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Rückblick: das Zeitensprünge-Projekt 2017 und der 12. Jugendgeschichtstag

Unter dem Motto „Alles nur Geschichte(n)?!- Kommunismus in Sachsen-Anhalt, arbeiteten sechs Projektgruppen im Zeitraum von September bis Dezember 2017 und setzten sich mit der Geschichte Ihrer Region aktiv auseinander.

Dabei wurden historische Orte besucht, Zeitzeug*innen befragt, Briefmarken getauscht und Podcasts erstellt. Die Kinder und Jugendlichen beschäftigten sich u.a. mit folgenden Themen: „Die Prägung der Region durch den Kommunismus – Darf eine Straße nach Karl Marx benannt sein?!“; „Schulalltag in der DDR – Lernen im Regime“; „Magdeburger Widerstandskämpfer*innen“ und weitere.

Wie auch in den Vorjahren stellte der Jugendgeschichts-Tag am 15.12.2017 in Magdeburg im Forum Gestaltung den Höhepunkt des Projektes dar. Die Jugendlichen präsentierten auf kreative Weise ihre erarbeiteten Beiträge und tauschten sich mit den anderen Projektgruppen über ihre Arbeit aus. In vier abwechslungsreichen Workshops zu historischer und kultureller Bildung wurden die Geschichte der Stadt Magdeburg in Zeiten des Kommunismus näher beleuchtet, Karikaturen gemalt, per Geocaching Orte und Gebäude erkundet und über die Bedeutung von Medien im Zusammenhang mit Datenschutz und Überwachung diskutiert.

Frau Dr. Pöge-Alder (Referentin des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt und Vorstandsmitglied der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. ) würdigte das Engagement der Jugendlichen und freute sich über die aktive Beteiligung.

Der Jugendgeschichts-Tag wurde vom Team des Offenen Kanals Magdeburg begleitet und in einem Beitrag im Rahmen des Jugendkultur- und Politikmagazins „Jugendstil“ vorgestellt.

Das Zeitensprünge Projekt 2017 wurde durch die Bundesstiftung Aufarbeitung gefördert.