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Interkulturelle Bildung | Netzwerkarbeit | Geschichtslernen

In diesem Fachbereich werden Aktivitäten zu interkulturellen Themen organisiert, die Jugendliche und Multiplikator_innen zum Nachdenken über unsere Gesellschaft anregen und zu engagiertem Handeln motivieren.

Teaser-Bild mit Logos und Bildern zum Fachbereich Interkulturelle Bildung, Netzwerkarbeit und GeschichtslernenAnsprechpersonen:

  • Torsten Sowada (Bereichsleitung, Projektleitung Bundesmodellprojekt »Dehnungsfuge – Auf dem Lande alles dicht?«)
  • Dr. Mieste Hotopp-Riecke (Projekt »Eigene Spuren Suchen. Neue Welten Gestalten«; »Dehnungsfuge – Auf dem Lande alles dicht?«)
  • Laura Schrader (Projekt »KIEZ 2.0 – Die Rebellion geht weiter.«)
  • Dzhemile Umerova (Projekt »Eigene Spuren Suchen. Neue Welten Gestalten«)
  • Janine Weidanz (Projekt »KIEZ 2.0 – Die Rebellion geht weiter.«)
  • Saeed Salim Hashemi (Projekt »KIEZ 2.0 – Die Rebellion geht weiter.«, BFD)
  • Iman Shaaban (Projekt »Eigene Spuren Suchen. Neue Welten Gestalten«, BFD)

 

KIEZ 2.0 – Die Rebellion geht weiter. Mit dem Projekt richten wir unseren Blick auf den Mikrokosmos Kiez.Mit kreativen, künstlerischen und unkonventionellen Mikroprojekten soll das kulturelle Leben in den Magdeburger Stadtteilen Altstadt, Neue Neustadt, Olvenstedt und im Gebiet Südost wieder belebt werden. In den Standorten gibt das Projekt denen eine Theaterbühne, die oft ungehört bleiben, füllt Leerstellen mit Kreativität, macht Straßenkunst in der Platte und schafft grüne Oasen im tristen Großstadtgrau. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen erarbeiten wir Ideen, wie dem schlechten Image ihres Stadtteils etwas Nachhaltiges, Starkes, Buntes und Erfüllendes entgegengesetzt werden kann. Angesprochen werden junge Menschen zwischen 6 und 27 Jahren, die in den o.g. Stadtteilen leben und Lust haben, etwas im eigenen Kiez zu bewegen. Es werden grundsätzlich alle angesprochen, unabhängig von nationaler und sozialer Herkunft. Dennoch möchten wir insbesondere denen eine Chance zur Teilhabe ermöglichen, die von konventionellen und kostenpflichtigen Bildungs- und Freizeitangeboten ausgeschlossen werden. Zugangshürden im Sinne von finanziellen Mitteln, Sprache und baulichen Bedingungen möchten wir mit dem Projekt abbauen. Alle Mikroprojekte werden in Absprache mit Stadtteilmanager*innen, Anwohnenden und Kooperationspartner*innen geplant sowie umgesetzt und verfolgen die Ziele, Empowermentprozesse anzuregen und Geschlechterdemokratie im Stadtteil zu fördern. Projektzeitraum: 1.9.2018 – 31.8.2021. Das Projekt wird durch Aktion Mensch e.V. gefördert. www.facebook.com/kiezzweinullaktion mensch_foerderung

 

 

Bundesmodellprojekt »Dehnungsfuge – Auf dem Lande alles dicht?«
Wir wollen dem demographischen Wandel in ländlichen Regionen in vier Bundesländern etwas entgegensetzen – online und offline; mit Kunst und gesellschaftlichem Diskurs.
Hauptziele sind die kulturelle Veränderung von Gemeinwesen und die Vermittlung von sozialen Schlüsselkompetenzen, die insbesondere zu einem Leben in einer demokratischen Gesellschaft und zur aktiven Teilhabe am soziokulturellen Gemeinwesen befähigen. Besonders wichtig ist es uns, dass auch jugendliche MigrantInnen als selbstbestimmte Akteure ihre Erfahrungen und ihre Vorstellungen im Projekt einbringen können.  www.dehnungsfuge.com

 

Im Projekt Eigene Spuren Suchen. Neue Welten Gestalten. kommen Alteingesessene und Migrant*innen zusammen, um ihre Lebenswege zu reflektieren und mittels der Beschäftigung mit der eigenen und der Biographie des vermeintlich Fremden den Blick zu schärfen für gemeinsame Probleme und Erfolgsgeschichten in Vergangenheit und Gegenwart. Die beteiligten Menschen begreifen nicht nur ihre eigene Lebenssituation besser und die von (ehemals) Zugewanderten, sondern treten auch aktiver für eine Verbesserung der sozialen Beziehungen ein – im Viertel, in der Nachbarschaft, bei der Arbeit, in unserer Stadt und unserem Land. Diese eigenen Lebensgeschichten sind immer eingebettet in einen gesellschaftlichen, politischen und historischen Kontext, der bei der Auseinandersetzung berücksichtigt wird. Erst im Entflechten der spezifischen Hintergründe werden Ressourcen und Potenziale offenbart & Horizonte erweitert. „Wo und wie bist du geworden, wer du bist – jenseits von Zuschreibungen?“ www. eigene-spuren-suchen.de

 

Begleitprogramm zur Wanderausstellung Heimat im Krieg 1914/18
In Kooperation mit der Zeitreise-Manufaktur bieten wir zur Wanderausstellung »Heimat im Krieg1914/18« ein umfangreiches kulturelles Begleitprogramm mit z.B. verschiedenen Vorträgen, Workshops, Lesungen, Konzerte, Filmvorführungen, Diskussionsrunden, Theateraufführungen und anderen Veranstaltungen für die interessierte Öffentlichkeit an. Für Jugendliche bzw. für Schulklassen werden auch Führungen durch die Ausstellung als Projekttage angeboten.
Informationen zum Programm und zur Buchung gibt es unter www.heimatimkrieg-lsa.de.

 

 

 

 

Weiterführende Links:

 

 

Abgeschlossene Projekte:

KIEZREBELLION ist ein Projekt zur stadtteilorientierten (inter)kulturellen Jugendarbeit und Engagementförderung. Die KIEZREBELL*INNEN möchte zeigen, dass die Stadt allen gehört, die dort leben – unabhängig davon, wie lange. Das eigene Umfeld muss als Ort kollektiver Erfahrung aller wahrgenommen werden. Im Mikrokosmos Kiez werden Begegnungen zwischen Flüchtlingen, einheimischen Jugendlichen und anderen Menschen aus der Nachbarschaft ermöglicht. Dadurch werden bestehende Ressentiments abgebaut und der Blick auf das Gemeinsame und Verbindende geschärft. KIEZREBELLION legt den Schwerpunkt auf niedrigschwellige, kreative und partizipative Stadtteilarbeit und motiviert alle Beteiligten sich gemeinsam für ihr Umfeld einzusetzen. Gefördert wird das Projekt von Aktion Mensch. aktion mensch_foerderungwww.kiezrebellion.de

 

„Auf die Straße! Fertig! Bunt! Kunst in der Platte. Müllmonster Aktion in Neu Olvenstedt“ heißt ein Projekt, das wir gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendtreff Mühle, Kindern und Jugendlichen aus der Nachbarschaft sowie mit der Künstlerin Dagmar Schmidt durchführen. Im Stadtteil Neu-Olvenstedt in Magdeburg möchten wir das bisher graue und eintönige Stadtbild nachhaltig verändern. Im Gespräch mit Kindern und Jugendlichen aus der Nachbarschaft hat sich herausgestellt, dass sie gerne in der unmittelbaren Umgebung ihres Zuhauses, der Schule und dem Jugendclub die Mülleimer bunt gestalten wollen. Ziel ist es, dass diese so auffällig sind, dass Müll nicht mehr auf der Straße entsorgt wird, sondern in den Tonnen landet. Gleichzeitig möchten sie das Umfeld, in dem sie leben, für die Themen Müllvermeidung, Umweltschutz und Nachhaltigkeit in der Stadt sensibilisieren. Dazu sollen neben der öffentlichkeitswirksamen Kunstaktion auch weitere Aktionen stattfinden: Aufräumaktion – Menschen aus der Nachbarschaft sorgen dafür, dass achtlos weg geworfener Müll eingesammelt wird und sie machen auf die Entsorgungsmöglichkeiten aufmerksam.

Das Projekt wird noch bis zum 30.06.2018 durchgeführt.

Gefördert wird das Projekt von der Doris-Wuppermann Stiftung.

 

 

 

„Traumtänzerin. Ein Tanzprojekt für Mädchen.“Der Wunsch für dieses langfristige Projekt kam von den Mädchen selbst. Im Stadtteil Südost gibt es bereits einige wenige Freizeitangebote, die aber vor allem von Jungen genutzt werden (dürfen). Einbezogen in die Arbeit werden Kinder mit unterschieldichen Erfahrungen. So sollen auch Mädchen, die derzeit eine Gemeinschaftsunterkunft bewohnen, teilnehmen können. Der Zugang zu solchen Angeboten für Mädchen und junge Frauen ist manchmal beschwerlich bzw. nicht möglich. Mit dem Tanzprojekt kommen wir dem Wunsch nach Bewegung, nach Ausdruck und nach Gemeinschaft nach. In mehreren aufeinanderfolgenden Workshops lernen die Mädchen die grundlegenden Techniken des Tanzes kennen und entwickeln im weiteren Verlauf mit der Tanzpädagogin eine eigene Choreographie. Im Vordergrund steht aber nicht allein das Erlernen von Techniken, sondern die Arbeit mit dem eigenen Körper als Ausdrucksform. Mit dem Tanzprojekt „Traumtänzerin“ wird für die Mädchen ein geschützter Raum geschaffen, in dem sie ihre ganz eigene Ausdrucksform finden können. Sie erfahren so eigene Handlungsmöglichkeiten und gleichzeitig lernen sie ihre Grenzen kennen und lernen diese mit dem eigenen Körper aufzuzeigen. Die Treffen zu den Workshops finden einmal wöchentlich in der Turnhalle der dort ansässigen Grundschule  Salbke statt. Diese werden von einer Tanzpädagogin durchgeführt und von einer Betreuerin der städtischen Unterkunft begleitet. Das Projekt soll über einen längeren Zeitraum stattfinden, um den Mädchen Zeit für die eigene Entwicklung zu geben, Vertrauen zu sich selbst und der Gruppe zu fassen sowie die Möglichkeit zu haben, eine Choreographie zu erarbeiten.

Das Projekt wird bis zum 29.6.2018 durchgeführt und gefördert durch das Deutsche Kinderhilfswerk aus dem Programm „Mehr Mut zum Ich“.

 

 

»Stadt. Teil(en). Leben« Gemeinsam mit den Jugendlichen werden wir in ihren Wohnvierteln auf Entdeckungstour gehen, im gewohnten Umfeld Besonderheiten und persönlich bedeutsame Orte enthüllen und daraus Stadtführungen entwickeln. Wir suchen nach dem Außergewöhnlichen im Alltäglichen, nach bunten Flecken im Großstadtgrau, nach Verbindendem im losen Geflecht der Stadt. Die Stadtführungen werden von den Jugendlichen selbst durchgeführt und öffnen den Blick anderer junger MagdeburgerInnen für das eigene Lebensumfeld und die Menschen, mit denen sie dieses teilen. Die Stadtführungen, die auch mit kleineren künstlerisch kreativen Inszenierungen begleitet werden, dienen dabei nicht nur als Medium zum Austausch, sondern sind auch Sprachrohr der Jugendlichen und machen Bedürfnisse &Chancen sichtbar. Mit dem Projekt „Stadt. Teil(en). Leben“ waren in den Stadtvierteln Altstadt Buckau, Altstadt Zentrum, Buckau und Olvenstedt unterwegs. Hier gibt es eine Veranstaltungsuebersicht.

Gefördert wurde das Projekt von Fonds-Soziokultur für ein Jahr.

fondssoziokultur

 

 

»Mit allen Sinnen – lassot yad achat!« (neuhebräisch und bedeutet »sich zusammentun, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen«)
Das Projekt fördert den interreligiösen Dialog, möchte Verständnis für jüdische Identität wecken und wirkt aktiv gegen Antisemitismus und Rassismus.
Vorhandene Netzwerke werden unterstützt und so neue Partner_innen für gemeinsame Ideen gefunden, die Entwicklung & Umsetzung von weiteren Bildungskonzepten gegen Antisemitismus und kulturelle Angebote stehen im Mittelpunk. Es werden Anlässe und Orte der Begegnung zwischen jüdischen und nichtjüdischen Menschen ermöglicht und diese gemeinsam kreativ gefüllt.
www.mitallensinnen-lsa.de

PATHFINDER ist ein interkulturelles Projekt, das sich an Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren richtet und vor allem junge Migrant_innen unterstützt, um sie in ihren Kompetenzen, ihrer gesellschaftlichen Teilhabe und Eigeninitiative zu stärken.
Mit kulturellen Angeboten wie Kreativseminaren, Projektmanagementworkshops und Medienarbeit werden sie motiviert selbstbestimmt eigene Aktivitäten zu planen und durchzuführen. Das Projekt wird durch das BAMF aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds gefördert.

1914-1918: Heimat im Krieg
Jugendwettbewerb zur Alltagsgeschichte des Ersten Weltkriegs in Sachsen-Anhalt
Weitere Infos auf Facebook und www.jugendwettbewerb-lsa.de
Fremde nahe Heimat. Checke Deine Stadt!
Bei den historisch-kulinarischen Geocaching-Stadtsafaris zu Stadtkultur, Integration und Vielfalt gehen junge Magdeburger_innen auf Exkursion durch unsere Stadt und entdecken, beschreiben, schmecken und dokumentieren gemeinsam diese Vielfalt – historisch und aktuell. Projektseite „Checke Deine Stadt!“ bei www.wirbildendeutschland.de

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Aktuelles aus dem Bereich:

12. Dezember Fortbildung zu „1914-1918: Heimat im Krieg“

MultiplikatorInnenschulung "1914-1918: Heimat im Krieg. Jugendwettbewerb  zur Alltagsgeschichte des Ersten Weltkriegs in Sachsen-Anhalt" Im Workshop stellen wir MultiplikatorInnen und interessierten
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Schreibaufruf: Nie wieder Völkermord!

Schreibaufruf des Friedrich-Bödecker-Kreises in Sachsen-Anhalt e.V. und der Writers’ Union of Armenia Wir rufen Schüler mit Geschichtsverständnis und –interesse, Schüler mit
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Workshop zur Alltagsgeschichte des Ersten Weltkriegs

Im September 2013 ist der landesweite Jugendwettbewerb "1914-1918: Heimat im Krieg" gestartet. Wir möchten zu diesem Projekt Multiplikator_innen der außerschulischen
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