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Ansicht der POWgames Webseite

Sonder-Primus Digital: Auszeichnung für POWgames

Die Stiftung Bildung und Gesellschaft prämiert ein Projekt der .lkj) Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V., das den urbanen Raum und digitale Mittel spielerisch für Bildung nutzt.

Berlin/Magdeburg, 28. Juni 2018. Pokémon Go hat es vorgemacht: Games, die nicht im stillen Kämmerlein, sondern draußen an der frischen Luft gespielt werden, haben ihren besonderen Reiz. Das von der Stiftung Bildung und Gesellschaft mit dem Sonder-Primus Digital und 1.000 Euro Preisgeld prämierte Projekt hat diesen Gedanken aufgegriffen. POWgames entwickelt mit Kindern und Jugendlichen Spiele für den öffentlichen Raum.

Zielgruppe sind junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund sowie mit und ohne Behinderung. Besonders wichtig ist viel Interaktion zwischen den Spielenden. Schon das Entwickeln der Games bringt Jugendliche zusammen, die sonst wenige Berührungspunkte hätten. Das Gemeinschaftserlebnis hilft, Vorurteile abzubauen. „Die besten Ideen entstehen, wenn die Gruppe bunt zusammengewürfelt ist“, berichtet Projektmitarbeiterin Christin Deringer.

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In Workshops erarbeiten die Teilnehmenden methodisch die Spiele, haben Spaß beim Experimentieren und lernen die Spielprinzipien kennen. Am Ende werden die entwickelten Spiele im öffentlichen Raum ausprobiert, in einem Park, auf der Straße oder auf dem Marktplatz. Bei einer digitalen Schnitzeljagd zum Beispiel müssen Teams mithilfe einer Smartphone-App Aufgaben erfüllen und beispielsweise eine Zeichnung ihres Spazierganges erstellen oder ein Rätsel lösen. Die Spielcodes sind in der Stadt an vielen interessanten Punkten sichtbar platziert. Der öffentliche Raum wird so zum gemeinsamen Spielzimmer und zum Entdeckungsraum, Passanten werden zum Publikum oder auch zu Mitspielenden.

Mit der einfachen visuellen Programmiersprache Scratch gestalten die Jugendlichen auch eigene digitale Spiele, basteln sich mit „Makey Makey“-Sets einfache Konsolen – da kann der Joystick auch einmal durch eine Banane ersetzt werden. Beim Entwickeln der Games trainieren die Heranwachsenden somit die Fähigkeit, in der Gruppe Probleme zu lösen und gewinnen nebenbei noch grundlegendes technisches Verständnis. Die in Magdeburg ansässige .lkj) Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt kooperiert bei dem 2017 gestarteten Projekt mit zwei Schulen und einem Jugendzentrum.

„Spiele sind für Bildung enorm wichtig“, erklärt Birgit Ossenkopf, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Bildung und Gesellschaft. „Sie können nicht nur dabei unterstützen, Wissen zu vermitteln, sondern helfen auch beim Entwickeln von Strategien zur Problemlösung und beim Aufbau sozialer Kompetenzen.“ POWgames geht dabei hinaus in die Stadt – der Jury gefiel bei diesem medienpädagogischen Ansatz besonders die kreative Verbindung von digitaler und analoger Welt.

Website zum Projekt:
https://powgames.de
Das Projekt auf Facebook:
https://www.facebook.com/UrbanesLernen

Mit dem Sonder-Primus Digital prämiert die Stiftung Bildung und Gesellschaft viermal im Jahr zivilgesellschaftliche Initiativen, die Kinder und Jugendliche auf das Leben in einer digitalen Welt vorbereiten. Zusätzlich zum Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro erhalten die ausgezeichneten Initiativen jeweils 500 Euro für den Besuch einer Weiterbildung. Bewerbungen sind jederzeit online möglich:
http://www.stiftung-bildung-und-gesellschaft.de/primus-preis/digital.html

Pressekontakt:
Peggy Groß
Stiftung Bildung und Gesellschaft
T 030 322 982-530
presse@stiftung-bildung-und-gesellschaft.de

Christin Deringer
.lkj) Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.
T0391 24451 60
christin.deringer@jugend-lsa.de

Foto der Ausgezeichneten

21. Kinder- und Jugend-Kultur-Preis Sachsen-Anhalt verliehen

Foto der Ausgezeichneten
Die Preisträgerinnen und Preisträger des Jahres 2018 mit Staatssekretär Dr. Michael Schneider und der Jury.

Am 26. Juni 2018 hat Staatssekretär Dr. Michael Schneider im Moritzhof Magdeburg den diesjährigen Kinder- und Jugend-Kultur-Preis des Landes Sachsen-Anhalt verliehen. Etwa 180 Gäste feierten die Preisträger und Preisträgerinnen des Wettbewerbs, der in diesem Jahr unter dem Motto „Wagnisse“ stand.
„Die Teilnehmer des Wettbewerbs haben etwas gewagt. Sie haben sich intensiv mit einem spannenden Thema auseinandergesetzt, ihr kreatives Potential abgerufen und ihre Fähigkeit zur Selbstorganisation gestärkt“, so Schneider. „Die Vielzahl der eingereichten Beiträge belegt eindrucksvoll die Breite und Vielfalt der Kinder- und Jugendkulturarbeit im ganzen Land.“ Der Staatssekretär – als Vertreter des Ministers für Kultur, Rainer Robra, dankte der .lkj) Sachsen-Anhalt und insbesondere dem Vorstand und der Organisatorin, Melanie Tavernier für die Durchführung des Wettbewerbs.
Zum ersten Mal wurden in diesem Jahr dabei zwei Alterskategorien unterschieden: Kinder bis 13 Jahre konnten um den Kinder-Preis wetteifern, Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren wurden mit dem Jugend-Preis ausgezeichnet. 65 Beiträge von mehr als 550 Teilnehmenden aus ganz Sachsen-Anhalt gingen in diesem Jahr ein. Die Projekte zum diesjährigen Themenschwerpunkt wurden in den unterschiedlichsten Sparten verwirklicht, von Theater, Tanz, Musik, Literatur bis hin zu Film.
Den ersten Preis in der Altersstufe Kinder gewann das Jugendradio „Grünschnabel“ des Hallenser Senders Corax für seine einstündige Sendung zum Thema „Wagnisse“. Ebenso erhielten die jungen Radiomacher den Sonderpreis der Jugendjury. In der Jugendredaktion gestalteten ausschließlich Kinder das Programm. Der zweite Platz ging an die jüngsten Tänzer der Gruppe Break Grenzen Crew. Die 2012 als Inklusionsprojekt für geflüchtete Kinder gestartete Gruppe wurde für ihre hohe tänzerische Qualität und Ausdauer gewürdigt. Julia Frey gewann den 3. Platz für ihre Radierung „Dalian/ Peking Opera House“.
Bei den Jugendlichen gab es eine große Überraschung: Zwei erste Plätze zeichnete die Fachjury in diesem Jahr aus: Der 18-jährige Finn Wiersig erhielt einen für seine erste Komposition für großes Orchester unter dem Titel „Nur…“, und die Theatergruppe „Mimosen“ gewann einen weiteren ersten Preis für ihr dreistündiges Projekt „Baustelle ICH“. Letztere erhielten auch den Sonderpreis der Jugendjury. Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben. Den dritten Platz dagegen belegte Lara Grube. Die 16-Jährige schrieb eine moderne Adaption des „Faust“. Die Förderpreise gingen in diesem Jahr an Cäsar Blech und die AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ des Dr.-Carl-Hermann-Gymnasium Schönebeck. Darüber hinaus wurden ausgezeichnet: Amy Ruch, Charlotte Langlois, Sally Isabel Strauchmann, Schülerinnen und Schüler der Freien Grundschule Wernigerode sowie der Grundschule „Burg Ummendorf“, FilmMaker des Friedenskreis Halle e.V. sowie Theaterprojektgruppe des Offenen Kanals Salzwedel
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21. Kinder- und Jugend-Kultur-Preis

MIXED UP 2018 Bundeswettbewerb für kulturelle Bildungspartnerschaften

MIXED UP Wettbewerb
Postkarte zum Wettbewerb

Neues Jahr – neue Chance: der Bundeswettbewerb für kulturelle Bildungspartnerschaften MIXED UP geht an den Start!

Gesucht werden Kooperationen zwischen Akteuren der kulturellen Kinder- und Jugendbildung und Schulen bzw. Kindertagesstätten, die sich mit gemeinsamen Projekten für mehr Teilhabe, Jugendgerechtigkeit und eine qualitätsvolle Ganztagsbildung einsetzen – lokal wie international.

Neun Preise in Höhe von jeweils 2.500 Euro warten auf die Gewinnerteams. Bis zum 15. Mai 2018 können Bewerbungen online eingereicht werden unter mixed-up-wettbewerb.de. Alle Informationen zum Wettbewerb (PDF): bkj.nu/mixedup18

Postkarte und Informationsflyer zum Download: mixed-up-wettbewerb.de/downloads.html