattformen unterstützt werden, damit die kulturelle Bildungspraxis nachhaltiger für chancengerechtigkeit und Teilhabe wirksam werden kann. Die Bundesbildungspolitik muss zusätzlich und über die Programmdauer hinaus Initiativen und Angebote von Fachstrukturen in enger Zusammenarbeit mit den Ländern und den Kommunen fördern, welche vor Ort die Zusammenarbeit für Kulturelle Bildung stärken, um so zum Bil- dungserfolg beizutragen.

In die Weiterbildung und Qualität für Kulturelle Bildung investieren

Für kulturelle Bildungspraxis übernehmen viele Professionen Verantwortung – individuelle in den jeweiligen nonformalen oder formalen Bildungseinrichtungen ebenso wie in Kooperationsvorhaben. Sie ermöglichen damit altersadäquate Zugänge zu ästhetischen, künstlerischen, spielerischen, medialen und kulturellen Bildungs- und Teilhabeprozessen. Fachkräfte und Einrichtungen sehen sich mit wachsenden professionellen Anforderungen ebenso konfrontiert wie mit einem zunehmenden Interesse an einem breiten

kulturellen Bildungsangebot. Daher muss der Bund in die systematische Weiterentwicklung von Weiterbildungsangeboten und Qualitätssicherungsmaßnahmen investieren. Fachkräfte müssen dabei nicht nur auf eine inklusiv orientierte kulturpädagogische Praxis orientiert werden, sondern auch in ihren interprofessionellen Kompetenzen gestärkt werden.

An die Kulturpolitik des Bundes richtet die BKJ die Forderungen:

Kulturelle Bildung als eine Kernaufgabe von Kulturpolitik verankern

Kultureinrichtungen müssen als Orte der kulturellen Teilhabe und der gesellschaftlichen Verständigung gestärkt und weiter entwickelt werden. Um Integration und als kulturellen Prozess mitzugestalten sind kulturpolitische Impulse für Kulturelle Bildung seitens der Bundeskulturpolitik unverzichtbar. Sie muss Plattformen des Austauschs schaffen, die unter einem zeitgemäßen inklusiven gesellschafts- und kulturpolitischen Leitbild und unter Beteiligung der Akteure Kultureller Bildung auf Bundesebene stattfinden.

Kultureinrichtungen bei der diversitätsbewussten und inklusiven Öffnung unterstützen

Es ist eine langfristige kulturpolitische Aufgabe, den kulturellen Wandel in unserer Gesellschaft gemeinsam mit Initiativen, Kultureinrichtungen und -verbänden zu gestalten. Die Bundeskulturpolitik muss Kultureinrichtungen dabei unterstützen, diversitätsbewusste und diskriminierungssensible Öffnungs- und Veränderungsprozesse voranzutreiben.

Von der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik und der Außenpolitik fordert die BKJ:

Die Bedeutung der Fachorganisationen in der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik anerkennen

Auch die Fachorganisationen der Kulturellen Bildung müssen in ihrer Rolle als zivilgesellschaftliche Mittlerorganisationen neben den klassischen Mittlerorganisationen offiziell anerkannt, gestärkt und in die Entwicklung von Strategien der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik eingebunden werden.

Kultureller Bildung in Partnerländern zu mehr Wirksamkeit und politischer Anerkennung verhelfen

Die nicht-formalen Bildungswirkungen von Maßnahmen der international agierenden Fachorganisationen der Kulturellen Bildung müssen durch Formen des fachlichen Austauschs und der Unterstützung beim Aufbau und Erhalt zivilgesellschaftlicher Strukturen neben dem klassischen Kulturaustausch und der Spracharbeit im Sinne eines ganzheitlichen Bildungsverständnisses eine sichtbare Rolle in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik spielen. Um diese Wirkungen erzielen zu können, müssen u. a. die restriktiven Visaregelungen für Partner aus dem Globalen Süden gelockert werden

Diese Forderungen wurden von der Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) am 24. März 2017 in Wandlitz verabschiedet. (Auszug, die vollständige Fassung ist hier nachzulesen.

Film-Doku zum Theaterprojekt „Radikanten & Meer“ jetzt online

Unsere interkulturelle .lkj)-Theatergruppe „Radikanten & Meer“ fuhr vom 23.-27. August zum SommerCamp nach Havelberg. Dort in der „Old School“ wurde fünf Tage intensiv geprobt, gestritten, gelacht und gelebt. Ausgehend von der Problematik, dass die Teilnehmenden viele verschiedene Interessen hatten und sich nicht auf ein Stück oder Thema einigen konnte, entstand schließlich: „Stück oder kein Stück, das ist hier die Frage“  mit Anleihen von  Tschechow, Shakespeare und bei uns selbst. Irene Riyabenka und Reem Al-Rahmoun vom Offenen Kanal Magdeburg waren dabei und drehten eine Doku, die ab sofort in der OK Mediathek oder bei youtube unter diesem Link angeschaut werden kann: https://youtu.be/-FiduPG6FLQ 

 

 

 

 

 

Über die Gruppe:

Junge Menschen aus Afghanistan, Kurdistan (Syrien & Türkei), von der Krim/Ukraine und Deutschland spielen zusammen Theater. Sie bewegen sich und das Publikum auf tastenden Wegen aus Vergangenheit, Flucht und Angst über verworrene Wege der Hoffnung, Liebe und Sinnsuche zur neuen Heimat im Hier und Jetzt zwischen deutscher Theaterkunst, arabischer Tradition, von Brecht über Dürrenmatt bis Shakespeare.

Die Gruppe fand sich im Winter 2016/17 zusammen im Rahmen der .lkj)-Projekte     „Eigene Spuren suchen“ und der Jugendbildungsreferentin Elke Fiege. Vor dem Sommercamp hatte die Gruppe bereits zwei Auftritte, auf dem Teilhabe-Festival „Newroz 2017“ und zuletzt auf dem Ekmagadi-Kunst-Festival Magdeburg.  Weitere Mitspieler*innen fanden erst jetzt im Sommer zur Gruppe, manche mit oder die meisten ohne Theater-Erfahrung! „Stück oder kein Stück, das ist hier die Frage“ wurde am 26. August in Havelberg in der Old School und am 17. September in der Kleinen Markthalle in Stendal im Rahmen der Interkulturellen Woche aufgeführt.

Das Meer spielt bei vielen Lebensgeschichten der Theaterenthusiast*innen eine große Rolle im Guten wie im Schlechten. Radikanten sind Pflanzen, die überall heimisch werden können, Überlebenskünstler wie die frischen Schauspieler*innen aus Magdeburg.

Interessierte können gerne dazukommen!

Zeitensprünge Auftaktveranstaltung 2017

Am 28. September fand die Auftaktveranstaltung des diesjährigen Zeitensprünge-Projekts der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. statt, organisiert vom Fachbereich Kulturelle Jugendbildung. Unter dem Motto „Alles nur Geschichte(n)?! – Kommunismus in Sachsen-Anhalt“ erhalten sieben Jugendgruppen aus Sachsen-Anhalt die Möglichkeit, sich mit dem Thema Kommunismus in ihrer Region auseinander zu setzen und eigene Projekte zu verwirklichen. Dafür erhalten sie eine Förderung von 400 Euro. Am 28. September trafen sich die verschiedenen Gruppen zum ersten Mal in der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. in Magdeburg, um ihre Projektideen vorzustellen und sich nützliche Tipps und Anregungen für die Durchführung zu holen. Dazu war Hans-Jürgen Kant von der Zeitreise Manufaktur Magdeburg eingeladen, der den Jugendlichen vermittelt hat, wie man Geschichte auf anschauliche und alternative Art und Weise aufbereiten und darstellen kann. Nach einem Input zu Projektmanagement wurde noch über Fördermöglichkeiten für die Projekte informiert. In den nächsten Wochen werden die Jugendlichen Ihre Projektideen umsetzen und beim Jugendgeschichtstag am 15. Dezember im Forum Gestaltung Magdeburg präsentieren. Weitere Informationen hier.

Das Projekt wird gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Logo Stiftung Aufarbeitung

Stellenausschreibung Projektkoordination bei globalista

Stellenausschreibung

Für die Stelle der Projektkoordination bei globalista sucht der Landesverband Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.  befristet als Mutterschutz –bzw. Elternzeitvertretung vom 01.12.2017 – ca. 31.12.2018 eine*n  Projektkoordinator*in  (50% Beschäftigungsumfang / 20 Stunden wöchentliche Arbeitszeit, tägliche Anwesenheit). Diese Ausschreibung richtet sich an alle Bewerber*innen unabhängig von Alter, Geschlechtsidentität, zugeschriebener Behinderung, Religion, Herkunft, Nationalität oder sexueller Identität.

Das Projekt globalista ist ein Rückkehr und Qualifizierungsprogramm im Rahmen des entwicklungspolitischen Freiwilligenprogramms „weltwärts“ vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Das Qualifizierungsprogramm globalista unterstützt zurückgekehrte weltwärts-Freiwillige beim Ankommen. Ziele von globalista sind: Wissenstransfer von „Süd nach Nord“, Entwicklung attraktiver Vermittlungsformen für die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit und interkultureller Kompetenzgewinn sowie die Gestaltungskompetenz der Freiwilligen zu stärken und „weltwärts“ in der Mitte unserer Gesellschaft ankommen zu lassen.

Das Projekt wird in Kooperation mit der Arbeitsstelle WELTBILDER durchgeführt, der Dienstort ist Münster. Der Arbeitsplatz ist eingeschränkt barrierefrei zugänglich.

Die Aufgaben,

die Sie bei der Realisierung der Durchführungs- und Abschlussphase des Projekts erwarten, sind komplex und anspruchsvoll:

  • Selbständige konzeptionelle und methodische Arbeit bei allen Beteiligungsprozessen
  • Planung und Durchführung von Bildungsveranstaltungen wie Workshops, Seminare und Fachtagungen und Redaktionskonferenzen
  • Fortlaufende Kommunikation und Kooperation mit allen am Projekt Beteiligten, staatlichen und nicht-staatlichen Verantwortungsträger*innen
  • Kommunikation und Absprache mit der Projektleitung
  • Projektbegleitende Öffentlichkeitsarbeit inkl. Redaktion Website und Facebook
  • Selbständige fortlaufende Arbeitsplanung und -koordination sowie Projektmanagement:
    • Erstellung der Mittelanforderungen
    • Abrechnung der Mittel, Buchführung, Erstellung des Verwendungsnachweises, Dokumentation und Evaluation der Projektergebnisse

Anforderungen:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium in einem äquivalenten Studiengang wie z.B. Politikwissenschaften, Sozialpädagogik oder Kulturwissenschaften bzw. adäquate außeruniversitäre berufliche Kompetenzen.
  • Selbständigkeit und hohe Belastbarkeit, die der besonderen Schwierigkeit und Bedeutung der Tätigkeit angemessen ist
  • Gleichzeitige hohe fachliche Qualifikation und Kompetenz in allen Belangen von Projektmanagement
  • Nachweisliche besondere Kommunikations-, Moderations- und Präsentationskompetenzen
  • Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und besonders hohes Verantwortungsbewusstsein für alle Projektbelange
  • Sicherer Umgang mit der Deutschen Sprache in Wort und Schrift (entspricht Sprachniveau C1)
  • Kenntnisse in der Verwaltung, gute EDV Kenntnisse, Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit

Leistung:

  • Vergütung nach TVÖD 11,1
  • Vielseitige Tätigkeiten mit der Möglichkeit, selbständig zu arbeiten
  • Mitarbeit in einer großen NGO mit bundesweiten Kompetenzen

Arbeitsort:

Arbeitsstelle WELTBILDER e.V. 
Fachstelle für Interkulturelle Pädagogik und Globales Lernen
Althausweg 156
48159 Münster

Einen ersten Eindruck zur Tätigkeit bekommen Sie hier: www.globalista.org

Bitte richten Sie Ihre vollständige Bewerbung bis zum 31.10.2017 in digitaler Form an info@arbeitsstelle-weltbilder.de

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.